Verbrennungsmotor (Bild: shutterstock.com/Die Automobilindustrie wird abwandern Mit dem Verbrennerverbot wird aber auch die Automobilindustrie ihre Fabriken dahin verlagern, wo nach wie vor Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verkauft werden dürfen. Damit geht nicht nur das Know-how bei den Produktionsmethoden verloren, sondern auch die Grundlagenforschung, denn die Märkte, die immer noch Verbrennungsmotoren zulassen, akzeptieren auch geringere Entwicklungsstände bei Effizienz und Abgas.)

Verbrennerverbot – Ein politischer Irrweg

Mit dem Aus für Verbrennungsmotoren will die EU den CO₂-Ausstoß drastisch reduzieren, um das Klima zu retten. Dabei handelt es sich um eine rein ideologische Entscheidung, denn den Einfluss, denn der Anteil europäischer Pkws am globalen CO₂-Ausstoß hat, liegt im Ein-Prozent-Bereich. Durch das Verbrennerverbot geht aber ein großer Teil der industriellen Wertschöpfung in Europa verloren und wir sind dabei, unsere Weltmarktführerschaft abzugeben (Cicero: 17.12.22).

Ein Beitrag von Blackout New

Ein Großteil der Automobilindustrie wird bei der Umstellung auf Elektroantriebe ebenso wie bei der Herstellung von Computer-Chips oder Solarmodulen aus Europa abwandern. Alleine die Batteriefertigung wäre in Europa aufgrund der hohen Energiekosten am Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig.

Betrieb von Elektroautos nur mit grünem Strom CO₂-frei

Allerdings setzt eine CO₂-Reduzierung im Automobilbereich auch voraus, dass die Elektroautos mit CO₂-freiem Strom betrieben werden können. Doch bis heute hat kein einziger EU-Mitgliedsstaat auch nur annähernd eine emissionsfreie Stromerzeugung erreicht und wird dies auch in absehbarer Zeit nicht erreichen. Die erwartete CO₂-Einsparung durch Elektroautos basiert allerdings auf der Annahme, dass diese Fahrzeuge mit null Emissionen betrieben werden. Dieser politische Ansatz ist allerdings völlig realitätsfern.

Kohlestrom für Elektroautos ist kontraproduktiv

Aktuell holen die Netzbetreiber immer mehr Kohlekraftwerke ans Netz zurück, um die Stromversorgung zu sichern. Dadurch könnte die Ausweitung der E-Mobilität den CO₂-Ausstoß sogar noch erhöhen, denn Elektroautos mit Kohlestrom zu betreiben, ist nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein klimapolitischer Irrweg. Um tatsächlich CO₂ einsparen zu können, müsste vor der Mobilitätswende eine bereits abgeschlossene Energiewende stehen.

Doch von einer abgeschlossenen Energiewende sind wir meilenweit entfernt. Aktuell kommen weltweit immer noch 88 Prozent der Primärenergie aus fossilen Quellen. Diese Quellen in der vorgegebenen Zeit vollständig auf regenerative Energiequellen umzustellen, ist allerdings völlig aussichtslos. Bereits heute stagniert in Deutschland der Ausbau auf niedrigem Niveau. Erneuerbare erzeugen zurzeit noch nicht einmal die Hälfte des normalen Strombedarfs, geschweige denn den Zusatzbedarf für Millionen Elektrofahrzeuge.

Europa geht den gleichen Weg wie Kalifornien. In Kalifornien gibt es seit Jahrzehnten ein Zero-Emission-Gesetz. Dies hat mit der Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken zu einer katastrophalen Lage bei der Stromversorgung geführt. Im Sommer werden Verbraucher aufgerufen, ihre Klimaanlagen abzuschalten und im Winter sollen sie nicht heizen. Immer wieder dürfen auch Elektrofahrzeuge nicht geladen werden. Nach und nach wird in Kalifornien die Stromerzeugung an die Realität angepasst. So baut man dort neue Gaskraftwerke (Blackout-News: 05.09.21) und verlängert die Laufzeit der Atomkraftwerke (Blackout-News: 28.11.22).

Die Automobilindustrie wird abwandern

Mit dem Verbrennerverbot wird aber auch die Automobilindustrie ihre Fabriken dahin verlagern, wo nach wie vor Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verkauft werden dürfen. Damit geht nicht nur das Know-how bei den Produktionsmethoden verloren, sondern auch die Grundlagenforschung, denn die Märkte, die immer noch Verbrennungsmotoren zulassen, akzeptieren auch geringere Entwicklungsstände bei Effizienz und Abgas.

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