Rüge (Bild: shutterstock.com/metamorworks)

„Vergewaltigungs-Afghane“: Presserat rügt „Bild“, weil sie die Wahrheit nicht verschweigen wollte

Was für eine Sauerei! Die Bild-Zeitung hatte in einem Bericht über die Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens doch tatsächlich die Frechheit besessen und den Migrationshintergrund ihres Peinigers verraten. Und das mehrmals! Dafür hagelt es jetzt vom Presserat eine Rüge. Dass der afghanische Vergewaltiger trotz seiner Tat frei herumläuft, juckt den Verein indes nicht.

Er hat ein elfjähriges Mädchen in den Schlossgarten Neustrelitz unter dem Vorwand, es kennenlernen zu wollen, gelockt, berichte die Bildzeitung. Dort fiel er über das Kind her und vergewaltigte es. Die Bildzeitung hatte für seine Leser jedoch nicht nur diese Information, sondern unterrichtete ebenfalls, um was für eine Gestalt es sich bei dem Vergewaltiger handelt: Um einen Afghanen. Dem auf 16-Jahre geschätzten Vergewaltiger – der Merkel-Gast hatte nach gängiger Praxis keine Ausweisdokumente bei seiner rund 5.000 Kilometer langen „Flucht“, die ihn durch mehrere sichere Länder führte – kam mit gerade einmal einem Jahr Haft auf Bewährung davon. Während das Mädchen sein Leben lang unter dieser Tat leiden wird, ist ihr hereingeflüchteter, afghanischer Peiniger auf freiem Fuß.

Und genau an dieser Information stört sich der ach so unabhängige Deutsche Presserat. Der Verein – der Laden finanziert sich aus  Bundeszuschüssen und dem Verkauf von Presseausweisen – rügt die Bild-Zeitung, weil im benannten  Bericht über Vergewaltigung einer Elfjährigen mehrmals erwähnt wird, dass Täter aus Afghanistan kommt. Aus einem jener islamischen Shitholes dieser Welt, wo Frauen und Mädchen systematisch unterdrückt werden, Kinderehen an der Tagesordnung sind. Ganz sauer stößt dem Presserat auch auf, dass Bild im Artikel den Hinweis auf einen anderen Fall unterbrachte, bei dem ein 23-jähriger Mann aus Afghanistan mit zwei Komplizen ein ebenfalls elfjähriges Mädchen vergewaltigt hatten. Das erachtet der saubere Verein als einen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot.

Rügenswert zudem der Umstand, dass die Bild in der Überschrift „keine Haft“ stehen hatte. Dabei scheint es den edlen Wächtern über den Pressestandard egal zu sein, dass gegen den afghanischen Mädchenvergewaltiger eine Haftstrafe verhängt wurde, die der Merkel-Schatz allerdings nicht antreten musste, weil diese zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Presserat findet: Hier wird ein Skandal aufgrund einer Straffreiheit des (auf 16 geschätzten) Täters suggeriert.

Timo Lokoschat, Digitalchef der gerügten Bild, twittert – mit dem Vermerk “ Würden wir genauso wieder tun“ – zu diesem Irrsinn: „Das Ansehen der Presse wird beschädigt, weil man sich kritisch mit einer Rüge auseinandersetzt, meint der geschätzte DJV-Kollege. Sehe ich anders. Das Ansehen der Presse würde eher leiden, wenn man einen auch im Gerichtsverfahren relevanten Sachverhalt weglässt“.

Einer, der sich von Lokoschats Kritik besonders getriggert fühlt: Henrik Merker, Zeit-Schreiberling und Mitglied bei Reporter ohne Grenzen und im Deutschen Journalisten-Verband Fachausschuss chance & diversity wirkend:

(SB)

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