"Deutsches” Silvester 2022 (Foto: Shutterstock)

Linke Schnappatmung, weil nach Vornamen gefragt wird: Die orientalischen Deutschen

Weil selbst die CDU, die uns einen Großteil der wachsenden gesellschaftlichen Probleme im Land durch ihre jahrelange Harakiri-Zuwanderungspolitik eingebrockt hat, zumindest in Teilen mittlerweile geschnallt hat, welche Geister sie da rief und in welchem staatsgefährdenden Ausmaß die deutsche Einwanderungs- und schlimmer noch Einbürgerungspolitik aggressive Parallelmilieus hat gedeihen lassen, kommen aus ihren Reihen jetzt zuweilen recht luzide und vernünftige Vorschläge. Ein solcher ist die Anfrage der CDU Berlin an den Senat, die Vornamen der Verdächtigen der Silvester-Ausschreitungen zu ermitteln. Der erwartbare Scheißsturm dagegen ließ nicht lange auf sich warten; von „Rassismus“ ist natürlich wieder die Rede – und davon, die CDU besorge „das Geschäft der AfD„. Gut so – denn dies war längst überfällig.

Eigentlich wäre dieser Vorgang das Normalste der Welt – da natürlich jeder, der Augen zum Sehen und Ohren zum Hören hat, erkennt, dass die auf zahllosen Bildern und Videos landauf, landab dokumentierten Silvesterrandale von Menschen verübt wurden, die sich selbst offensichtlich selbst nicht als Deutsche betrachten: Da zeigen angriffslustige junge Männer meist morgenländischer Abstammung Symbole wie den Doppeladler, den IS- oder den Wolfsgruß. Sie skandieren „Scheiß auf Deutschland!” oder „Wir ficken die deutsche Polizei”. Sie sagen, „die Deutschen” seien Rassisten. Sie reden von „Wir“ und von „unserem Revier”. Zumeist reden sie allerdings – jedenfalls untereinander –  gar nicht Deutsch, sondern Arabisch, Türkisch, Kurdisch, Urdu oder was auch immer. Sind das Deutsche? Dem Ausweis (oder Doppelpass) nach schon.

Mit Migration nichts zu tun?

Wenn uns deutsche Medien seit Samstag unablässig verklickern, hier handele es sich um ein Phänomen desillusionierter zukunftsverängstigter „Jugendlicher” oder um die Folgen sozialer Klassenunterschiede, während die einzige für wirklich jedermann ersichtliche Gemeinsamkeit der Randalierer verschwiegen wird – nämlich ihre die migrantische Herkunft und Zugehörigkeit zu ethnischen Gegengesellschaften -, dann kann man auf diese offensichtliche Lügenpropaganda, die mindestens ebenso von Selbstbetrug woe von Täuschung zeugt, auf zweierlei Weise reagieren: Entweder man schluckt diesen Unsinn und lässt sich von den ÖRR-Staatsmedien mit der Schnurre belatschern, die meisten der Verhafteten seien „Deutsche“ gewesen und die evidenten Probleme hätte mit Migration nicht das Geringste zu tun.

Oder man versucht redlich und unvoreingenommen, den Dingen selbst auf den Grund zu gehen und dabei auch jene unliebsamen Wahrheiten ans Licht zu bringen, von denen die offenkundig geistesgestörte Pro-Migrations-Lobby nichts wissen will – weil sie auf immer absurdere Weise versucht, den kognitiven Grand Canyon zu ignorieren, der sich mittlerweile zwischen ihrem völlig verstrahlten Zerrbild von Zuwanderung und der Realität  auftut. Und dazu gehört es eben auch, die unbequemen Fragen zu stellen, die eigentlich kritische Journalisten stellen müssten, sich dies aber nicht mehr trauen. Zum Beispiel, ob die seit 20 Jahren wie Kamellen verschenkte (und künftig noch wohlfeilere) deutsche Staatsbürgerschaft womöglich personenstandrechtlicher Glitzerstaub und Mittel zum Zweck ist, um von einem fatalen gesellschaftlichen Problem ablenken. Denn wenn uns die Fälle der letzten Jahre, in denen uns statistisch ausgelagerte Migrantenkriminalität als Werk „deutscher” Täter präsentiert wurden, etwas gezeigt haben, dann dies: Mit einem deutschen Pass ist man noch lange kein Deutscher und schon gar nicht integriert.

