Gleisbett (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Denis Belitsky)

Und wieder einmal: „Ein Mann“ schleudert 16-Jährige aufs Gleis

Bereits vor einer Woche – den Mainstreammedien war der Vorfall keine Schlagzeile wert – ereignete sich eine schreckliche Attacke auf einem Bahnhof in NRW: „Ein Mann“ packt ein 16jähriges Mädchen, schleudert es ins Gleisbett und drückte es dann auf die Schienen. Um wen es sich bei dem „Mann“ handelt ist somit ebenso treffsicher zuordnen, wie die nachfolgende Verbringung des Täters.

Die Tat geschah bereits am Sonntag, 8. Januar. Bisher hatte nur das lokale Internetportal Ausblick am Hellweg über den Angriff berichtet. Dazu hieß es: „Zeugen einer schockierenden Attacke wurden am Sonntagnachmittag, 8. Januar, Reisende im Bahnhof von Altena [Nordrhein-Westfalen]. Ein junges Mädchen wurde von einem ihr wildfremdem Mann von hinten gepackt und mit voller Wucht auf die Gleise geschleudert“. Und weiter: „Ein Polizeisprecher schildert die folgenden Schrecksekunden: ‘Vor den Augen anderer Fahrgäste packte er sie von hinten an beiden Armen und warf sie auf das Gleis 1. Er sprang oder fiel ebenfalls auf die Schienen und hielt die junge Frau auf dem Boden fest.‘ Zwei Zeugen sprangen sofort hinterher und befreiten das Mädchen. Der Angreifer – als sei nichts gewesen – kletterte wieder auf den Bahnsteig, nahm seinen abgestellten Koffer in die Hand und stieg zurück in den Zug.“ Bahn-Mitarbeiter konnten den „Mann aus Nürnberg“ – so die Titulierung der Polizei für den mutmaßlichen Täter, festhalten, bis die Polizei kam und ihn festnahm.

Spätestens ab dieser Stelle dürfte für die Mehrheit der Mainstreamkonsumenten – insofern sie von dieser Gewalttat Kenntnis erlangten – um wen es sich beim „Mann aus Nürnberg“ handelt. Und richtig: Auf Nachfrage des Portals teilte die Polizei mit, dass es sich um einen syrischen Staatsangehörigen handelt. Die Begründung, warum die Herkunft des mutmaßlichen Täters vorab nicht genannt wurde:  „Zu polizeilichen Vorerkenntnissen machen wir aus Datenschutzgründen wie gewohnt keine Angaben“, so der Polizeisprecher.

Einem bekannten Muster folgend, verwundert dann auch die Information nicht, dass der unter Drogen gestandene importierte Gewalttäter nicht in ein Gefängnis, sondern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

Die Polizei ermittelt anscheinend dennoch wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Beleidigung. Das 16jährige Mädchen, bei dem es sich offenbar um ein „Zufallsopfer“ handelt, musste vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. (SB)

 

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