Silvesterrandale von migrantischen Junghorden in Berlin letztes Jahr: Droht eine noch schlimmere Neuauflage? (Foto:ScreenshotYoutube)

Berliner Zeitung: Silvesterausschreitungen in Berlin praktisch Schuld der Deutschen

Deutschland sei ein Land, das die Schuld immer bei den Anderen sucht, heißt es in der “Berliner Zeitung”.  Historisch oder aktuell wie in der Silvester-Debatte. Ein Kommentar von der Sonnenallee sei das, heißt es in der “B.Z.”. Der Gegenkommentar.

von Max Erdinger

Verfasst hat den Kommentar für die “Berliner Zeitung” Herr Behzad Karim Khani. Die Schlagzeile: “Behzad K. Khani zur Silvesternacht: Integriert euch doch selber!” Herr Khani wurde 1977 in Teheran geboren und kam im Alter von neun Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. An der Ruhr-Universität in Bochum studierte er später Kunstgeschichte und Medienwissenschaften studiert hat. Er lebt heute in Berlin-Neukölln. Bis vor kurzem betrieb er in Kreuzberg betrieb er bis die Lugosi-Bar. Vergangenes Jahr war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert worden. Von wem? – Keine Ahnung. Von den Mullahs im Iran sicher nicht.

Die ganze Republik redet über die Gewaltausbrüche der Silvesternacht in Berlin. Dabei wäre die Geschichte ganz ohne Migranten und Deutsche schnell erzählt, weil die Sachlage eindeutig ist. Personen haben Sanitäter und Polizei angegriffen sowie mindestens ein Dutzend Autos abgefackelt, die nicht ihr Eigentum gewesen sind. Das ist strafbar. Weit über 100 Personen wurden auch festgenommen – und allesamt sind sie offenbar binnen kürzester Zeit wieder auf freiem Fuß gewesen. Allein dieser Umstand rechtfertigt dann doch wieder die Begriffe “Migrant” und “Deutscher” im Zusammenhang mit den Silvesterkrawallen. Deutscher, nicht “Paßdeutscher”. Es hat die Vermutung eine gewisse Berechtigung, daß kaum jemand so schnell wieder auf freien Fuß gesetzt worden wäre, wenn es sich bei den Tätern – um ein Extrembeispiel zu wählen – um “freie Sachsen” gehandelt hätte. Hat es aber nicht.

Deswegen erfolgte eine zutreffende Schuldzuweisung. Die meisten Täter stammten aus dem migrantischen Milieu. Das waren die Schuldigen – und zwar ganz egal, wo die Deutschen nach Herrn Khanis Ansicht gerne die Schuld suchen. Hier gab es nichts zu suchen, deshalb logischerweise auch nichts zu finden. Hier gab es nur eine Feststellung zu treffen.

Herr Khani fädelt seine neue Schuldzuweisung so ein: “Ja, liebe Leser:innen, es wird ungemütlich. Denn wenn wir wirklich über die Sonnenallee reden wollen, kommen wir auch um den Nahen Osten nicht herum.” – abgesehen davon, daß es nicht “wir” sind, die über die Sonnenallee reden wollen, sondern jener Herr Khani, der den fraglichen Artikel vermutlich auch ganz alleine verfasst hat: Mit dem Nahen Osten verhält es sich wie mit dem Döner. Wenn “wir” über das Sauerkraut reden wollen, kommen wir um den Döner sehr wohl herum. Herr Khani möchte den Nahen Osten offensichtlich in eine Verbindung bringen mit etwas, mit dem der Nahe Osten nichts zu tun hat. Mit Straftaten nämlich, die in Berlin begangen worden sind. Im nächsten Satz bringt Herr Khani dann das Wort “Apartheid” unter. Offenbar hat er es nicht kleiner, auch wenn es in öffentlichen Ämtern inzwischen nur so wimmelt von Personen, die mit Vornamen Mutherem, Omid, Belit oder Sawsan heißen. Was ja auch nicht schlimmer ist, als zum Beispiel Robert, Ricarda, Claudia, Katrin oder Annalena.

