Habeck (Bild: Imago/xEmmanuelexContinix)

Grüne Dekadenz: Habeck lässt sich auf Steuerzahlerkosten schön fotografieren

Damit das „Denker-und ungepflegt-aber-sexy“-Image unseres grünen Kinderbuch-Autor Habecks so richtig gut rüber kommt, sucht sein Ministerium gerade per 4-Jahres-Rahmenvereinbarung einen Fotografen für ihren Helden. Vergütung: Rund 400 000 Euro Steuergeld wird dafür investiert, dass der zukünftige Ins-rechte-Bildrücker den grünen Ü-40-Schwarm fotografisch „sowohl bei Auslandsreisen, Inlandsreisen, aber auch bei Terminen in Berlin“ begleitet.

Bis zum Erbrechen kennen wir Habecks Posen: lässig im Schneidersitz auf dem Boden sitzend, das graue Haar im Wattenmeer vom Wind zerzaust, mit geschlossenen Augen in der leeren S-Bahn oder einfach mal den ach so philosophischen Blick in die Weite schweifen lassen. Kaum einer lässt sich so inszeniert perfekt für sein Wählerpublikum in Szene setzen, keiner pflegt sein Image so penetrant wie unser aller Wirtschaftsminister Habeck.

Um dieses Image auch ins rechte Licht zu rücken, sucht sein Ministerium laut der Bildzeitung per Ausschreibung einen „Auftragsfotografie für die Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums“. Wie im verdammten Versailles soll ein Promi-Fotografen per Vier-Jahre-Rahmenvertrag rund 400 000 Euro Steuergeld bekommen, um Habeck fotografisch so zu präsentieren, wie sich der eitel Pfau wohl selbst gerne sieht.  Das Habeck-Ministerium legt Wert darauf, dass es schon früher (2015–2018) einen solchen Foto-Vertrag gab. Schließlich habe die Bundesregierung den Auftrag, „die Bürgerinnen und Bürger transparent über ihre Arbeit und Termine zu informieren“, heißt es dazu.

Teurer als Habecks fotografische Profilneurose geht es kaum. Vielleicht noch des Kanzlers Bundespresseamt, wo vier feste Fotografen herumspringen und bei Bedarf noch dazugebucht wird.  Das Entwicklungsministerium,  ähnlich wie Habecks Fotografenbeglückung:  (4 Jahre/390 000 Euro). Das Gesundheitsministerium von Karli Corona-Lauterbach bucht indes selten Fotografen („bei Bedarf“). Ganz bescheiden kommt Genossin Bauministerin Klara Geywitz: Ihr Foto-Vertrag (August 2022 bis Ende 2023) kostet den Steuerzahler gerade mal 20 865 Euro (SB)

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