Bundeshaltungsministerin Faeser mit aktuell gültiger politisch erwünschter Armbinde (Foto:Imago)

WM-Schlappe der bunten Nichtbindenträger gegen Japan: Sowas kommt von sowas

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Dieses WM-Debüt war wahrlich „geglückt”, es gibt noch Karma: Die DFB-Mannschaft (und der Begriff „Mannschaft“ macht mehr Sinn denn je, denn als „Deutsche Fussball-Nationalmannschaft“ kann man diese lieb- und seelenlose künstliche Multikultitruppe kaum bezeichnen, zumal Männer heute ja auch keine Eier haben müssen) unterlag dem Fußballzwerg Japan furios. Selbst als Patriot und Fussballfans konnte man sich seine klammheimliche Freude für dieses Auftaktresultat nicht verhehlen. Spätestens wer die deutsche Innenministerin ihrer „One-Love-„Armbinde auf der Ehrentribüne als offizielle Repräsentantin Deutschlands sah, wünschte sich spontan die Ausbürgerung.

So unauthentisch und verlogen wie diese ganze WM in Katar, einem Nicht-Fussball-Land, das sich nur mit Erdölmillionen und reichlich Bakschisch als Austragungsort „qualifiziert“ hatte, so unaufrichtig und aufgesetzt ist längst auch der deutsche Fußball, in dem es seit Jahren nur noch um weltanschauliche Fragen und die politisch korrekte Gesinnung geht und nicht mehr um Sport. Wieviele Spieler haben Migrationshintergrund? Wieviele Schwarze spielen? Wer grenzt sich am lautesten gegen Rechts ab? Wer ist geimpft und wer nicht? Wer kniet formvollendeter vor „Black-Lives-Matter”-Brüllaffen? Wer trägt die am buntesten leuchtende Regenbogenflagge auf dem moralisch blütenweißen Trikot?

Ersatzgeste zum Fremdschämen

Diese ganze Scheiße – man verzeihe die Wortwahl, doch hier gibt es kein appetitlicheres Synonym – hätte niemals im Fußball Einzug halten dürfen; Politik und Weltanschauung hätten von vornherein und immer außen vorgelassen werden müssen. Hat uns nicht unsere Geschichte mit der totalen Gleichschaltung des Sports eines Besseren belehrt? Kennen wir nicht die warnenden Beispiele aus den jugoslawischen Nachfolgerepubliken, wo ethnische Konflikte den Fußball vergifteten? Hätte man frühzeitig Identitäts- und Gesellschaftspolitik aus dem Sport herausgehalten, dann wären dem DFB und seinen ehrlosen Söldnern eine Menge Blamagen erspart geblieben – auch die jüngste erspart, als sie aufs Tragen der „One-Love”-Ersatzbinde verzichtete, weil es  FIFA in letzter Sekunde so verfügt –  und das aus Angst vor einem Eintrag im Klassenbuch und einer Gelben Karte.

Stattdessen gab’s heute vor dem Spiel dann eine „würdige” Ersatzgeste zum Fremdschämen: Die bunte Truppe hielt sich einleitend die Hand vor den Mund, angeblich als Protest gegen den FIFA-Maulkorb beim Virtual Signalling. Treffender wäre dieselbe Botschaft vor dem Spiegel in der Mannschaftskabine gewesen, an die Kicker selbst – als Fanal der Feigheit, besser die Klappe zu halten. Wenn man nämlich schon aufreißt, dann sollte man auch wenigstens konsequent bleiben. Indem dies unterblieb, sitzt die Mannschaft nun zwischen allen Stühlen. Oder wollte sie etwa, wie Anabel Schunke auf Twitter mutmaßt, mit ihrer heutigen spielerischen Leistung einen späten WM-Boykott nachholen?

„Verschwuchtelung des Fußballs“

Tatsache ist: Die, die die ganze verlogene „Verschwuchtelung des Fußballs“, den Transhomo-Kult ablehnen, haben sowieso nur Verachtung für diese Profis übrig. Und mit der Woke- und Queer-Bewegung hat man es sich jetzt ebenfalls versaut, weil man beim kleinsten Gegenwind eingeknickt ist. Für jeden, der zwischen diesen Extremen steht, ist die Positionierung schwierig: Weder will man mit den Steinzeitislamisten an einem Strang ziehen noch in die Kritik der LBGTQ-Totalitaristen einstimmen.

Daran zeigt sich, zu welcher Spaltung, Zerstörung von nationalem Gemeinschaftsgefühl und Beseitigung jeder fröhlichen unbelasteten Leidenschaft die Entwicklung der letzten Jahre geführt hat, den Fußball zu politisieren und hypermoralisch aufzuladen, ihn von Ideologen infiltrieren und vereinnahmen zu lassen, bis am Ende das, was ihn einst ausmachte, das Verbindende und Brückenbauende, völlig wegbricht.

Man muss bittere Tränen weinen, wenn man sich im Gegensatz dazu Videoaufnahmen der WM von 1990 in Rom oder erst recht dem von 1974 in München anschaut, wenn man sich vor Augen führt, wie unbeschwert und positiv Fans, Spieler und Funktionäre einst auftraten, damals, als sexuelle Orientierung, Hautfarbe und Herkunft noch nicht über Gut und Böse entschieden. Jahrzehnte später hat Deutschland fertig – nicht nur auf dem Fußballplatz.

Japan beweist sich als stolze Kulturnation

Das eigentlich Interessante am heutigen WM-Spiel war nicht das Ergebnis, sondern Details am Rande, die die japanische Elf betrafen (und so gesehen hatte Deutschland mit Japan das krasseste denkbare Beispiel einer ungebrochenen stolzen Nation als Gegner). Wir sahen hier all das, was Deutschland heute nicht mehr hat. Eine eingeschweißte Truppe von Spielern, die alle aus demselben Kulturraum kommen oder sogar ethnisch homogen sind, wo ein buntes „Wir-Gefühl“ nicht erst von sauertöpfischen „Diversitäts”-Agitatoren in die Köpfe gehämmert werden muss, sondern genuin vorhanden ist.

Fußballer, die sich erfrischend anständig und einem inneren Kodex folgend verhalten, was sich am weitgehenden Fehlen brutaler Fouls ebenso zeigt wie im disziplinierten und korrekten Hinnehmen der Elfmeter-Entscheidung (inklusive Entschuldigung des gegnerischen Spielers); und, am Ende der Partie, eine unverfälschte patriotische Freude über den Sieg, wie er bei Deutschlands Fußball-Söldnern mit noch soviel Schauspielunterricht nicht erzielbar wäre (sofern es wenigstens Anlass dazu geben würde).

Nach dem 7:0-Kantersieg Spaniens über Costa Rica trifft die demoralisierte und verlogene DFB-Elf nun auf einen kraftstrotzenden Favoriten – und wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, dann können sich Manuel Neuer und seine Mitstreiter, Bierhoff & Co. schon in Kürze wieder auf das konzentrieren, was ihnen ohnehin am wichtigsten ist: die richtige „Haltung“, Trans- und Schwulenrechte, Impfen und Klimaschutz. Natürlich mit den passenden Armbinden.

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