Herr Behzad Karim Khani schreibt: “Ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo wir den Dingen in die Augen schauen sollten. Gerne gemeinsam. Gerne nüchtern.” – Ich denke nicht, daß Herr Khani denkt. Warum nicht, wird sich im Verlauf meines Gegenkommentars noch herausstellen. Ich denke allerdings, daß Herr Khani bestens integriert ist in Dummdeutschland. Immerhin scheint er verinnerlicht zu haben, daß man die dicksten Lügen in Dummdeutschland am besten reichlich mit “wir” und “gemeinsam” garniert. Das hat er dann – unkritisch? – so übernommen. Herr Khani: “Fangen wir dafür doch mit der einfachen Feststellung an, dass wir – Migranten, Ausländer, Menschen mit …, nennen Sie uns, wie Sie wollen – so einfach nicht weggehen werden. Und Sie, liebe Biodeutsche, auch nicht. Wobei, demografisch gesehen, gehen Sie durchaus weg.” – Er, nicht “wir”, fängt mit einer einfachen Feststellung an. Mit der hat er wohl recht. “Sie sterben weg” – auch das ist richtig, wenngleich “wir” noch immer am Leben sind, weswegen ja dieser Gegenkommentar auch möglich ist. Das heißt: Noch leben “wir” – und zwar in unserem Land. Jedenfalls heißt es Deutschland.

Herr Khani jedoch weiter: “ … und Ihr Land braucht für die kommenden 15 Jahre circa 400.000 neue Arbeitskräfte, das heißt ungefähr eine Million Einwanderer pro Jahr. Wir Migranten werden dieses Land wohl erben. Wir könnten hier also auf Zeit spielen. Auf eine Zeit, die Sie nicht haben. Aber das nur als Randbemerkung.” – das mag schon sein. Wir brauchen aber nicht 400.000 x-beliebige Arbeitskräfte, sondern zumeist Hochqualifizierte, und unter denen, die man hierzulande zusammengefaßt als “Migranten” sehen kann, befinden sich diese Hochqualifizierten evident nicht. Sie befinden sich auch nicht unter denen, die weiterhin in großer Zahl ins Land geholt werden. Das ist auch verständlich. Jeder Hochqualifizierte, der tatsächlich einer ist, müsste ein äußerst dämlicher Hochqualifizierter sein, wenn er ausgerechnet nach Deutschland käme, um den Deutschen mit seinem Wissen, seinem Fleiß und seinem Können aus der Patsche zu helfen. Allein schon aus steuerlichen Gründen. Und selbst wenn, dann würde er sich verständlicherweise nicht in “die deutsche Gesellschaft integrieren” – Betonung auf “deutsch” – weil doppelt dämlich sein müsste, wer sich in eine Gesellschaft integrieren will, die sich evident schwer auf dem absteigenden Ast befindet. Niemand will zu den Losern gehören. Nur der Loser selbst hat keine Wahl, andernfalls es ihn ja nicht gäbe. Und die Biodeutschen, wie Herr Khani sie nennt, sind Loser par excellence, nachweislich extrem auf dem absteigenden Ast unterwegs, obwohl sie das eigentlich nicht zu sein bräuchten, wenn … (Bedingungen nach Belieben selbst ergänzen. Von Arschkriecherei im Anus von Amis und WEF über Kulturmarxismus bis hin zum kulturellen Selbsthaß ist die Auswahlmöglichkeit groß.) Andererseits ist es auch so, daß ich als Deutscher nicht mehr in einem Land würde leben wollen, das an die Migranten weitervererbt wurde. So lange ich lebe, ist das auf jeden Fall mein Land. Meines – und nicht das der kulturell Andersartigen. Wie andersartig?

