Foto: Hans-Georg Maaßen (IMAGO)

Berliner CDU-Chef fordert Maaßens Kopf: Er hat von Rassismus gegen Weiße gesprochen!

Gegen den früheren Verfassungsschutzchef und CDU-Mitglied Hans-Georg Maaßen läuft erneut eine Mobbing-Kampagne, die in der vergangenen Woche dafür gesorgt hat, dass der C.H.-Beck-Verlag die Zusammenarbeit aufkündigte. Nachdem einer angeblichen „erneuten Grenzüberschreitung“ fordert Berlins CDU-Vorsitzende Kai Wegner nun ebenfalls Maaßens „Kopf“.
Der ehemals renommierte Münchner C.H. Beck Verlag hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit dem früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zu beenden. Sich der links-grünen „Cancel Culture”-Ideologie anschließend, möchte der Verlag darauf verzichten, dass der angesehene Jurist und Ex-Spitzenbeamte Maaßen für die nächste Ausgabe die Artikel 16 und 16a GG kommentiert – in denen geht es bekanntlich um das Asylrecht. Nachdem von linker Seite vom Beck-Verlag der Rausschmiss Maaßens gefordert worden war, hat sich der saubere Verlag der Mobbing-Kampagne gebeugt und die Zusammenarbeit mit Hans-Georg Maaßen beendet. Diesem kam Maaßen selbst jedoch zuvor, indem er seinerseits den Vertrag mit dem Verlag kündigte.
Den günstigen Mobbing-Wind nutzend, fordert nun Berlins CDU-Vorsitzende Kai Wegner Maaßens Kopf. Nach Wegners Gutdünken hat Maaßen nun erneut „eine weitere Grenze überschritten“. Maaßens Kapitalverbrechen: Maaßen hatte in einem Interview zu Rassismus gegenüber weißen Menschen festgestellt: Diesen nicht anzuerkennen, sei „Ausdruck einer grün-roten Rassenlehre, nach der Weiße als minderwertige Rasse angesehen werden und man deshalb arabische und afrikanische Männer ins Land holen müsse“. Zeitnah lobte Maaßen auch noch – zum blanken Entsetzen des Tagesspiegels – den – klar was sonst „von Verschwörungsideologen aus dem Reichsbürgermilieu“ – betriebenen Youtube-Kanal „Ketzer der Neuzeit“. Den Machern – jouwatch verlinkt den Kanal regelmäßig- attestiert Maaßen auf Twitter: „Diese klugen und mutigen jungen Leute sind unsere Zukunft“.
Der stramme CDU-Funktionär Wegner, der laut Recherchen der Vice-Magazins bzgl. der Aserbaidschan-Affäre – neben anderen Unionsfunktionären – selbst gehörig Dreck am CDU-Stecken hat,- er wird in vertraulichen Dokumenten einer regimenahen Lobbyorganisation als Kontakt aufgeführt – fordert nun in der Systemtrompete Tagesspiegel: „Jetzt muss Schluss sein. Wer sich so äußert, hat in der CDU nichts mehr zu suchen“.

Zuletzt forderten im Januar 2022 CDU-Politiker seinen Parteiausschluss. Darunter der saarländische Genosse und Ziehsöhnchen von Kramp-Karrenbauer, der amtierende Ministerpräsident Tobias Hans und die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, Karin Prien. Die CDU-Mithamplerin in Armin Laschets ehemaligem „Zukunftsteam“ betrieb im September 2021 bzgl. Maaßens Aufstellung im südthüringer Bundestagswahlkampf Parteiwerbung für die SPD, indem sie bei „Markus Lanz“ kundtat, lieber die SPD wählen zu wollen, anstatt ihrem Parteikollegen Georg Maaßen ihre Stimme zu geben. (SB)

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