Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Lauterbach wieder in seinem Element: Haltlose Panikmache um neue Omikron-Subvariante

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Was von Karl Lauterbachs “Expertise”, angeblichem Sachverstand und Einschätzungsvermögen zu halten ist, zeigt sich aktuell gerade an den bestürzenden Details zu den von Lauterbach maßgeblich mitzuverantwortenden Abnahmeverpflichtungen für Impfdosen: Alleine bei Biontech verpflichtete sich die Bundesrepublik zur Abnahme von 375 Millionen Dosen – obwohl von den bislang gelieferten 163 Millionen Dosen, zu denen nochmals 60 Millionen von Moderna kommen, über 32 Millionen ungenutzt sind. Für die weiteren, absehbar nie benötigten über 200 Millionen Dosen zahlt Deutschland Milliarden an Steuergeldern und füllt den “Erfolgsunternehmern” Ugur Sahin plus Frau die Taschen – kann die teure, ohnehin medizinisch nutzlose bis schädliche Fracht  aber auch gleich an die nächste Müllkippe liefern lassen. DAS ist die “Planungskompetenz” der deutschen Gesundheitspolitik, die natürlich auch Lauterbachs Vorgänger Spahn auszeichnete, vor allem aber den amtierenden Impf-Kasper im Gesundheitsministerium.

Ebenso wie Lauterbach mit seinen Kalkulationen und Narrativen der Impfkampagne schief lag, tat er es von Beginn der “Pandemie” an auch mit seinen Wellen- und Variantenprognosen und vor allem Sterblichkeits- und Überlastungsmodellen, von denen nicht ein einziges je eintrat. Ab wann bei ihm die Schwelle zwischen Fehlprognose und vorsätzlicher Lüge überschritten wurde, lässt sich nicht sagen; geht man zu seinen Gunsten jedoch von der mildesten Annahme aus und unterstellt ihm einfach nur Irrtümer, dann bleibt dennoch zu konstatieren, dass die deutsche Gesundheitspolitik in den Händen einer völlig unfähigen, irrationalen und realitätsfremden Witzfigur liegt, die mit ihrem neurotischen Gestammel seit drei Jahren nichts als Panik verbreitet oder twittert.

Seit drei Wintern “besorgt” – und immer falsch gelegen

In diesem Kontext sind dann auch  Lauterbachs neueste Versuche zu sehen, schon wieder vor den die nächsten Corona-Varianten zu “warnen” und dieselbe Platte mit Sprung aufzulegen, mit der er die Deutschen schon seit Anfang 2020 quälte: Diesmal lautet die neue Mutante “XBB.1.5” – und natürlich schürt er sogleich wieder haltlose Ängste: Die im Oktober entdeckte Variante sei so leicht übertragbar wie keine der bisher bekannten Varianten, verkündet er, und beruft sich darauf, davor habe auch die WHO “gewarnt”. Zur Erinnerung: Dieselbe “Warnung” war einst auch bei Omikron – dessen Subtyp die neue Variante ist – geäußert worden, bis sich gerade die leichte Übertragbarkeit dann als Segen erwies, weil die ungleich harmlosere Mutante die “gefährlicheren” (oder besser: im Nachhinein als “Killer-Varianten” aufgebauschten, in Wahrheit ebenfalls fast nie bedrohlichen) Alpha- und Delta-Versionen verdrängte und als “natürliche Impfung” die “Durchseuchung” und damit Herdenimmunität ermöglichte. Mit beidem ist Lauterbach bis heute nicht klar geworden, weil mit der Gefährlichkeit von Corona proportional auch sein Restansehen schwand.

Was er jetzt tut, ist dasselbe, was er seit drei Wintern versucht: Sich “besorgt” zu zeigen. „Hoffentlich kommen wir durch den Winter”, unkte Lauterbach, bevor sich XBB.1.5.  “bei uns ausbreiten kann“. Man überwache, “ob und wie stark XBB.1.5. in Deutschland auftritt.“ Die neue Variante lasse im Nordosten der USA die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigen, so Lauterbach. Wie üblich enthält der Scharlatan auch diesmal wieder die Hälfte der Information vor:  XBB.1.5. zeigt bislang gerade KEINE Anzeichen für schwerere Erkrankungen als das klassische Omikron. Die “Berliner Zeitung” zitiert Maria Van Kerkhove, die Leiterin des WHO-Programms zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, laut der es sich zwar um die „ansteckendste Subvariante, die bislang entdeckt wurde“, handele; es gebe bislang aber keine Anzeichen dafür, dass XBB.1.5 schwerere Erkrankungen auslöst als andere Virusvarianten. (TPL)