Werden jetzt von den Tierschützern im Stich gelassen (Foto: Laurinson Crusoe/Shutterstock)

Der Terror der schrillen Minderheiten

Wieviel besser könnte es uns in diesem Land gehen, wenn normaldenkende, normalempfindende und normal sozialisierte Persönlichkeiten dieses Land führen würden und sich auf die Kernaufgaben des Staates beschränken würden, so wie dies zuletzt noch in den 1990er er Jahren der Fall war, bevor dann zunehmend Aktivisten mit einer Agenda an die Macht drängten! Heute sitzen solche in der Politik, die nicht am Wohl der Menschen, sondern an Experimenten, an Revolutionen von oben, an Umwälzungen interessiert sind, ,ohne Rücksicht auf Verluste – und die deren Umsetzung mit den Annehmlichkeiten einer üppigen Vollversorgung verbinden auf Kosten der Gesellschaft, die sie für ihre Zwecke in Geiselhaft nehmen.

Wenn Grüne, NGO-Seiteneinsteiger und Lobbyisten die Regierung stellen, ist es kein Wunder, dass sich immer mehr zahlenmäßig völlig unbedeutende, dafür aber umso lautstärkere Minderheiten und vor allem organisierte Interessengruppen, die sich vor deren Karren spannen, ertüchtigt fühlen, ihrerseits der Mehrheitsgesellschaft die eigene Weltanschauung gewaltsam-penetrant aufzuzwingen. Das, und nur das, ist der Grund dafür, dass eine zunehmend staats- und gesellschaftsbestimmende LBGTQ+-Bewegung und innerhalb dieser vor allem woke und transqueere Radikale einen quantitativ grotesk unverhältnismäßigen und demokratisch schon durch gar nichts gerechtfertigten politischen Einfluss ausüben können.

Die träge Masse

Der Trick – oder das Talent – dieser Gewissensdemagogen besteht darin, eine weitgehend träge, folgsame Masse dazu zu bringen, sich von ihr vereinnahmen und bevormunden zu lassen. Es mag ein vor allem deutsches Dilemma sein, dass dies so gut klappt, denn Abweichler und Nichtmitläufer werden hierzulande konsequenter als anderswo ausgegrenzt und mundtot gemacht, während sich die breite Mehrheit umso duckmäuserischer und feige in Reih und Glied fügt – und sich keiner mehr traut, dem Wahnsinn einer schrillen winzigen Minderheit zu widersprechen, selbst wenn dieser für jedermann offen zutage tritt.

So erklärt sich auch, dass sich trotz epochaler, in der BRD-Geschichte nie gesehener Probleme große Teile der Eliten in Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik in erwünschten Haltungsbekundungen zu überbieten versuchen und dass Themen wie „Klimaschutz“, „sexuelle Identität” und „Vielfalt” einen gefühlt um Größenordnungen höheren Stellenwert in den öffentlichen und medialen Resonanzkammern einnehmen als die echten Sorgen unserer Zeit wie Rezession, Inflation, Energiekrise, Massenmigration, Kriminalität und vieles mehr. Von diesen wird gezielt abgelenkt durch Ausweichen auf  Nebenkriegsschauplätze und gesellschaftlichen Phantom-Missstände.

Fussball als Musterfall

Diese gewollte Fehlpriorisierung und Fehlfokussierung war es auch, die Deutschland am Ende seinen WM-Verbleib gekostet hat – denn wenn bei einer Fussball-WM ausgerechnet der Fussball auf der Strecke bleibt und stattdessen ein ideelles Tuntenbalett um die richtigen Binden, Protestgesten und „Zeichen“ streitet, kann am Ende nichts herauskommen – beziehungsweise es kam genau das heraus, was auch Deutschland unter dieser Regierung insgesamt spätestens in wenigen Jahren droht: Deklassierung und Untergang.

Interessanter hat sich jetzt mit Thomas Hitzlsperger, dem homosexuellen Haupttestimonial des deutschen Fußballs und zudem noch ARD-WM-Experte, ausgerechnet einer der wenigen kritisch über das DFB-Desaster zu Wort gemeldet, die zumindest noch einen persönlichen Bezug zum Inhalt der Haltungsnabelschau vorweisen könnten: Für Hitzlsperger spielten der Protest und die ständige Debatte um politische Themen eine nicht unerhebliche Rolle am Ausscheiden.

Hitzlspergers ehrliche Erkenntnis

Laut „Bild“ urteilte er: „Ich bin der Meinung, die Spieler haben sich am Ende zu sehr damit beschäftigen müssen und es war nicht förderlich.” Und prophetisch sagt er voraus, dass sich die politische Vereinnahmung in Zukunft wird ändern müssen:  „Wir – und ich beziehe mich da natürlich mit ein – oder auch der Verband können natürlich nicht von der Mannschaft fordern, dass sie das jetzt machen muss. Es wird nicht mehr funktionieren. Wir sind dafür richtig auf die Fresse geflogen.“

Nach dem WM-Aus, dürfte „das Verlangen nach politischen Aktionen innerhalb der Mannschaft wohl kaum gestiegen sein„. Trotzdem werden , jede Wette, auch in Zukunft „Buntheit“, „Diversity” und „Haltung“  einen immensen Stellenwert für die seelenlose, quotiert-zusammengewürfelte Söldner-Elf behalten, die heute als „deutsche Nationalauswahl” gilt – ganz einfach weil die Mannschaft auch nicht anders tickt als der Rest des Landes. Und das marschiert mit in den Untergang bis zum bittersten Ende. (DM)

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