Stromausfall (Bild: shutterstock.com/)
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Also doch: Stromabschaltungen werden vorbereitet, Blackouts garantiert!

Was haben Scholz und Habeck uns nicht wieder in den Schlaf wiegen wollen. Von wegen „Wir kommen gut durch den Winter“. War das wieder mal eine typische Regierungslüge? Sieht ganz so aus:

Der Netzbetreiber Transnet-BW bereitet sich auf jeden Fall jetzt schon mal darauf vor, im Notfall einzelnen Orten für kurze Zeit den Strom abzuschalten. Das sagte Geschäftsführer Werner Götz der „Heilbronner Stimme“. Geplant sei, im Wechsel mehrere Gruppen von Orten für jeweils 90 Minuten vom Netz zu nehmen, um den Stromverbrauch zu senken.

Der Fall trete aber nur ein, wenn im Winter an windstillen und dunklen Tagen mehr als 750 Megawatt Leistung bundesweit fehlten. Das entspräche dem schlechtesten der drei Szenarien, die für den Stresstest zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke berechnet wurden. Kleinere Abschaltungen seien auch denkbar, wenn eine Überlastung im Stromnetz drohe, etwa bei zu viel Windstrom aus Norddeutschland, der nicht mehr durch Kraftwerke in Süddeutschland ausgeglichen werden könne.

Die EnBW-Tochtergesellschaft ist für die Stromversorgung in Baden-Württemberg zuständig. Durch die Abschaltung der Kohle- und Atomkraftwerksblöcke ergebe sich in den nächsten Jahren eine Erzeugungslücke von acht Gigawatt im Südwesten, rechnete Götz vor. Durch die Stromautobahnen Suedlink und Ultranet könnten davon vier Gigawatt gedeckt werden.

Der Rest müsse über neue Kraftwerke erzeugt werden. Dafür seien nach wie vor Gaskraftwerke am besten geeignet, so Götz: „Wir brauchen schnell regelbare Anlagen, die man rasch hochfahren kann.“

Die so genannten Erneuerbaren Energien sind also kein Garant für Strom. Wer hätte das gedacht. Und ob die Gaswerke funktionieren, ist auch fraglich, weil ja gar nicht genügend Gas vorhanden sein wird. Der Blackout wird also immer wahrscheinlicher.

Aber was soll man auch machen: Die Politik wird ja nicht gerade von den hellsten Kerzen auf der Torte betrieben.

Auch der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, erwartet, dass es in den kommenden Monaten angesichts der angespannten Lage bei der Energieversorgung zu Stromausfällen in Deutschland kommen wird, die über das bisherige Maß hinausgehen. „Wir müssen davon ausgehen, dass es im Winter Blackouts geben wird. Damit meine ich eine regional und zeitlich begrenzte Unterbrechung der Stromversorgung“, sagte der Chef der Bonner Behörden der „Welt am Sonntag“.

Wobei die Ursache dann nicht nur Energieknappheit sei, sondern auch das gezielte, zeitweise Abschalten der Netze durch die Betreiber, mit dem Ziel, die Netze zu schützen und die Gesamtversorgung nicht zu gefährden. „Das Risiko dafür steigt ab Januar und Februar, so dass wir davon ausgehen, dass es von da an stellenweise für eine gewisse Zeit zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt“, sagte Tiesler. Der BBK-Präsident kritisierte in diesem Zusammenhang, dass staatliche Stellen nicht immer ausreichend für Krisenlagen wie Stromausfälle gewappnet seien.

Ein Teil der Kommunen und Behörden sei „wirklich mustergültig“ aufgestellt, mit genauen Plänen und einer Sicherstellung der Stromversorgung durch Notstromaggregate vor Ort. „Andere stehen deutlich schlechter da, die sind nicht ausreichend vorbereitet. Das ist ganz unterschiedlich, wie bei den Behörden“, erklärte der Behördenchef, der im Juni seinen Posten angetreten hatte.

Insgesamt sei die Bundesrepublik nicht ausreichend auf Katastrophenfälle und Ausnahmezustände vorbereitet, sagte Tiesler. Unter anderem würden nicht genug ausreichend ausgebildete Fachkräfte zur Bewältigung von größeren Notsituationen zur Verfügung stehen. „Wir haben festgestellt, dass in den Krisenstäben auf Ebene der Kommunen oder Länder Verbesserungsbedarf besteht. Es gibt genug Beispiele dafür, dass Mitarbeiter in diese Stäbe berufen wurden, die keine Ausbildung für eine solche Aufgabe hatten und die vorher in einem Krisenfall noch nie zusammengearbeitet haben. Oder dass qualifizierte Kräfte diese Stäbe verlassen haben, weil sie an anderen Stellen eingesetzt wurden“, erklärte der BBK-Präsident. „Da muss mit mehr Ausbildung gegengesteuert werden, und wir brauchen eine Verpflichtung, dass das auf einem standardisierten Niveau passiert“, so Tiesler in der „Welt am Sonntag“.

Träum weiter. Denn diese grüne Regierung freut sich doch eher über Blackouts, können diese doch das Klima retten. (Mit Material von dts)

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