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Der WDR und seine Weihnachts-Blockwarte: Statt gegen Ungeimpfte geht es diesmal gegen „Rassisten“

Es wird immer verrückter: Die öffentlich-rechtliche Weihnachtsbevormundung kennt inzwischen keine Grenzen mehr. Vor allem der „Rotfunk“ WDR übertrifft sich Mal um Mal aufs Neue. Nachdem dieses Weihnachten Corona als Knute der gebührenfinanzierten Freiheitskastraten wegfiel, überlegte man sich anscheinend fieberhaft nach etwas Neuem, mit dem man die Menschen unterm Christbaum – beim ersten Weihnachten seit drei Jahren, zu dem der Staat Familien in Ruhe ließ – spalten und disziplinieren konnte. Aus dem Oma-Umweltsau-Skandalen hat man weiterhin nichts gelernt.

Das naheliegende Thema Klima war für eine eigene Weihnachts-Philippika wohl zu trivial, schließlich wird dieses ja schon das ganze Jahr über zur Dauerindoktrination genutzt. Deshalb wählte man aus dem Baukasten der linken Agenda-Ärgernisse den immer ziehenden Joker „Rassismus“ auf. „Wie man mit Rassismus beim Weihnachtsfest umgehen kann“, lautete ein gestriger WDR-Programmbeitrag, dem der Spartenkanal WDR1 dann heute noch interessante Untersuchungen zur Frage „folgen ließ. Argonerd fasste die Dauerlust am Politisieren, am Vermiesen jeder Normalität in friedlicher Entspanntet sogar zu Weihnachten mit folgender Überstellung zweier WDR-Schlagzeilen treffend zusammen, zwischen denen nur rund ein Jahr liegt:

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(Screenshot:Twitter)

Nachdem die letzten Jahre  journalistische Abhandlungen wie „Was tun, wenn ein Familienmitglied an Weihnachten gegen Flüchtlinge hetzt„, „Was, wenn ein naher Familienangehöriger AfD wählt?„, „Wie mit Ungeimpften zu Weihnachten verfahren“ oder „Hilfe, mein Sohn ist Corolaleugner“ Tiefpunkte des mediale Niveaus der Republik prägten und den sozialen Frieden bis zur Spaltungsgrenze gefährdeten, wird jetzt eben mit „Rassismus“ weitergemacht – in einem „rassistischen“ Land, in das mehr Ausländer unter Inkaufnahme von Lebensgefahr strömen (und hier Aufnahme finden) als je zuvor.

Zu Wort kommt beim WDR dieses Jahr unter anderem dann eine „Anti-Rassismus-Trainerin“ Alexandra Conrads, optisch so dunkel wie die rassistische deutsche Durchschnittsfamilie unterm Christbaum. Interessanterweise legt Conrads beredt unfreiwillig Zeugnis davon ab, dass Rassismus im Nachkriegsdeutschland praktisch nie ein Thema war und nach wie vor keines ist, dass aber eine woke Hypersensibilität zum Aufbauschen eines Phantoms führten, so dass Betroffene und Nichtbetroffene heute „Rassismus” sehen, wo gar keiner ist. Es ist wie beim „Kampf gegen Rechts“. WDR1 zitiert Conrads wie folgt: „Als Kind und Jugendliche hätte ich mein Leben auf keinen Fall als schwierig beschrieben. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, sie hatten bestimmt keine rassistischen Intentionen. Rückblickend erkenne ich jedoch ein großes Unwissen über Rassismus – und eine große Hilflosigkeit im Umgang damit. Im Klartext: Erst durch die ideologisch geschulte Brille erkenne ich rückblickend Rassismus, wo ich nie zuvor welchen empfunden hatte. Bravo!

„Vielfältiges“ Kinderspielzeug: Überbetonung des Andersseins

Es ist die Bedienung all dieser Phantomschmerzen, die aktivistische Opferstigmatisierung von Betroffenen, die sich bislang überhaupt nicht als Opfer gefühlt haben, die überhaupt erst all die äußerlichen optischen und physischen Unterschiede , die doch angeblich keine Rolle mehr spielen sollen, krankhaft überbetonen und zum Maß aller Dinge machen. Wie weit der Wahn diesbezüglich auch außerhalb des Medienbetriebs fortgeschritten ist, zeigt ein Bericht von „n-tv“ zur Zunahme der „Diversität“ im Spielzeugregal. Anlässlich Weihnachten sah sich der Sender einmal im einschlägigen Fachhandel um, unter anderem im Berlin-Neuköllner Shop „Diversity Spielzeug”, wo inzwischen „Puppen verschiedener Hautfarben” ebenso zum Sortiment gehören wie solche mit „Down-Syndrom, schwarze Feuerwehrfrauen und Skater-Figuren im Stunt-Rollstuhl”.

Das ganze dient alleine der Hervorhebung und plakativen Akzentuierung dessen, was im gesellschaftlichen Miteinander eigentlich irrelevant sein müsste. Und das Ganze schimpft sich am Ende „Vielfalt”. Es ist eine perverse Form von Vielfalt in Spaltung, um die es hier geht – bewusst inszeniert von Ideologen, die nach dem Prinzip „teile und herrsche“ Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufwiegeln wollen. Davon, dieses perfide Spiel zu durchschauen, sollte uns auch weihnachtliche Besinnlichkeit nicht abhalten. (DM)

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