Volle Unterstützung der Frankfurter Uni-Linken und Klimafreaks: Hamas-Terroristen im Gazastreifen (Foto:Imago/ZUMAWire)

Die Hamas-Klima-Antisemiten von der Frankfurter Goethe-Universität

Heute Mittag berichtete Jouwatch bereits über die antisemitischen Klimakleber-Aktivisten von Frankfurt, doch der Fall ist tatsächlich so abenteuerlich und zugleich entlarvend, zeigt er doch die alarmierende Parallelführung gefährlicher Gedankenstränge innerhalb einer geschlossenen linksextremen Weltanschauung, die in ihrer Feindselektion faschistischen Systemen in nichts nachsteht. Denn wer noch immer glaubt, bei den selbsternannten Klimarettern handele es sich lediglich um fehlgeleitete wohlmeinende Idealisten, die für eine im Grunde gute Sache ein wenig über die Stränge schlagen, muss spätestens endgültig erkennen, dass wir es hier mit verfassungsfeindlichen und hochgradig sektiererischen Extremisten zu tun haben, die nun auch noch ihre antisemitische Fratze immer offener zeigen.

Die erst gestern überregional medial bekannt gewordene Besetzung des rechtswissenschaftlichen Hörsaals der Frankfurter Goethe-Universität am Dienstag, diesmal unter der Bezeichnung „End Fossil: Occupy“ lief ungehindert ganze zehn Stunden lang, um wieder einmal den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu fordern. Durchsetzung von Hausrecht, polizeiliche Räumung, robuste Verteidigung der Unabhängigkeit des Lehrbetriebs, irgendwelche generalpräventiven Maßnahmen der Universitätsleitung: völlige Fehlanzeige. Schon das alleine lässt tief blicken.

Hamas-Solidarisierung und Gewaltverherrlichung

Schwerer wiegen jedoch die antisemitischen Ausfälle der „Aktivisten“. Dass ausgerechnet in Frankfurt, einem jahrhundertelangen Schwerpunkt jüdischen Lebens in Deutschland, fanatisierte und gehirngewaschene Wohlstandskinder ohne auch nur annähernde historische Vorbildung mit  Parolen aus dem Setzkasten des ewigen Judenhasses Stimmung gegen Israel machen durften, ist eine Schande, die ihresgleichen sucht. Die Klima-Revoluzzer verteilten Flyer, auf denen sie stolz verkündeten: „Wir betrachten die Hamas als Widerstandsbewegung gegen Zionismus und Imperialismus. Aus dieser Perspektive unterstützen wie die Hamas bedingungslos in ihrem militärischen und nicht-militärischen Kampf gegen Israel“. Dass die Hamas eine terroristische Mörderbande ist, die Israel von der Landkarte tilgen will, stört sie offenbar so wenig wie die gänzlich anti-woken, islamistischen Radikalpositionen dieser Organisation, die beispielsweise mit Homosexuellen ähnlich verfährt wie mit in ihre Gewalt gebrachten jüdischen Geiseln – weshalb schwule Palästinenser aus Gaza sogar nach Israel flüchten, um nicht von Anhängern besagter „Widerstandsbewegung gegen Zionismus und Imperialismus„, die die Frankfurter Schwachköpfe begeistert supporten, gelyncht oder hinter ihren Motorrädern zu Tode geschleift zu werden.

Unterstützt wird der offene Frankfurter Hochschul-Antisemitismus natürlich auch vom Allgemeinen Studierendenausschuss (ASTA), von der öffentlich-rechtlichen Klimasekte „Fridays for Future“ sowie – wen wundert es noch – von der Lehrergewerkschaft GEW. Als es der Frankfurter Polizei schließlich nach 10 Stunden (!) gelang, den Saal zu räumen, entblödete sich ihre Pressestelle nicht, folgendes bekanntzugeben:„Lediglich vier von ihnen weigerten sich. Gegen diese vier leitete die Polizei Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch ein. Zwei von ihnen müssen sich zusätzlich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten, da sie zwei Polizisten unvermittelt gegen den Kopf bzw. ins Gesicht geschlagen und damit verletzt hatten“.  Für vier „Widerständler” also brauchten die Beamten einen ganzen Tag? In einem Staat, der 3.000 Polizisten für die Verhaftung von 25 Rentnern benötigt, wundert einen zwar nichts mehr – doch man kommt nicht umhin, hier fast schon wohlwollende Absicht zu unterstellen. Offenbar wollte man in Frankfurt, der politischen Heimat Nancy Faesers, Linksradikalen möglichst wenig Ungemach bereiten.