Herr Khani stellt die Andersartigkeit hier recht unfreiwillig aus. Es ist allerdings, wie gesagt, nicht so andersartig, als daß es nicht auch von Robert oder von Annalena stammen könnte. Der Andersartige erkennt offenbar Zeit lediglich dann als Faktor an, wenn ihm das paßt. Er schreibt: “Vielleicht sollten wir einsehen, dass, wenn man für die Idee rassischer Reinheit einen Weltkrieg anzettelt, man sich nach dessen Niederlage gezwungen sehen könnte, ein Einwanderungsland zu werden. Immerhin teilten auch die Siegermächte unser Misstrauen dieser Gesellschaft gegenüber. Und vielleicht sollten wir an der Stelle auch mal überlegen, wer hier wem was schuldet. Wer hier mit wem wie redet.” – Erstens: Der Weltkrieg wurde nicht für die Idee rassischer Reinheit angezettelt. Daß Deutschland de facto zu einem Einwanderungsland wurde, hatte auch nichts mit der Niederlage im Weltkrieg zu tun, sondern mit jenem Fleiß und Erfindungsreichtum der Deutschen nach dem Krieg, die ein Wirtschaftswunderland auf die Beine stellten, für dessen weitere Entwicklung die damals so genannten “Gastarbeiter” notwendig geworden waren. Die Siegermächte hatten den Deutschen gegenüber kein Mißtrauen, abgesehen davon, daß “damalige Gesellschaft” nicht dasselbe ist wie “diese Gesellschaft”. Der Zeitfaktor, den Herr Khani geflissentlich unterschlägt. Es kam hingegen bald zu einer deutsch-französischen Aussöhnung zwischen De Gaulle und Adenauer, die EWG wurde gegründet, Brandt fiel in Warschau aufs Knie – und die schlauesten Nazis sorgten dafür, daß die dummen Amis endlich Raketen hatten. Im Nahen Osten entstand derweil ein Land, das den Arabern eindrucksvoll demonstrierte, wie weit man es bringen kann, wenn man darauf verzichtet, seine Frauen vor der Steinigung in Säcke zu stecken und stattdessen fleißig die Wüste fruchtbar zu machen. Auch den Deutschen demonstrierte dieses neue Land etwas: Daß man nämlich am Arsch ist, wenn man nicht Willens ist, sich auf sich selbst zu verlassen, indem man z.B. eine der schlagkräftigsten Armeen der Welt aufbaut. Aber gut, die Leute in jenem Land im Nahen Osten waren auch überdurchschnittlich fleißig – und überdurchschnittlich intelligent im Weltmaßstab waren sie außerdem. Und das alles völlig unabhängig von dem, was der schlaue Herr Khani in der “Berliner Zeitung” zu meinen & zu finden beliebt, damit es zur Pseudountermauerung seiner schrägen Thesen taugt. Zu der Frage, wer hier wem was schuldet: Herr Khani schuldet wem auch immer Dank dafür, daß er nicht im Iran der Ayatollahs aufwachsen musste. Wahrscheinlich schuldet er Deutschen Dank dafür, daß sie seine Familie bei sich aufgenommen haben. Fraglos könnte er sich den Tonfall, den er sich hier in der “Berliner Zeitung” erlaubt, in Teheran und in Bezug auf die Iraner nicht so ohne weiteres erlauben.

Herr Khani verweilt jedoch unverdrossen weiter im Wahn seiner eigenen Rechtschaffenheit und formuliert: “Was sicher ist: Wir sind hier. Nicht nur für Ihre Rentenkassen” – sondern auch gegen Ihre Sozialhilfe- und Krankenkassen – “sondern weil wir dafür sorgen, dass der arische Albtraum in diesem Land niemals Realität wird. Dafür, dass diese Realität so weit entfernt liegt, dass selbst Nazis sie offenbar aufgegeben haben, so, wie wir alle die Idee dieses sozialdemokratischen Gesamtschul- und Mittelschicht-Miteinanders aufgegeben haben. Ohne extreme Gewalt, die jene Hitlerdeutschlands in den Schatten stellt, wird jener Albtraum sich nicht erfüllen. Dieser Zahn ist endgültig gezogen.