Verdummungsversuche der Blue-Pill-Politik

Genau darum geht es: Das „Deutschsein” laut Personalausweis war nie aussageloser als heute. Denen, die unter anderem durch ein neues Staatsbürgerschaftsrecht und immer weitere Aufweichung der Einbürgerungskriterien versuchen, praktisch jeden zum „Deutschen” zu machen, wollen damit nur die verheerenden Folgen des Integrationsversagens kaschieren. Für Linksradikale, die Deutschland „überwinden“ wollen, ist dies das Mittel der Wahl. Für jeden, dem etwas an diesem Land liegt, ist es eine Kampfansage. Gut, dass jetzt wenigstens die Berliner CDU aufgewacht ist und nun – wie anderswo auch schon die AfD – die Versuche der Blue-Pill-Politik und ihre Versuche, uns für dumm zu verkaufen, durchkreuzt.

Die Frage, welche Vornamen die (natürlich alle wieder laufen gelassenen) Tatverdächtigen hatten, wird ja überhaupt nur und völlig zu Recht gestellt, weil Regierung und Behörden alles tun, um die Hintergründe der zunehmenden, „anlassbezogenen” (also gehäuft an bestimmten Feiertagen auftretenden) Bürgerkriegsverhältnisse in diesem Land zu verschleiern und die Menschen hinters Licht zu führen. Dass es gute Gründe dafür gibt, hier von einer Feigenblatt-Funktion der passdeutschen Identität auszugehen, zeigte eine ganz ähnliche Anfrage von Dezember 2021 aus Nordrhein-Westfalen zur Gewalt in uns an Bahnhöfen des Landes. In deren Zuge wollte der  AfD-Abgeordneten Markus Wagner von der Düsseldorfer Landesregierung unter anderem die Vornamen der Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit – also so wie jetzt bei der Berliner CDU-Anfrage – erfahren, die innerhalb von elf Monaten alleine am Kölner Hauptbahnhof zwischen dem 1. Januar und 30. November 2021 ermittelt wurden. Die seitenlange Liste weist ganz überwiegend ausländische Vornamen auf und beginnt etwa hier alleine nur für den Anfangsbuchstaben A mit folgendem Blatt:

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(Quelle:Landesregierung NRW)Wer sich für die komplette Liste und weitere erhellende Antworten auf die Anfrage interessiert, kann sie sich hierkomplett zu Gemüte führen. Es steht zu befürchten, dass sich die Antwort der Landesregierung in Berlin – so sie denn erteilt wird – auf die Silvester-Täter ganz ähnlich lesen wird. Die Fakten sprechen für sich und zeigen sehr wohl, dass es sich bei den Ausschreitungen eben nicht um eine etwa durch die rassistische Brille wahrgenommene Scheinkorrelation, sondern um ein objektives, reales, offensichtliches Problem mit (eben durch die Staatsangehörigkeit vertuschter und kaschierter) Migrantengewalt handelt. Und es sind nicht irgendwelche Migranten – keine Japaner, Skandinavier, Kanadier oder Australier – sondern fast immer junge Männer aus dem muslimischen Kulturkreis, wo „toxische Männlichkeit“, Frauenverachtung, Gewaltneigung und Tribalismus seit Generationen zur Kernkultur gehören.

