Protest (Symbolbild: Screenshot)

Nicht willkommen: Keine MUFLs in Kriebethal!

Das beschauliche Kriebethal (Gemeinde Kriebstein in Mittelsachsen) mit seinen rund 600 Einwohnern soll zu einem Hotspot werden, einem Hotspot der unkontrollierten Asyleinwanderung. Eine Bürgerinitiative machen mit der Übergabe einer Unterschriftensammlung an Kriebensteins Bürgermeisterin unmissverständlich klar: Nicht willkommen: Keine MUFLs (Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge) in Kriebethal!

Das beschauliche im Zschopautal gelegenen Ort Kriebethal (Gemeinde Kriebstein in Mittelsachsen) mit seinen rund 600 Einwohnern soll zu einem Hotspot der unkontrollierten Asyleinwanderung werden. Während an Silvester in Berlin und anderorts die Gewalt junger, kulturfremder Männer eskalierte, ist nach wie vor vorgesehen, in Kriebethal “junge Asylsuchende”, gern auch als “Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge”, fast ausnahmslos aus dem arabischen oder afrikanischen Raum – anzusiedeln. Die sogenannte “MUFLs” – allesamt aus Syrien und Afghanistan – sollen ab Januar im ehemaligen Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) untergebracht werden.

Durch die Entscheidung des Landkreis Mittelsachsen – die Begründung lautete, dass die “jungen Flüchtlinge in Kriebethal besser betreut werden können, als im Ankunftszentrum in Waldheim-Massanei” – fühlen sich die Dorfbewohner nicht nur überrumpelt. Sie fühlen sich bedroht.

Bei der Versammlung kurz vor Weihnachten kam die Wut der Bürger gegen die Entscheidung des Landkreises und des DRK bereits zum Ausdruck gekommen. „Wir wollen nicht, dass diese Wut in Hass umschlägt. Wir hoffen, dass das DRK einlenkt und die jungen Flüchtlinge nicht in Kriebethal unterbringt“, so die Hoffnung des ehemaligen Gemeinderats Frank Brehmer.

Ihrer mündlichen Ablehnung der neuen Inobhutnahme von jungen Migranten aus Syrien und Afghanistan im DRK-Pflegeheim ließen die Bürger nun Schriftliches folgen: 257 Unterschriften überreichten sie am Montag Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler). Die Botschaft der Willenserklärung ist eindeutig: “Nicht willkommen: Keine MUFLs in Kriebethal!”

Die Forderung an die Bürgermeisterin: Sie habe sich für die Belange der Bürger einzusetzen. „Die Unterschriften stammen nur von Bürgern, die auch in Kriebethal wohnen. Wir sind keine rechte Randgruppierung, sondern ganz normale Menschen“, zitiert die Sächsische Zeitung einen um seine Reputation offensichtlich besorgten Bürger. Euchler teilte mit: „Ungeachtet meiner eigenen Meinung werde ich das Interesse der Kriebethaler vertreten und mit dem DRK und dem Landratsamt sprechen“, so die Bürgermeisterin, die Mitte November darüber in Kenntnis gesetzt worden sei, dass den Bürgern die kulturfremde Bereicherung ins Haus steht.

Nach Ansicht von Landrat Dirk Neubauer stellt die Unterbringung von Schutzsuchenden eine große Herausforderung dar, „ist aber Pflicht“. Der parteilose Neubauer – auf seinem Facebook-Kanal bejubelt er nicht nur, wie wunderbar die aktuelle Regierung das selbst angerichtete Chaos angeblich managed, sondern Neubauer macht auch massiv Stimmung gegen die Freien Sachsen, welche den Protest der Kriebenthaler unterstützen – stellt klar: Der Landkreis sei generell immer auf der Suche nach geeigneten Unterbringungsobjekten. Dies sei ein fortlaufender Prozess.  Aktuell bestehe für den Landkreis keine alternativen Möglichkeiten für die Unterbringung der MUFLs. Daher werde das Objekt nun vorbereitet.

Derzeit laufen Planungen für die ersten Proteste gegen das Vorhaben, Kriebethal in einen steuerfinanzierten Hotspot für syrisch-afghanische Jugendliche zu verwandeln. Nicht nur die Silvester-Krawalle von Berlin zeigen, wohin eine unkontrollierte Migrationspolitik führt. Los geht’s mit den Protesten in Kriebethal am Freitag (6. Januar) unter dem Motto: “Sachsen ist nicht Afrika oder der Nahe Osten!” (SB)

 

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