Bildungsfernes Pack

Dass die „Klimaretter” besser daran täten, sich zunächst einmal um die eigenen Bildung zu kümmern, statt andere daran zu hindern, selbige  zu erwerben, bewies der nachgerade idiotische wie legasthenische Tweet, mit der ihre Aktion kommentierten: „Das übertriebene vorgen (sic) der Polizei bei der Räumung der Hörsaal-Besetzung von @endfossil_ffm reiht sich in die Kette der zunehmenden Repression gegen Klimaaktivisti (sic) ein. Klimaschützen ist kein Verbrechen!“ (Rechtschreibung im Original). Auch drei Tage später hielten sie noch nicht für nötig, die Rechtschreibfehler zu korrigieren und zumindest ihre sprachlich-orthographische Minderbemittlung zu kaschieren. Immerhin lässt sich dieser Kommentar als gelungenes Statement gegen Schulschwänzerei verbuchen: Sowas kommt von sowas. Nicht das „rechte Pack“, sondern dieses linksradikale zeigt, dass der demokratische Diskurs an der Blödheit seiner Teilnehmer krepiert.

Allerdings blieben nicht alle an der Goethe-Uni und außerhalb blieben über diese neueste Vermählung von Antisemitismus und Klimawahn stumm. Der Fraktionsvorsitzende der liberalen Hochschulgruppe, Calvin Löw, der berichtete, dass auch Antifa-Fahnen gehisst worden seien, forderte die Universitätsleitung auf, „konsequent gegen Terror verherrlichende, verfassungsfeindliche und antisemitische Gruppierungen vorzugehen. Solche Organisationen dürfen keinen Platz an einer Universität finden“. Auch der FDP-Stadtverordnete Nathaniel Ritter äußerte sich entsetzt: „Die Hörsaalbesetzung durch linksradikale Antisemiten ist eine neue Eskalationsstufe. Dass der Klimaschutz nicht auf Kosten der studentischen Bildung gehen darf, ist das eine. Ihn für rechtswidrige Aktionen mit antisemitischem Hintergrund zu missbrauchen, das andere. Ich bin schockiert, dass so etwas an meiner Universität möglich ist und sich Leute solidarisieren“.

Neubauers und Thunbergs beispielgebende Doppelmoral

Der ungeheuerliche Vorfall entlarvt einmal mehr die abgrundtiefe Heuchelei der medial und politisch verhätschelten (und vor allem inhaltlich ernst genommenen) Klima-Linksextremisten: Das, was sie selbst ungeniert offenbaren und nach außen verbreiten, nämlich lupenreinen Antisemitismus, nutzen sie als Rufmordwaffe gegen Andersdenkende und missliebige nichtlinke „alte weiße Männer”.  So durfte im Mai letzten Jahres die deutsche Fridays-for-Future-Chefin Luisa Neubauer dem früheren Verfassungsschutzpräsidentin Hans-Georg Maaßen im Fernsehen in völlig lächerlicher Manier öffentlich Antisemitismus vorwerfen, weil dieser angeblich Inhalte von Webseiten und freien Medien im Netz geteilt habe, die „antisemitische Begriffe“ und „Chiffren“ geteilt hätte. Darunter sei, wie Gleichgesinnte und Fans Neubauers behauptete, die anschließend der in Bedrängnis geratenen Göre helfend beigesprungen waren, unter anderem der Begriff „Globalismus“, der für „antisemitische Verschwörungstheorien“ stehe. Solche unfassbaren Diffamierungen bleiben natürlich gänzlich ungesühnt – während Neubauers Organisation gemeinsame Sache mit realen Antisemiten macht.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die FFF-Bewegung, einschließlich ihrer schwedischen Säulenheiligen Greta Thunberg, durch Israelhass und Judenfeindlichkeit hervortut. Explizit unterstützte sie etwa die Kampagne „BDS“ („Boycott, Divestment and Sanctions”), die weltweit – sogar vom deutschen Bundestag – als klar antisemitisch eingestuft wurde. Es erhärtet sich immer mehr der Verdacht: Unter dem Vorwand, die angebliche Klimakrise lasse sich nicht bekämpfen, ohne die ihr angeblich zugrundliegenden Ungerechtigkeiten, vor allem Kapitalismus und Kolonialismus, anzugehen, bedienen auch Fridays-for-Future und andere Klimagruppen inzwischen das gesamte linksradikale und linksfaschistische Spektrum. Mit derart brutaler Offenheit wie am Dienstag in Frankfurt haben sie ihr Gesicht allerdings bislang noch nicht gezeigt. Ab jetzt kann sich niemand mehr damit herausreden, die Gefährlichkeit dieser Bewegung sei nicht frühzeitig ersichtlich gewesen. (DM)

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