Kittelshow (Bild: IMAGO / Ulmer/Teamfoto)

Wie verlogen: Mainstreammedien bejammert nach Umhang-Vorfall Politisierung des Fußballs

Argentiniens Superheld Lionel Messi bekam bei der Pokalübergabe nach dem WM-Finale vom islamischen Gewaltherrscher, dem Emir von Katar, einen schwarzen Umhang – im wahhabitischen Wunderland trägt der Kittel den Namen „Bischt“ –  umgehangen. Nun hagelt es von Gratismutheld wie dem ARD-Fußballexperten Bastian Schweinsteiger ebenso Kritik wie vom islam-verliebten Mainstream, der urplötzlich die Politisierung des Fußballs bejammert.

Lionel Messi wirkte irritiert, als er von Katars islamischen Staatsoberhaupt das leicht transparente Edelgewand – der schwarze Wüsten-Kittel ist dort unter dem Namen „Bischt“ bekannt – umgelegt bekam und das WM-Finale kurz vor der Pokalübergabe somit vom wahhabitischen Wüsten-Fürsten gekapert wurde.

„Da nimmt man dem Spieler einen ganz großen Moment“, bemerkt Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger in der ARD, ohne in seiner Generalkritik auch nur einmal das Wort „Islam“ in den Mund genommen zu haben. Sein Fußballtreterkollege Philipp Lahm, ganz ähnlich mutig, kritisierte bereits vor dem Endtunier, dass in Katar der Fußball „als politisches Instrument“ begriffen werde. Was in Deutschland aus diesem Sport gemacht wurde, für welche links-grünen Ideologien sich seine Funktionäre mittlerweile hergeben, darüber schweigt Lahm.

In einer normalen Welt würde die Geste des Emirs von Katar sicherlich als eine Geste der Gastfreundschaft interpretiert werden. Es sei nichts Verwerfliches daran, dem Weltmeister ein Geschenk aus dem Land der Gastgeber zu überreichen, stellt Hamed Abdel-Samad in einem Facebook-Beitrag fest. Aber wenn wir die Szene in den Kontext der Bestechungsskandale von Katar stellen, sieht die Welt anders aus. Denn Katar hat eine Menge Bestechungsgelder an Fifa-Mitglieder gezahlt, um die Weltmeisterschaft auszurichten, und es hat Bestechungsgelder an Mitglieder des Europäischen Parlaments gezahlt, um Berichte über die Menschenrechte in Katar zu manipulieren, und davor Milliarden gezahlt, um den politischen Islam in Europa salonfähig zu machen. Katar versuche seit Jahren, westliche Sportvereine, westliche Journalisten und sogar westliche Politiker unter seine Fuchtel zu bekommen. Die gestrige Geste war also nicht unschuldig, so der Islam-Kritiker weiter.

Nun gibt es in den westlichen Medien eine Welle der Empörung wegen der Bischt-Affäre, und es gibt auch eine Gegenbewegung, die diese Empörung als Rassismus gegen die arabische Welt interpretiert. Doch dieselben Medien, die das Vorgehen des Emirs kritisierten, bejubelten vor einigen Tagen die marokkanische Mannschaft und bezeichneten den Umgang der Spieler mit ihren Müttern nach dem Spiel als vorbildlich.

„Ich denke, man sollte die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich die Rassismuskarte ziehen. Ich denke, wer den Sport mit Milliarden von Euro politisiert, darf sich nicht beschweren, wenn man seine Gesten politisch interpretiert!“ Es sei richtig, zu betonen, dass der Sport nicht nur dem Westen gehört, aber es ist auch wichtig zu betonen, dass Katar außer Geld und Propaganda der Sportwelt nichts zu bieten hat. „Und wenn wir die WM in vier Jahren wieder genießen wollen, müssen wir intensiv über die unheilvolle Allianz zwischen Petrodollars und korrupten Fifa-Funktionären sprechen, denn diese Allianz trägt nicht wie behauptet zur Völkerverständigung und Vielfalt bei, sondern zerstört den Sport und den fairen Wettbewerb!“ (SB)

Hier noch ein Kommentar auf Facebook:

Ein Geschenk, in diesem Kulturkreis eine Würdigung, eine große Geste, die man wohl mit einem Ritterschlag vergleichen könnte. Und die gesamte, deutsche Medienlandschaft, samt den Ignoranten und Bildungsfernen, zetert.
DAS ist unwürdig und beschämend.
Dabei sind wir doch angeblich alle so tolerant?!
Beschämend war für mich die dümmliche Moralapostelei, das Armbinden-Theater und das lächerliche Mundzuhalte-Foto.
Das wars dann auch schon!“
Widerliches Medienecho der Weltenretter und Wokeapostel. Komplette geistige Hohlraumturbulenzen im einstigen Land der Dichter und Denker ….

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