Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne (über dts Nachrichtenagentur)

Weil Reisen bildet? Sportpolitische Sprecher im Bundestag boykottieren WM nicht

Diese islamische Fußballweltmeisterschaft – ohne Bier und anderem Vergnügen – wird ein Desaster, denn kaum einer wird gucken. Selbst die „deutschen“ Fans vor Ort sind nicht echt. Nur auf eine ist immer. Verlass: Auf die opportunistischen Politiker, die sich selbstverständlich keine Reise entgehen lassen möchten. Ihre Ausreden sind dabei mehr als billig:

Die sportpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen SPD (FDP) Grüne, Union und Linke wollen die Spiele der Fußball-WM in Katar nicht boykottieren. Das sagten sie dem „Münchner Merkur“ von Ippen-Media. Die sportpolitische Sprecherin der SPD, Sabine Poschmann, sagte: „Angesichts der widrigen Umstände der Weltmeisterschaft habe ich aber Verständnis für jeden und jede, der oder die seinen oder ihren Protest gegenüber der WM durch einen Boykott der TV-Übertragungen ausdrücken möchte.“

Philip Krämer, sportpolitischer Sprecher der Grünen, will die Spiele verfolgen, und: „Zudem werde ich ganz genau beobachten, wie sich Katar und die FIFA während der Weltmeisterschaft verhalten und ob Zusagen eingehalten werden.“ Der sportpolitische Sprecher der FDP, Philipp Hartewig, sagte, mehr als ein Boykott helfe, dass „politische Akteure kritische Gespräche mit Verantwortlichen suchen“. Stephan Meyer, sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, sagte, dass man „die Situation der Gastarbeiter klar benennen“, doch die „hoffentlich sportlichen Erfolge der Nationalmannschaft klar davon abtrennen“ müsse.

Daher hoffe er auf „rege Unterstützung und viele Zuschauer, ob zu Hause oder beim Public-Viewing.“ Auch André Hahn von der Linkspartei wird die Spiele der Fußball-WM nach eigenen Angaben ansehen.

Wir sind mal gespannt, ob diese Helden dann vor Ort wirklich nach dem Rechten sehen werden. (Mit Material von dts)

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