Gwen Stefani (Bild: shutterstock.com/Debby Wong)

Kapitalverbrechen „Kulturelle Aneignung“: Gwen Stefani fühlt sich „japanisch“

Während es völlig ok ist, dass sich Männer als Frauen definieren, rauscht aktuell über die Sängerin Gwen Stefani ein ausgewachsener Entrüstungssturm hinweg. Weil Stefani sich aktuell „japanisch“ fühlt – was immer das auch heißen mag – wird ihr nun von oberwoken Geschellschaftsrichtern „Kulturelle Aneignung“ vorgeworfen.

Der ganze durchgeknallte Mist geht folgendermaßen aktuell durchs Netz:

Weil Gwen Stefanis Vater, ein Italo-Amerikaner, während ihre Kindheit zwischen Kalifornien und Japan hin und her reiste, sei sie von der japanischen Kultur beeinflusst worden.

Nun stellte die heute 53-jährige Sängerin in einem Interview mit dem “Allure”-Magazin in der vergangenen Woche fest: „Mein Gott, ich bin Japanerin und ich wusste es nicht“.

Kaum war Stefanies japanische Zuordnung im Internet aufgepoppt, fegte auch schon einer dieser Scheißestürme über die Künstlerin hinweg. Die Komplettverblödeten aus der woken Gerechtigkeitsblase meldeten sich zu Wort und schwafelten von “Diebstahl und die Auslöschung, die am Ursprung von Völkermord, Versklavung und Kolonialismus stehen”.

Eine andere aus diesem geistigen Paralleluniversum stellt hoch entrüstet fest: “Wie kann es sein, dass Gwen Stefani japanischer [Herkunft] sein kann, während es Asiaten nicht gestattet ist, Amerikaner:innen zu sein? Es ist nicht nur ihre Aussage, die absurd ist, es ist die Heuchelei, die es reichen Weißen ermöglicht, unverschämte Behauptungen mit wenig Gegenreaktion aufzustellen, während POC [nicht-weiße Menschen] um ihre Existenz kämpfen”.

(SB)

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