Kein Wunder, dass dieselben, die uns die ethnisch-kulturelle Zerstörung dieses Landes durch Problemmigration als Bereicherung, Fachkräftewunder, Vielfaltsplus oder sonstige Erfolgsstory schönreden wollen, da zu jaulen beginnen und jetzt wieder die Pawlow’schen Reflexe der Nazi- und Rassismusempörung zeigen. So wie etwa die inzwischen völlig schmerzfreie, nicht mehr ernstzunehmende SPD-Extrempersönlichkeit Helge Lindh:

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(Screenshot:Twitter)

Oder, noch übler, der rheinland-pfälzische „Klimaschutzaktivist“ Maurice Conrad, der sich nicht entblödet, grundschiefe historische Vergleiche zu ziehen und damit der Verharmlosung und Verklärung der nationalsozialistischen Gräuel weiter Vorschub zu leisten, ganz im Sinne des Bildungsnullniveaus von „Fridays for Future” & Co.:

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(Screenshot:Twitter)

Was hier immer wieder ins Auge sticht: Linken und Grünen, die sich jetzt durch die Vornamen-Anfrage – deren Resultat sie genau kennen – ertappt fühlen, hatten nie ein Problem damit, Ungeimpfte zu stigmatisieren, sie zu überwachen und zu kontrollieren. Oder etwa die erkennungsdienstliche Behandlung von Corona-Demonstranten gutzuheißen. Oder den Bruch jeglicher Datenschutzbestimmungen durch die digitale Kontaktnachverfolgung zu billigen. Dabei war die Frage nach dem Impfstatus einer Person zu jeder Zeit übergriffiger und diskriminierender als die nach dem Vornamen. Doch wenn es den eigenen politischen Zielen und Narrativen dient, gelten andere Maßstäbe – so, wie sie  ja auch kein Problem mit der Stigmatisierung von „Rechten“ und Oppositionellen haben und die einzige Realopposition im Land am liebsten vom Verfassungsschutz dauerüberwacht sähen. Hier aber, wo es um schweren Landfriedensbruch geht, plärren sie sogleich „Rassismus“ und schwafeln von „Grenzüberschreitung”, wenn der Migrationshintergrund von Schwerkriminellen aus mehr als naheliegenden Gründen untersucht werden soll.

Mal ist Migrationshintergrund alles, dann wieder nichts

Und das ist dann gleich die nächste Schizothymie: Die Politiker, Journalisten, „Migrationsforscher”, Soziologen, Sozialpädagogen und- psychologen , die jetzt wieder von „Rassismus“ bei der Ursachenforschung und Aufarbeitung von Hintergründen der Ausschreitungen schwadronieren (wie zuvor schon bei Gruppenvergewaltigungen, Freibad-Randalen und Messerdelikten) sind genau dieselben, die den Migrationshintergrund ansonsten bis zum Erbechen überbetonen, wenn er ihnen gelegen kommt: Etwa wenn es um im öffentlichen Dienst und neuerdings sogar Schulen geforderte Migrationsquoten geht, oder um die „Sichtbarmachung“ und „Abbildung” von „Diversität” und „Vielfalt” im öffentlichen Raum – im Profifussball und anderen Sportarten, in der Kunst oder in der Werbung. Wenn es um „Fluchtbiographien”, um „Traumatisierung“ oder vor allem um den Vorwurf „kultureller Aneignung”, dann können die Unterschiede zur ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft gar nicht genug betont werden.

Sobald Menschen mit Migrationshintergrund jedoch schwere Straftaten verüben oder – wie jetzt – in Legionsstärke den Rechtsstaat und die Grundordnung herausfordern: Dann soll der Migrationshintergrund auf einmal nur eine unbedeutende Nebensächlichkeit sein und überhaupt keine Rolle spielen; dann zeugen der Verweis auf Hautfarbe oder Phänotyp und die Frage nach der „kulturellen Herkunft” plötzlich von niederer Gesinnung oder Rassismus dessen, der darauf hinweist. Woraus sich nur ein legitimer Schluss ableiten kann: Politiker und Medien, die mit dieser Verlogenheit auch diesmal wieder die Auseinandersetzung mit dem Kern des Problems sabotieren wollen, dürfen nicht länger ernstgenommen werden. (DM)

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