Foto: Luisa Neubauer und Greta Thunberg bei Demo bei Lützerath am 14.01.2023 (über dts Nachrichtenagentur)

Bricht Lützerath den Grünen das Genick?

Wie verlogen, heuchlerisch und schizophren die Grünen agieren, zeigt sich am Beispiel „Lützerath“, wo die jungen Wähler dieser klimaideologischen Partei den Aufstand gegen die Entscheidung grüner Politiker gewagt haben. Dieses Problem macht sich sofort in den Umfragen bemerkbar:

Die Grünen haben in der Woche der von ihr mitbeschlossenen Lützerath-Räumung in der Wählergunst verloren. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen die Grünen in dieser Woche auf 17 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Stärkste Kraft bleiben die Unionsparteien mit unveränderten 27 Prozent.

Die SPD bleibt bei 20 Prozent, die FDP kann einen Punkt zulegen und kommt auf 8 Prozent. Die AfD liegt bei 15 Prozent, die Linke bei 5 Prozent. Die sonstigen Parteien könnten 8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Das geht natürlich noch mehr bergab. Denn die Königin der Klima-Kröten, Greta Thunberg ist publikumswirksam in Lützerath aufgetreten und hat Deutschland zu einen der größten Klimasündern hochgejazzt. Also auch die grüne Regierung.

In ihrer Rede auf der Kundgebung gegen die Abbaggerung des Ortes Lützerath hatte sie die verantwortlichen Politiker stark kritisiert. „Die deutsche Regierung schließt Verträge mit Kohleunternehmen wie RWE ab und das ist eine Schande“, sagte die Schwedin. Die geplante Ausweitung des Tagebaus Garzweiler II, der auch Lützerath zum Opfer fallen soll, bezeichnete sie als „Verrat an zukünftigen und gegenwärtigen Generationen“.

Es müsse aufgehört werden, „Menschenopfer“ für unternehmerischen Erfolg zu erbringen. Sie bedankte sich zudem bei den Menschen vor Ort. Die „Veränderungen kommen nicht von Regierungen und Konzernen, sondern von Menschen, die in Baumhäusern sitzen und auf die Straße gehen“, so Thunberg weiter.

Die Bewegung habe nicht vor aufzugeben.

Nach ihrer Rede ging es dann richtig zur Sache: Die Randalierer sprechen jetzt sogar von mehreren schwerverletzten Personen. Ein Demonstrant sei „lebensgefährlich“ verletzt worden, teilte das Aktionsbündnis „Lützerath bleibt“ am Samstagabend mit. In einem Fall hätten Polizisten angeblich trotz laufender Behandlung durch Sanitäter weiter auf eine verletzte Person eingeschlagen.

Es gebe unter den Verletzten zahlreiche Knochenbrüche verschiedenster Körperteile, mindestens eine bewusstlose Person, zahlreiche Verletzungen durch Pfefferspray, Krankenwagen und ein Rettungs-Helikopter seien im Einsatz gewesen. Die Polizei hielt sich am Abend mit Erklärungen zurück und bestätigte lediglich, dass die Absperrung teilweise durchbrochen worden sei. Die Beamten hatten den bereits seit Monaten offiziell leergezogenen und zuletzt nur noch von Aktivisten besetzten Ort hermetisch abgeriegelt.

Als am Nachmittag nach unterschiedlichen Angaben zwischen 15.000 und 35.000 Menschen zunächst friedlich gegen die Räumung protestierten, setzte sich ein Großteil der Demonstranten von der offiziellen Route ab, stürmte auf den abgesperrten Ort Lützerath zu und lieferte sich dort im Schlamm und direkt an der Abbruchkante zum Tagebau Garzweiler Scharmützel mit der Polizei. Auch Greta Thunberg, die zunächst auf der offiziellen Veranstaltung gesprochen hatte, wurde im weiteren Verlauf des Nachmittags von Polizeibeamten über den Acker geschubst. Am Abend beruhigte sich die Lage.

Man darf gespannt sein, ob sich jetzt neben den Grünen noch eine radikalere Klima-Partei etabliert und die Grünen sozusagen von linker Seite aus schwächt. (Mit Material von dts)

 

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