Alltag, wie ihn sich Montgomery & Konsorten auch für Deutschland auf ewig ausmalen: Anstehen vor Testcentern in Quarantänestationen in China (Foto:Imago)

Deutschlands Masken- und Impffaschisten sind erbost über Chinas Lockerungskurs

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Die Anhänger der so verbrecherischen wie sozial- und gesundheitsschädlichen Corona-Maßnahmen recken dieser Tage wieder ihr hässliches Haupt empor – und versuchen uns die Früchte ihres eigenen Wahns (nämlich eine beispiellose Grippe- und RSV-Welle samt überlasteten Kliniken, die vor allem die Folge von dank Maskenpflicht und Abstandsregeln zerrütteter Immunsysteme und mutmaßlich auch der fatalen mRNA-Impfungen sind!) als dringenden Anlass für die Rückkehr zu ebendiesen Maßnahmen schmackhaft zu machen. Dabei scheuen sie nicht einmal davor zurück, die gegenwärtige „massive Corona-Welle in China” (die in Wahrheit ebenfalls auf die ruinierte körpereigene Immunabwehr der Bevölkerung nach Monaten des Lockdowns sowie auch die Impfungen zurückzuführen ist) mit dem Infektionsgeschehen in Deutschland in Verbindung zu bringen.

Ausgerechnet der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, einer der schlimmsten Spalter und Ungeimpften-Verhetzer sowie Anhänger autoritärer ewiger Corona-Maßnahmen, meldete sich zu Wort. Nachdem er gerade trotzig an seinem Unwort von der „Tyrannei der Ungeimpften“ festgehalten hatte, sieht er nun das Ende der strikten „Null-Covid”-Strategie in China mit „Sorge“. Durch die Lockerungen könnten sich nun „neue Mutationen” ausbreiten. „Wir sollten angesichts der Lage in China auf eine neue Virusvariante vorbereitet sein.” So kennt man Montgomery: Ihm wäre es wohl am liebsten gewesen, wenn die Chinesen noch jahrelang in ihren Mietskasernen eingepfercht und das öffentliche Leben weiterhin zum Stillstand gebracht worden wäre.

Spürbare Enttäuschung

Und nicht nur die Chinesen: Seine spürbare Enttäuschung, ja kaum verhohlene Entrüstung darüber, dass die KPChina das eigene Volk nun wieder ein Stück weit von der Leine lässt, beweist, dass er – wie viele andere Zero-Covid-Extremisten hierzulande, die uns noch vor einem Jahr am liebsten alle wieder in den Lockdown geschickt hätten – insgeheim wohl gehofft hatte, auch in Deutschland hätte die „Pandemie” noch eine Chance und „Zero Covid“ könnte auch endlich Einzug halten. Dass dieser Irrsinn sogar der chinesischen Diktatur zu bunt wurde, muss ihm und anderen Freiheitsfeinden sauer aufstoßen.

Umso kompromissloser versucht Montgomery deshalb nun den Frust über die eigene Niederlage sowie die seines geistigen Umfelds in Forderungen abzubauen, auch in Deutschland sofort wieder strengere Infektionsmaßnahmen und Restriktionen in Kraft zu setzen. Es müsse auf strikten Impfschutz gesetzt werden und – welche Überraschung – auf „das Tragen von Masken“, sagte Montgomery dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.  Kein Wort der Einsicht in die von Hygienikern und Atemwegsmedizinern stets vorausgesagte Konsequenz einer jahrelangen Maskenpflicht, dass anschließend die saisonalen Erregerwellen umso heftiger auf eine dann weitgehend immunschutzlose Bevölkerung treffen. Montgomerys Fazit lautet nicht etwa, die C-Maßnahmen samt Unterforderung der Immunabwehr durch Fernhalten jeder Erregerexposition waren ein Fehler; nein – er plärrt nach noch mehr Maske und nach noch mehr Impfungen, um die Menschen wider jede Natur und ihre eigenen natürlichen Widerstandskräfte für immer abhängig von künstlichen, staatlich verordneten Schutzmaßnahmen zu machen – wie schädlich diese ihrerseits auch sein mögen.

