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Ukraine-Dämmerung im Westen?

Ich wage mal eine Voraussage: Die Ukraine-Hysterie im Wertewesten wird genauso ernüchternd enden wie die Covid-Hysterie. Das wird auch deshalb so sein, weil beide Probleme von der Politik wie den Medien in höchst irrationaler, emotional aufputschender Weise behandelt wurden bzw. immer noch werden.
Von Wolfgang Hübner
Weder war Covid der unheimliche Todbringer, der massenhaft Menschenleben zu vernichten drohte und solche gesellschaftlichen Spaltungen, staatliche Anmaßungen, wirtschaftliche Erschütterungen, vor allem aber den Impfterror wert war. Bis auf den fanatischen Covid-Profiteur Karl Lauterbach und seine Sekte wird das inzwischen aus kleinlaut-verdruckst eingestanden. Noch war und ist es das hochkorrupte osteuropäische Armenhaus Ukraine wert, mit Russland zu brechen oder gar einen Atomkrieg zu riskieren.
Der Versuch der Kiewer Selensky-Führung, den Absturz einer ukrainischen Rakete auf polnisches Territorium den Russen in die Schuhe zu schieben und damit den NATO-Bündnisfall zu provozieren, hat auch in den USA, die unter Präsident Biden die Ukraine brutal als Protektorat und Ersatzarmee missbrauchen, die Skepsis über diesen „Verbündeten“ verstärkt. Die künftige Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus ist zwar absolut noch keine Garantie für eine Abrücken Washingtons von Kiew. Doch gibt es jetzt mehr amerikanische Abgeordnete und Stimmen, die sich gegen die gigantische militärische und finanzielle Unterstützung des unersättlichen Politikdarstellers Selensky und seiner Clique wenden.
Weil selbst der oberste militärische Berater Bidens inzwischen für eine diplomatische Lösung plädiert, konnte auch die extrem russenfeindliche FAZ dieser Tage nicht umhin, einen für ihre Verhältnisse geradezu nachdenklichen Leitartikel unter der Überschrift „Die ukrainische Realität“ zu veröffentlichen. Er schließt mit dem beschwörenden Satz: „Mehr denn je hängt der Ausgang des Krieges nicht nur davon ab, ob die Ukrainer oder die Russen länger durchhalten, sondern auch, wie weit Amerikas Geduld reicht“. Diese Formulierung macht überdeutlich, was geschehen wird, wenn diese Geduld nicht mehr reicht: Dann wird die Unterstützung der Ukraine nach afghanischem Vorbild wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.
Und das von Solidaritätswahn und grüner Kriegslust verblendete „Ampel“-Deutschland wird einmal mehr viele Milliarden sinnlos verplempert, sich mit den Russland-Sanktionen in beide Knie geschossen und zum willenlosen US-Vasallen verzwergt haben. Dann wird die Schadensbilanz sogar viel umfangreicher und nachhaltiger sein als nach der Covid-Hysterie. Noch einmal: Ich wage die Voraussage, dass es so oder so ähnlich kommen wird. Nicht, weil ich mir das nur wünsche, sondern weil diese Entwicklung wahrscheinlich ist. Denn Russland leidet selbstverständlich unter der Situation, aber die Führung wie die Mehrheit der Russen wissen, dass ein Verzicht auf die wichtigsten Kriegsziele zum Verzicht auf die eigene Souveränität und Schicksalsgestaltung werden wird.

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