Foto: Gasspeicher (über dts Nachrichtenagentur)

Gasspeicher leer, bevor es wieder warm wird?

Das kommt davon, wenn man ständig von der Klimaerwärmung träumt – Die Realität holt einen immer wieder ein:

Das Gas-Sparziel der Bundesregierung wird weiterhin deutlich verfehlt. Der Gasverbrauch lag in der 49. Kalenderwoche insgesamt 5,2 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur vom Donnerstag hervorgeht. In der Vorwoche hatte die Einsparung noch bei 13 Prozent gelegen.

Gegenüber der Vorwoche legte der Verbrauch um 11,8 Prozent zu. Laut Netzagenturchef Klaus Müller lag die Einsparung in der vergangenen Woche in der Industrie nur noch bei sieben Prozent und bei Haushalten und Gewerbe bei drei Prozent. Die Netzagentur wies darauf hin, dass die Temperaturen 2,7 °C niedriger als in den Vorjahren waren.

Die prognostizierte Temperatur für die laufende Woche liegt der Behörde zufolge erneut im „kritischen Bereich“. Es sei daher mit einem deutlichen Mehrverbrauch zu rechnen. Die Bundesregierung hatte als Ziel ausgegeben, 20 Prozent Energie einzusparen, um über den Winter zu kommen.

Die Gasspeicher in Deutschland leeren tatsächlich rapide. Stand Mittwochabend waren die Reservoirs zu 90,23 Prozent gefüllt, und damit deutliche 1,02 Prozent weniger als am Vortag, wie aus Daten des Verbandes europäischer Gas-Infrastrukturbetreiber vom Donnerstag hervorgeht. Der größte deutsche Gasspeicher in Rehden weist dabei einen Füllstand von 91,15 Prozent aus (-0,13 gegenüber Vortag).

Das Gesetz erlaubt einen „Ausspeicherpfad auf bis zu 40 Prozent“ bis zum 1. Februar des nächsten Jahres. In Österreich lag der Speicherstand unterdessen landesweit bei 87,65 Prozent (-0,7), darunter ist auch der Speicher Haidach bei Salzburg, der bislang nur an das deutsche Gasnetz angeschlossen ist und für Bayern eine große Bedeutung hat, mit einem Füllstand von 86,79 Prozent (-0,89). EU-weit wird ein Speicherstand von 85,87 (-0,69) ausgewiesen, wie die Daten vom Donnerstag weiter zeigen.

Sollten die ersten drei Monate – wider Erwarten (?) – ebenfalls kalt werden, könnte es doch noch eng werden. Sollten dann auch noch der März und April kühl werden, muss sich die Bundesregierung etwas Neues einfallen lassen.

Zum Beispiel eine neue Reichsbürger-Truppe ausheben. Besser kann man von den eigentlichen Problemen nicht ablenken, außerdem schüchtert sowas die Bürger ein und dann drehen sie vielleicht doch noch „freiwillig“ die Heizung runter und erfrieren für den Frieden. (Mit Material von dts)

 

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