Alte Mythen

Hierzu bemüht Montgomery alte Mythen, die uns schon vor zweieinhalb Jahren bis zum Erbrechen eingetrichtert wurden, um die Akzeptanz für die – zuvor zu Recht stets als virologisch faktisch nutzlosen – Masken zu erhöhen: In vielen asiatischen Ländern trügen die Menschen freiwillig Maske, um sich vor Infektionen zu schützen. In Deutschland habe sich der Staat jedoch „zu schnell vom Masketragen verabschiedet“, so der Weltärztepräsident – obwohl es „eine Frage von Eigenschutz und Vernunft” sei, sich beim Zusammentreffen mit vielen Menschen zu „schützen”.  Die aktuellen heftigen Infektionswellen in Deutschland hätten deutlich geringer ausfallen können, wenn konsequent Masken getragen worden wären.

Montgomery argumentiert wie der Arzt, der einem Patienten, der mit Beinbruch monatelang in Gips lag und nach dessen Entfernung Schmerzen beim Laufen hat, rät, sich am besten wieder eingipsen und in den Rollstuhl verfrachten zu lassen, weil dann die Schmerzen aufhören. Jemand, der so tickt, hat nicht nur alle Tassen im Schrank, er sollte auch seine Approbation entzogen oder nachträglich aberkannt bekommen. Der heute 70-jährige hat 68 Jahre seines Lebens OHNE Maske verbracht und nie zuvor für „Eigenschutz und Vernunft“ durch Tragen von Masken plädiert, die zuvor im Baumarkt nur für spezielle Handwerkstätigkeiten erhältlich waren; jetzt soll von ihrem Einsatz Leben und Tod abhängen.

Liebäugeln mit Rotchina

Der Zynismus, dabei ausgerechnet mit den chinesischen Zero-Covid-Totalitarismus zu liebäugeln, dessen überfälliges Ende nun auch noch zu beklagen und die Pferde scheu zu machen wegen angeblicher Mutationen oder zusätzlicher Infektionswellen, überbietet dabei Montgomerys frühere, nur aufs eigene Land beschränkte selektive Menschenverachtung (etwa gegen Ungeimpfte). Als Weltärztepräsident müsste der Apparatschik wissen, dass China von Anfang an die wohl brutalste Zero-Covid-Politik der Welt verfolgt hat – mit humanitär völlig inakzeptablen Folgen. Bestenfalls der wahnhaften Illusion, das Virus so eindämmen zu können, schlimmstenfalls jedoch aus ganz anderen, rein machttaktischen Gründen warnen dort strengste Lockdowns verhängt, das Milliardenvolk einem permanenten Test- und Impfterror unterworfen und Wirtschaftsmetropolen wie Shanghai von der Außenwelt abgeschottet worden. Menschen wurden beim kleinsten Verdacht auf eine Infektion zwangsisoliert, Kinder ihren Eltern entrissen.

Was die diktatorisch herrschende Kommunistische Partei ihrem Volk, dem Wohlstand ihres Landes und der Weltwirtschaft, die nach wie vor unter gestörten Lieferketten leidet, damit angetan hat, ist gar nicht mehr zu ermessen. Die Zahl der Suizide durch die Willkürmaßnahmen soll in die Zehntausende gehen; im November war bei vielen Chinesen dann ein solches Ausmaß an Verzweiflung erreicht, dass nicht einmal die Angst vor Gefängnis oder gar Tod sie noch von Protesten gegen diese historisch beispiellose Wahnsinnpolitik abhalten konnte. In bislang ungekanntem Ausmaß wandten sie sich gegen das Corona-Regime ihrer Regierung. Diese sah sich dann  tatsächlich gezwungen, schrittweise Lockerungen einzuführen, wenn sie auch tunlichst das Eingeständnis vermied, dass diese auf die Proteste zurückzuführen waren.

