Kubicki (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Kubicki geht von einem vorzeitigen „Lauterbach-Ende“ aus

Nein. Es ist nicht die „Plötzlich-und-Unerwartet“- Geschichte. FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki betätigt sich aktuell auch nicht als Orakel, trotzdem geht er davon aus, dass es demnächst vorbei sein könnte, mit dem hirnschwangeren Corona-Einpeitscher Karl Lauterbach auf dem Posten des Bundesgesundheitsministers. 

Dass FDP-Vize Wolfgang Kubicki und Corona-Minister Karl Lauterbach nicht die besten Buddys sind, ist kein Geheimnis. In der Vergangenheit holte Kubicki mehrere Male schon gegen Karli Lauterbach aus. Kubicki hatte Lauterbach wegen seiner irren Corona-Show bereits im vergangenen Jahr indirekt als „Spacken“ bezeichnet.

Lauterbachs aktuelles Affentheater und die Stimmung in Lauterbachs Schaltzentrale kommentiert der FDPler gegenüber den Stuttgarter Nachrichten mit den Worten: „Die SPD ist doch selbst komplett genervt von Lauterbach. Wenn Sie sich bei Mitarbeitern seines Hauses umhören, ist die Frustration nicht mehr zu toppen. Die Leute fragen, welchen Twitterkanal sie denn nutzen müssten, um zu wissen, was der Minister will.“ Kubicki fügte an: „Lauterbach verzettelt sich. Er kann das Haus nicht führen.“

Dann holt Kubicki zum Magenschwinger aus: „Ich gehe, ehrlich gesagt, nicht davon aus, dass Karl Lauterbach als Gesundheitsminister die ganze Legislaturperiode im Amt bleibt.“

Als Corona-Gerechtigkeitskämpfer präsentiert sich nicht nur Kubicki, sondern perverserweise auch der bayerische Corona-Einpeitscher, Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Die CSU-Gestalt, die in Tateinheit mit seinem Oberchef Söder eine Corona-Abartigkeit nach der anderen vollzog, warf Lauterbach eine „Basta-Mentalität“ in der Diskussion um die Maskenpflicht im Fernverkehr vor.

Kubickis und Holetscheks Attacken auf Corona-Karli dürften jedoch weniger einer ernstzunehmenden Generalkritik an dem verbrecherischen Handeln des Corona-Regimes, bei dem die CSU ebenso munter mitmischte wie FDP, begründet sein. Vielmehr wird es bei Kubicki der Kampf um das politische Überleben seiner Fake-Liberalen-Partei sein, die den FDP-Funktionär antreibt. Spätestens seit der Niedersachsen-Landtagswahl – die Möchte-gern-Liberalen scheiterten an der 5-Prozent-Hürde –  ist klar, dass die FDP so dringend gebraucht wird wie der Corona-Irre Lauterbach. Beste Aussichten also, dass die FDP bei der nächsten Bundestag ein 2013er Revival erlebt und aus dem Bundestag fliegt. Und dem bayerische Corona-Einpeitscher Holetschek ist daran gelegen, dass seine Truppe rund um Corona-Söder die Landtagswahl nächstes Jahr in Bayern gewinnt. Seine aktuelle Coronashow zeigt, dass Holetschek gest mit der Vergesslichkeit und Blödheit des bayerischen Wählers rechnet. (SB)

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