Mr. Wichtig (Symbolbild: shutterstock.com/Prostock-studio)

Standes-Rassismus bei den Grünen: Ich stehe über den Gesetzen!

Nachdem der völlig unbekannte Berliner Grünen-Politiker von zwei Polizeibeamten aufgehalten wurde, weil er autofahrend auf seinem Handy herumtippelte, zog Kahid S. die beliebte und hoch erfolgreiche Rassismus-Karte und schlug damit gegen die Beamten los. Der skurrile Vorfall ist ein Lehrstück der grünen „Rassismusdebatte“.

Der 35-jährige Kadir S. wurde von zwei Polizeibeamten beobachtet, wie er mit seinem PKW in Berlin unterwegs war. Auf dem Beifahrersitz seines Fahrzeugs saß ein kleiner Junge. Zwei Polizisten beobachteten S. beim Hantieren mit seinem Smartphone, auf dem er herumtippelte. Sie stoppten ihn, und es setzte – wie bei jedem anderen Verkehrsteilnehmer auch – eine Geldbuße von 100 Euro plus einen Punkt in Flensburg.

Die beiden Beamten sollen den, in der Berliner Öffentlichkeit völlig unbekannten kommunalen grünen Mandatsträger Kadir S. darüber hinaus gefragt haben, ob er – ebenfalls typisch bei solchen Delikten – schon einmal polizeilich in Erscheinung getreten sei. Das interpretierte der Grünen-Politiker mit Migrationshintergrund prompt als rassistisch motivierte Frage.

Der Grüne stritt dann ab, überhaupt ein Handy in der Hand gehabt zu haben. Mr. Wichtig – Kadir S. , Lehrer und Generalsekretär Gemeinde der Aleviten Berlin,  ist seit November 2021 Mitglied im Neuköllner Bezirksparlament (BVV), einer von elf Grünen dort – habe sich zudem – wie die BZ berichtet – entrüstet gezeigt und gefragt: „Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?“

Nachdem einer der beiden Polizisten S. gefragt hatte: „Warum lügen Sie denn jetzt hier, wir beide haben das doch gerade beobachtet?“, zog der Grüne – vielleicht aus verletzter Eitelkeit, weil er nicht als wichtige Person erkannt wurde  oder weil er einfach weiß, wie das Rassismusspielchen funktioniert – nicht nur die berühmt berüchtigte Rassismuskarte. Er stellte zudem Strafanzeige wegen Beleidigung gegen die beiden Polizisten. Sie hätten ihn als Lügner hingestellt.

Stephan Weh, Landeschef der GdP, stellt zu dem grünen Rassismustheater fest: „Wir haben keinerlei Anlass, daran zu zweifeln, dass sich unsere Kollegen hier tadellos verhalten haben“. Auch für Politiker würde im Rechtsstaat die StVO und die Tatsache gelten, dass man nicht einfach die Rassismuskarte ziehen und falsche Behauptungen aufstellen kann, um eigenes Fehlverhalten zu überspielen.“

(SB)

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