Wikipedia über die Arier: “Der Ausdruck Arier (Sanskrit आर्य ārya, avestisch airiia, altpersisch aryā, neupersisch آریائی āryā’ī, von einer indogermanischen Wurzel *ar- mit unsicherer Bedeutung) ist unter anderem eine Selbstbezeichnung von Sprechern indoiranischer Sprachen. Das Adjektiv dazu lautet arisch, gelegentlich auch arianisch im Sinne von „iranisch“. Und: “Zur Stadt auf der Sinai-Halbinsel siehe al-Arisch, zum persischen Längenmaß siehe Arich.” – Wo wurde Herr Behzad K. Khani, der Arier, nochmal geboren? – “Dumm gelaufen” ist das mit seiner Arier-Argumentation auf jeden Fall. Eigentlich müsste er sich jetzt einen Zahn ziehen und unverzüglich ausreisen. Damit das hier nicht noch zum Albtraum wird mit den arischen Dummbatzen.

Aber gut, er ist evident noch hier, der iranische Arier, und fabuliert von “1000 registrierten, fremdenfeindlichen Anschlägen” trotz der “Willkommenskultur” – und liefert damit einen berechtigten Einwand ab. Zwar nicht in dem Sinn, in dem er das gern verstanden haben möchte, sondern in einem gegen die deutsche Sprache. Die hat zugegebenermaßen Schwächen, wie das Wort “Fremdenfeindlichkeit” zeigt. Die Luftfeuchtigkeit z.B. bezieht sich auf die Feuchtigkeit der Luft, der Flascheninhalt auf den Inhalt der Flasche, aber die Fremdenfeindlichkeit bezieht sich nicht auf die Feindlichkeit der Fremden. Das ist tatsächlich von einer bemerkenswerten Schwäche, sprachlogisch betrachtet. Angesichts der Feindlichkeit der Fremden im Land ist die Willkommenskultur wirklich so dämlich, daß jeden Willkommenskulturellen die Schweine beißen. Womit Herr Khani allerdings vollkommen rechthat, ist die tatsächliche Ekelhaftigkeit, welche sich im Folgenden zeigt: “In der Unterstützung der amerikanischen Kriege gegen unsere Länder. In Ihrem Afghanistan-Krieg.” – Nur, besonders schlau argumentiert ist das trotzdem nicht. Weiter oben behauptete Herr Khani noch, es gebe ein berechtigtes Mißtrauen der Siegermächte im Zweiten Weltkrieg gegen “diese Gesellschaft” (nicht die damalige! Obwohl immer noch “arisch” rein). Ja, was sollen “wir” denn machen, um das Mißtrauen nicht weiter zu schüren? Uns etwa nicht an diesen Kriegen beteiligen und sie unterstützen? Ich persönlich würde ja sagen: “Scheiß auf das Mißtrauen, da machen wir nicht mit”, nur glaube ich nicht, daß das etwas an den Silvesterkrawallen in Berlin und den Tätern ändern würde. Die Feindlichkeit der Fremden (Fremdenfeindlichkeit) ist eben ein Problem, das nicht am Mißtrauen der Siegermächte “dieser Gesellschaft” gegenüber hängt. Schließlich wird eine Gesellschaft wie “diese Gesellschaft” mit ihren iranischen Ariern von der einen großen Siegermacht regelrecht propagiert. Vermutlich aus Neidgründen. Weil die Amis außer einem Fetzen Papier, auf den jemand ganz oben “Constitution” drauf gepinselt hat, nichts haben, was sie vereint – und weil sie mehr als das auch keinem Anderen gönnen wollen. Steile These? – Wenn der iranische Arier steilgehen darf, werde ich ja wohl auch mal dürfen. Schließlich sind der Herr Khani und ich – wie sagt man so schön? – “gleichberechtigt”. Auch wenn er natürlich allein seines Namens wegen schon ein wenig mehr berechtigt ist als ich. Hätte er selbst zu den Tätern in der Berliner Silvesternacht gezählt, wäre er jetzt ebenfalls auf freiem Fuß. Ich hingegen mit Sicherheit nicht.

