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Wie großzügig: Ukraine spendet Weizen für Äthiopien – mit Hilfe der deutschen Steuerzahler

Da kann man dem deutschen Steuerzahler doch mal wieder applaudieren:

Die Bundesregierung unterstützt den Schiffstransport einer ukrainischen Weizenspende nach Äthiopien mit umgerechnet knapp 13,5 Millionen Euro. „Mit der ukrainischen Weizenspende können 1,6 Millionen Menschen in Äthiopien einen ganzen Monat lang ernährt werden“, sagte Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Das verdient größten Respekt und daher auch zurecht unsere Unterstützung: Die Bundesregierung finanziert den Schiffstransport mit 14 Millionen Dollar.“

Die Ukraine hat 25.000 Tonnen Weizen gespendet, die vom Hafen von Odessa per Schiff über das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen nach Äthiopien gebracht werden sollen. „Die Ukraine zeigt, dass sie selbst in Zeiten größter Not Verantwortung für die hungernden Menschen auf dieser Welt übernimmt“, sagte Özdemir. „Die Ukraine und der Westen stehen Seite an Seite im Kampf gegen den Hunger auf der Welt. Dafür möchte ich meinem ukrainischen Amtskollegen Mykola Solskyj von Herzen danken.“ Das gemeinsame Ziel sei, dass ukrainisches Getreide vor allem den Staaten zugutekomme, in denen der Hunger besonders groß sei.

Was für eine Show-Einlage. Das hätte man auch stillschweigend machen können, wenn es wirklich nur darum geht, einem armen Land zu helfen.

Interessant ist, was diesbezüglich auf der Seite „Land & Forst“ steht:

„Die Hauptziele für den laufenden Getreideexport lagen im Juli und im August allerdings nicht in den Hungergebieten Afrikas. Hauptabnehmern von ukrainischen Weizen und Mais war vielmehr die Türkei. Von den bis 26. August registrierten 36 Schiffsabfahren gingen allein 16 Schiffe an türkische Abnehmer.

Weitere Zielländer für ukrainischen Mais waren Italien, Irland, der Iran, aber auch Südkorea und sogar Rumänien und Deutschland.“

Für die Ukraine hat es sich in der Vergangenheit also finanziell nicht gelohnt, Weizen nach Afrika zu liefern. Hier wurde also von deutscher Seite aus nachgeholfen. Die Ukraine steht also garantiert nicht im Kampf gegen den Hunger auf der Welt so selbstlos da, denn sonst hätte man viel früher in die armen Regionen liefern können. Weizen ist genug da – auch in Kriegszeiten.

Also verbreitet Özdemir ukrainische Kriegspropaganda (die Ukrainer sind die Guten). Billig, lächerlich, vor allen Dingen dann, wenn der deutsche Steuerzahler nachhelfen muss, der gerade selber kleine Brötchen backen muss oder sich dumm und dämlich zahlt, um an sein Brot zu kommen. (Mit Material von dts)

 

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