Lockerungen als eigentliches Verbrechen

Nun, da auch in China – saisontypisch und als Folge der Lockerungen – eine neue Corona-Infektionswelle die Runde macht, springen unsägliche Gestalten wie Montgomery und auch Karl Lauterbach, gemeinsam mit anderen Sektenbrüdern der Zero-Covid-Fraktion, sogleich mit Anlauf auf diesen Zug auf, der auch in China Anhänger hat. Sie schüren die Hysterie, dass diese Welle zu „Millionen von Toten” führen werde. Da es sich dabei um die zwar hochansteckende, aber äußerst milde Omikron-Variante handelt, ist dies zwar nicht zu befürchten – gefährlicher wären eher andere, nun wie auch in Deutschland quasi „nachgeholte“ sonstige Infektionskrankheiten – doch deren eigentliche Ursache sind – ebenso wie bei uns – eben nicht die Lockerungen, sondern dass es überhaupt die Einschränkungen gegeben hat!

Nicht nur bei Montgomery, auch bei vielen deutschen Mainstreammedien klingt, zumindest unterschwellig, die Kritik mit an, dass die Lockerung der Null-Covid-Politik dafür verantwortlich sei. Auch die deutschen Systemlinge, die bis zuletzt für Lockdowns und gegen Maßnahmenaufhebungen polemisierten, sympathisierten insgeheim mit dem chinesischen Zero-Covid-Großmanöver, nach dem Motto „noch ist Corona nicht verloren“. Fast schon tadelnd meldete das ARD/ZDF-„Morgenmagazin“ am Dienstag früh, China halte „trotz der steigenden Infektionszahlen“ an seinem Lockerungskurs fest. Ein unglaublicher Zynismus. Wahr ist: Hätte man die Maßnahmen gar nicht erst verhängt , wäre eine Herdenimmunität der Bevölkerung auch ganz ohne Impfung längst erreicht gewesen. Denn, nochmals: Ähnlich wie in Deutschland, aber in noch viel extremerem Ausmaß, ist das Immunsystem zahlloser Chinesen durch die künstliche Abschottung erst recht geschwächt und somit anfällig für alle Arten von Infektionen.

Das hält die deutschen Corona-Hysteriker natürlich nicht davon ab, die Ereignisse in China für ihre Zwecke auszunutzen und die deutsche Corona-Politik zu rechtfertigen. So retweeteten (wenn auch nur kurzzeitig) die ultralinken „Faktenchecker“ vom „Volksverpetzer“ das haltlose Geschwätz des grünen PR-Beraters Alf Frommer:

Mit einem hat Frommer sogar recht: Wir leben tatsächlich „in der dümmstmöglichen Realität“ –  und zwar nicht zuletzt wegen Gestalten wie ihm, die nach drei Jahren noch immer idiotische Bezeichnungen wie „Corona-Leugner“ verwenden und eine rundum gescheiterte und gefährliche Politik verteidigen.

Doch auch Lauterbach ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, die „sehr besorgniserregende Lage in China“ zu beklagen – wobei er einen Beitrag des Virologen Eric Feigl-Din teilte, der überfüllte Krankenhäuser in China zeigt. Die Echtheit des Bildmaterials ist jedoch, wie Kommentatoren zu bedenken gaben, ebenso unklar wie die Quellenlage. Ausgerechnet Lauterbach, dessen Corona-Politik maßgeblich mit dafür verantwortlich ist, dass es derzeit in Deutschland überfüllte Kinderkliniken gibt (Stichwort RSV!), verweist nun auf Zustände in China, die dort durch die Politik verursacht wurden, die er immer verfochten hat.

Lehrreicher Blick nach Fernost

Man kann nur hoffen, dass die aus China kolportierten Horrormeldungen nicht zu einer Widerbelebung der gerade erst überwundenen Corona-Hysterie in Deutschland führen – denn der Schoss, aus dem die Corona-Panik und subsequente Duldungsstarre des deutschen Lemmingvolkes hervorkrochen, ist noch immer fruchtbar.

Um es nochmals zusammenzufassen: In China lässt sich derzeit besichtigen, was Deutschland bevorgestanden hätte, wenn man die Lauterbachs, Drostens, Montgomerys und viel zu viele andere weiter ihr Unwesen hätte treiben lassen. Die Menschen dort sterben nicht AN Corona, sondern WEGEN der Zero-Covid-Politik – und übrigens wohl auch in China nicht wenige WEGEN, nicht TROTZ der Impfungen! Als Lehre aus 2020 ff. steht heute schon fest: Gesundheitsdiktatur und Freiheitsabschaffung sind gefährlicher als jede Krankheit.

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