Foto:Von Nataliia Maksymenko/shutterstock

STIKO empfiehlt „nur noch“ vorerkrankten Kleinkindern Corona-Impfung

So allmählich verlassen die „Ratten“ das sinkende Lazarett-Schiff (sprichwörtlich gemeint), aber auf ihrem Rückzug nehmen sie eben noch mal alles mit, was nicht von alleine auf die Bäume kommt:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Corona-Impfung bei Kleinkindern zwischen 6 Monaten bis 4 Jahren nur, wenn eine bestimmte Vorerkrankung vorliegt. Das teilte das Gremium am Donnerstag mit. Eine solche Vorerkrankung müsse „ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf“ haben.

„Für immungesunde Kinder ohne Vorerkrankungen im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren empfiehlt die STIKO derzeit keine Covid-19-Impfung“, heißt es in einer Veröffentlichung. Darüber hinaus hat die STIKO die Empfehlungen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren überprüft: Die Vervollständigung der sogenannten „Grundimmunisierung“ bzw. eine Auffrischimpfung für Kinder ohne Vorerkrankungen hält die STIKO „aktuell nicht für notwendig“, wie es hieß. Mitte Oktober waren in der EU die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna für Kleinkinder zugelassen worden – allerdings in niedrigerer Dosierung.

Laut letzter RKI-Daten haben etwa 22 Prozent der Kinder zwischen 5 und 11 Jahren eine Corona-Impfung, rund 20 Prozent eine zweite. Einen „Booster“ dagegen hat laut der Daten praktisch niemand unter 12 Jahren.

Und das wird auch hoffentlich so bleiben. Nur, was macht man mit dem Impfstoff? Den über 100-Jährigen verabreichen? (Mit Material von dts)

 

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