Drostens Horrorshow reloaded (Foto:Imago/xim.gs)

Covid-Schwurbler Drosten: Ohne Lockdowns und Maßnahmen angeblich “Millionen Tote”

Die Inflation ist in Deutschland nicht nur bittere ökonomische Realität; seit Jahren grassiert das Virus inflationärer Tatsachenbehauptungen zu virtuellen Zahlenspielen, die zur möglichst bombastischen Dramatisierung angeblich drohender Katastrophen und Gefahren bedient werden – mit dem Ziel, Panik und Angst zu schüren, um damit politischen Machtmissbrauch zu rechtfertigen. Ganz egal, ob es um Corona- oder Klimatote geht: Je tödlicher, umso besser.

Jetzt, da sich zunehmend herausstellt, dass die von den Corona-Irren bemühten Horrorprognosen fast allesamt erstunken und erlogen waren und ebenso wenig mit der Wirklichkeit zu tun hatten wie die Versprechen zur angeblichen “Wirksamkeit” der Impfung, haben wir es mit einem neuen Phänomen zu tun: Analog zu den damaligen Todeszahl-Schätzungen setzt jetzt die Legendenbildung ein. Wohl als Kompensation oder Gegenmotiv zur nachweislich explodierenden Übersterblichkeit, die statistisch klar eine Folge der Impfungen ist, wird nun so getan, als habe es die “Millionen Corona-Toten” tatsächlich gegeben.

Nicht mehr alle Latten am Zaun

An diesem Mythos strickt nun auch Deutschlands Corona-Guru Christian Drosten kräftig mit. Im „Tagesspiegel“ behauptet er völlig ins Blaue hinein, unter abermals völlig missbräuchlicher Überstrapazierung seiner wissenschaftlichen Autorität, ohne Kontaktbeschränkungen „wäre man in Deutschland in den Wellen bis zu Delta auf eine Million Tote oder mehr gekommen“. Seltsam: Bis Omikron waren nur etwa 110.000 “Tote” (und selbst das nur mit kreativen statistischen Zählweisen und definitorischen Tricks) gezählt worden; ein “kleiner” Unterschied zur Million ist es ein riesiger Sprung. Selbst Drosten-Fans und -Apologeten fragen sich ob solcher Aussagen, ob er Wuschelkopf im Weißkittel noch alle Latten am Zaun hat.

Nachdem Drosten seine gnadenvolle “Emeritage”, seinen dankenswerten Rückzug von der medialen Bildfläche diese Woche mit dem Paukenschlag durchbrochen hatte, Corona sei nun offiziell “vorbei”, behauptet er jetzt also, Covid-19 hätte in Deutschland riesige Opferzahlen gefordert, die in Deutschland nur durch die Maßnahmen des Staates verhindert worden seien???

Schäden der Coronapolitik frech ausgeblendet

Zunächst einmal ist heute klar, dass von den knapp 161.000 Menschen “Covid-Toten”, die “entweder an Covid-19 gestorben oder an etwas anderem, aber mit positivem Covid-Test”, kausal nur ein Bruchteil an dem Virus zugrunde ging. “Welt”-Autor Tim Röhn , der sich mit Corona seit vielen Monaten als eine der kritischsten Stimmen im medialen Mainstream auseinandersetzt und nun auch Drostens neueste Einlassungen zerpflückt, kommentiert hierzu: “Leider hat sich niemand die Mühe gemacht, hier zu unterscheiden”.

Vor allem stellt Röhn auch zu Recht die Frage, “wie viel Leid die politischen Entscheidungsträger zu verantworten haben – mit Schulschließungen, mit Ausgangssperren, mit Besuchsverboten, mit der Impfpflicht, mit angstbasierter Kommunikation”. Man würde sich wünschen, dass Drosten – der für diesen politischen Amoklauf zu einem erheblichen Anteil mitverantwortlich ist – hierzu einmal ein paar selbstkritische Worte findet. Doch eher friert vermutlich die Hölle zu. (DM)

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