Aminata Touré (Bild: shutterstock.com/penofoto)

Wenn die Polizei zweimal klingelt: Grüne Ministerin feiert, bis die afrodeutsche Schwarte kracht

Die Grünenpolitikerin Aminata Touré – seit Ende Juni unsere erste “afrodeutsche” Ministerin auf dem Sessel der schleswig-holsteinischen Sozial- und Jugendministerin – hat es bei ihrer Geburtstagssause dermaßen krachen lassen, dass gleich zwei Mal die Polizei anrücken musste. Aber egal. Unsere erste “afrodeutsche” Ministerin ist sowieso der Meinung, dass “Politiker*innen” keine Vorbilder sein müssen.

Am 15. November wurde das grün-schwarze Ausnahmetalent Aminata Touré 30 Jahre alt. Drei Tage später feierte die aus Mali stammende und mit einem Politikstudium und einer erstklassigen Politkarriere ausgestattete Touré ihren Geburtstag mit Freunden in ihrer Kieler Wohnung. Touré – seit einem halben Jahr wirkt sie für die Grünen als Sozial- und Jugendministerin in Schleswig-Holstein und setzt ihre ganze Kraft – wenn sie nicht gerade für das Modemagazin Vogue posiert –  für einen Paradigmenwechsel in der Asyl- und Migrationspolitik ein – hat es offensichtlich bei ihrer Sause so richtig krachen lassen. Gleich zwei Mal musste die Polizei anrücken. Der Vorwurf: Ruhestörung. Touré selbst wollte sich laut einer Anfrage der Bild-Zeitung nicht äußern. Ein Sprecher aus ihrem Ministerium erklärte, es handele sich um eine private Angelegenheit.

Somit bleibt Touré ihrem Motto, “Politiker*innen müssen kein Vorbild sein!” treu. Im Internet scheint sich die Aufregung über die feierwütige “deutsch-afrikanische” Ministerin in Grenzen zu halten. Man scheint sich dennoch darüber zu wundern, dass die Qualitätsjournaille derlei “Aufreger” über eine Grüne und nicht einen AFD-Politiker verbreitet.

Andere indes hängen der irren Idee nach, dass Politiker theoretisch eine Vorbildfunktion innehaben! Man ist sich aber dennoch bewusst: “Das ist viel verlangt, wenn man sich in der aktuellen politischen Landschaft hierzulande umsieht. So ist man ja als Wähler bereits froh, wenn keine Steuergelder veruntreut oder Bestechungsgelder kassiert werden. Dennoch sollte jemand in politischer Verantwortung ein Vorbild sein für den normalen Bürger! Hut ab an die Beamten die dort zweimal angerückt sind! Aufgrund der Hautfarbe der Störerin hat man heutzutage ganz schnell eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen racial profiling am Hals. Wenn es sich dann bei den Beamten noch um alte weiße Männer handelt, steht ganz schnell die Suspendierung im Raum! Schließlich hat man als Grüner Dank Ampel ja gute Connections ins Innenministerium. Frau Fetzer wird sich kümmern!”

(SB)

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