Nach dem Harakiri-Auftritt: Stress für „Binde-Mittel-Faeser“, Lob für masketragende „Maulaffen“

Das Bild kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Madame Faeser von einem diplomatischen Immunschutzschild umgeben, zeigt sich gratismutig mit einer bunten Binde auf einem Extra-Platz im Stadion, während die geboosterte, eierlose Mannschaft das Spiel vergeigt, nachdem sie sich selbst mit einer Affengeste herabgewürdigt hatte. Doch jetzt gibt es Ärger für das „Binde-Strich-Mädchen“:

Der Vorsitzende der Linken, Martin Schirdewan, hat jetzt zum Beispiel die Reise von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zum Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Japan bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar scharf kritisiert. „Faeser hätte von Anfang an zu Hause bleiben sollen, da man den Scheichs in Katar und der demokratiefeindlichen FIFA mit lauwarmen Appellen nicht die Stirn bieten kann“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagsausgaben). „Mit dem Zeigen der Binde hat sie ihre eigene PR-Aktion gemacht“, so Schirdewan.

„Von einer Ministerin erwarte ich aber, dass sie Fifa, Infantino und den Scheichs die Meinung geigt, statt Steuergelder für eine PR-Aktion zu vergeuden.“ Genauso ist es: Während Frau Faeser hierzulande den Politischen Islam in all seiner Menschen- vor allen Dingen Frauenfeindlichkeit hofiert, kritisiert sie ihn in Katar. Einfach lächerlich!

Derweil hat die Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) die Nationalmannschaft gelobt, weil sie sich vor Beginn des Auftaktspiels bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Geste des Protests gegen die Entscheidung der Fifa, das Tragen der „One-Love“-Binde bei Spielen zu untersagen, den Mund zugehalten hat. „Die Entscheidung der Fifa, der DFB-Elf das Tragen der One-Love-Binde zu verbieten, macht sprachlos – aber Sprachlosigkeit kann auch Zeichen setzen“, sagte Paus dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Das iranische Team habe bereits mutig vorgemacht, wie ein Zeichen der Solidarität und das Einstehen für Menschenrechte und insbesondere auch Frauenrechte aussehen könne, als es beim Spielen der Nationalhymne aus Protest gegen die Gewalt des Regimes gegen Regimegegner nicht mitgesungen hat.

„Umso mehr freue ich mich darüber, dass das deutsche Team ebenfalls ein Zeichen der Solidarität gesetzt hat“, fügte sie hinzu. „Das Zuhalten des Mundes war eine weitere starke und wichtige Geste, sich gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit stark zu machen“, so Paus. „Sport kann etwas bewegen. Sport hat eine Stimme. Und sie wird gehört, in Deutschland und in der Welt, selbst hinter vorgehaltener Hand. Zum Glück.“

Was für ein billiges Geschwafel, aber Hauptsache, man hat mal wieder ein Zeichen gesetzt. Klappe zu, Affe tot. Hansis flügelgestutzte Vögelchen können nach Hause gehen.

Das Netz ist derweil voll von Spott und Häme:

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Und immer dran denken: Die neue Armbinde ist die alte Armbinde mit anderen Farben.

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