An “Islamophobie” seien wir Biodeutschen ebenfalls erkrankt, meint Herr Khani. Das stimmt natürlich sooo nicht. Niemand hat etwas gegen den Islam in islamischen Ländern. Aber weil wir Deutschen solche entsetzlichen Loser sind, fürchten wir ihn im eigenen Land. Das stimmt schon. Wären wir nicht solche Loser, hätten wir gar keinen Islam im eigenen Land. Wodurch dann auch die “Islamophobie” wegfallen würde. Die Japaner achten sehr darauf, nicht zu “Islamophoben” werden zu müssen. Aber so, wie sich Deutsche alle möglichen Geisteskrankheiten per “Phobie” zuschreiben lassen, z.B. die “Homophobie”, obwohl Homosexuelle einander sogar heiraten dürfen hierzulande anstatt sich an Baukränen aufhängen lassen zu müssen – eine Phobie haben die Deutschen auf jeden Fall nicht: Die Phobophobie. Wäre es anders, würden sie sich dagegen wehren, ihre Ansichten ständig als irgendwie “-phob” diffamiert zu bekommen. Der Islam verträgt sich eben nicht mit den “westlichen Werten”, was aber jetzt nicht mehr so wahnsinnig schlimm mehr ist, seit sich der gesamte Westen nicht mehr mit seinen angeblichen eigenen Werten verträgt. Gier, Subjektivismus, Infantilismus, Verlogenheit und Verantwortungsscheu sind schließlich keine Werte im klassischen Sinn. Und ob man jetzt einen Islamisten oder einen öko-utilitaristischen Lügen-Globalisten im Ministerium bzw. in der Redaktion sitzen hat, ist nicht ein derartiger Unterschied, als daß er das Kraut gar fett machen würde. Da gewinnt direkt der Gedanke an ein Russland, das bis an die französische Atlantikküste reicht, an Attraktivität.

Und “Rassisten” sind wir natürlich, wir deutschen Arier, ganz im Gegensatz zum iranischen Arier in Deutschland. In den Klassenzimmern und in den Kommentarspalten kann man das sehen, meint der scharfsichtige Herr Khani. Er schreibt: “In den Kommentarspalten genauso wie in den Klassenzimmern, wo man so tut, als sei das koloniale Erbe nicht deutsche, sondern afrikanische Geschichte.” Offenbar will er den Afrikanern ihre Geschichte klauen. Besonders diejenige, die sie mit der einen Siegermacht des Zweiten Weltkriegs mitsamt deren Mißtrauen “dieser Gesellschaft” gegenüber gemeinsam haben: die britische. Oder die französische, die portugiesische und die belgische, auch. Deutschland war vergleichsweise minderkolonialistisch. Nein, nein, die Afrikaner haben schon eine kolonialistische Geschichte. Die können sie auch jeden Tag sehen. Prächtige Bahnhöfe z.B. in Salisbury (Harare), Staudämme (Victoriasee), Kliniken usw.usf. Der Herr Khani könnte den Afrikanern ihre kolonialistische Geschichte wirklich gönnen. Mit “dieser Gesellschaft” hat die ohnehin nichts zu tun. Es lebt ja niemand mehr, der im Kaiserreich Windhuk oder Swakopmund mit aufgebaut hätte. Und die Heutigen würden es auch nicht einmal mehr auf die Reihe bringen, sondern sich höchstens auf namibischen Bahnschienen festkleben. Auch für den Kolonialisten damals galt: Ohne Fleiß kein Preis.

Wie ist das eigentlich bei den iranischen Ariern? Gibt es dort ein sinnverwandtes Sprichwort? – Wahrscheinlich schon. Wenn der iranische Scharfrichter nicht fleißig ist, verdient er wahrscheinlich nicht viel. Aber mir ist das relativ egal. Iran ist Iran – und Deutschland ist Deutschland. Auf jeden Fall hat meinereiner lieber einen Perserteppich unter dem Schreibtisch, als einen persischen Schriftarier an einem Schreibtisch bei der “Berliner Zeitung”. Wer den für den “Ingeborg-Bachmann-Preis” vorgeschlagen hat, wüsste ich zu gern. Ich habe da nämlich nur so eine Ahnung.

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