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Deutschland zieht in den Krieg! Naumburger Friedensbewegung ruft zur Demo auf!

Es ist soweit. Der Bundeskanzler hat – scheinbar verzögert, aber garantiert im Auftrag der Amerikaner – Russland den Krieg erklärt und schenkt dem Selenskij-Regime jetzt die dazugehörigen Panzer. Die grünen Kriegstreiber hüpfen vor Freude im Dreieck, endlich mal wieder ordentlich Leichen zählen:

Deutschland will sich nun doch bereit erklären, Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. Das berichtete am Dienstagabend der „Spiegel“. Zuvor hatten diverse US-Medien und aus Großbritannien der Sender „Sky News“ berichtet, auch eine deutsche Genehmigung an Polen, deutsche Leopard-Panzer aus eigenen Beständen an die Ukraine weitergeben zu dürfen, stehe unmittelbar bevor.

Erst am Dienstag hatte die polnische Regierung in Berlin offiziell Antrag auf Erlaubnis zur Weitergabe gestellt, normalerweise würde ein solches Genehmigungsverfahren mehrere Wochen dauern. Auch die Verbündeten wollen laut des Spiegel-Berichts mitziehen, aus den USA könnten Abrams-Panzer kommen. Und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sagte am Dienstag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe) und einigen weiteren internationalen Medien in Brüssel, sein Land erwäge, 18 Leopard-2-Panzer, die sie von Deutschland geleast haben, der Ukraine zur Verfügung zu stellen.

„Wir haben sie geleast, das heißt, dass wir sie kaufen können, das heißt, dass wir sie spenden können“, sagte er. Wenn dies in einem größeren Paket mit anderen Staaten wie Finnland und Portugal sinnvoll sei, „sind wir willens, das zu erwägen“, so Rutte. Es gebe aber noch keine Entscheidung.

Der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Patrick Sensburg, begrüßt den Beschluss zur Lieferung der Leopard-2-Kampfpanzer an die Ukraine und warnt zugleich vor Verzögerungen. „Es ist gut so, dass Deutschland nun selbst Leopard-2-Panzer in die Ukraine liefert und auch die Lieferung durch andere Staaten erlaubt. Nichts anderes war zu erwarten“, sagte Sensburg der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Sorge bereitet mir aber, dass die Auslieferungen mehrere Monate dauern sollen. Die Ukraine muss aber sehr schnell unterstützt werden, da Russland anscheinend mit einer Offensive im Februar den Lieferungen zuvorkommen will“, sagte Sensburg.

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat die geplante Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine ebenfalls begrüßt. „Die Meldungen, Leopard-Panzer auch von Deutschland aus in die Ukraine zu schicken, sind eine sehr positive Nachricht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). „Wir müssen die Ukraine so stark und anhaltend unterstützen, bis das Regime Putin versteht, dass Verhandlungen die bessere Option sind als die Fortsetzung des Krieges“, so der Grünen-Politiker.

„Natürlich wäre es besser gewesen, die Entscheidung schneller zu treffen, insbesondere für das Ansehen Deutschlands in Europa. Aber besser spät als gar nicht.“ Putin glaube immer noch, diesen Krieg gewinnen zu können, so Hofreiter.

„Wir müssen ihm deutlich machen, dass das nicht passieren wird.“ Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Hellmich, sagte dem RND: „Ich würde eine solche Entscheidung für richtig halten. Das gilt vor allem angesichts von Meldungen über die Lieferung von Abrams-Kampfpanzern durch die USA.“

Die Linie des Kanzlers würde damit bestätigt, so Hellmich. „Denn sein Ziel war immer, die Panzer-Lieferungen gemeinsam zu machen.“

Vorher schon hatte der Bürgermeister von Kiew, Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko, auf die schnelle Zusage von Leopard-Panzern für die Ukraine gedrängt. „Das ist lebenswichtig für uns“, sagte Klitschko dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. Deutschland habe bei der Unterstützung zwar zunächst nur langsam angefangen, sich aber inzwischen zum größten Unterstützer der Ukraine entwickelt.

Jetzt sei man „endlich“ bei den schweren Waffen angekommen. Die Leopard-Panzer müssten nun schnell kommen, so Klitschko. „Es kommt, ich bin überzeugt, es kommt. Aber die Zeit kostet uns sehr viel. Und das Wichtigste: Die Zeit kostet das Leben unserer Soldaten.“ Nur mit hoher Motivation alleine könnte die ukrainische Armee den Kampf nicht gewinnen.

„Verteidigungswaffen, Panzer, sind sehr, sehr wichtig. Sehr wichtig für uns“, sagte der Bürgermeister von Kiew. „Ich nenne die Waffen `Verteidigungswaffen`, weil: Wir verteidigen unser Land. Deswegen hoffe ich, dass die deutsche Regierung und alle unsere Partner so schnell wie möglich die Panzer liefern.“ Klitschko hofft, dass Deutschland nicht nur den Export polnischer Leoparden erlaubt, sondern auch selbst welche schickt. Von den Leoparden brauche man so viele wie nur irgend möglich: „Es ist nie genug, solange der Krieg läuft. Wenn der Krieg vorbei ist, können wir sagen: `Ist genug.`“

Auf Naumburg folgte die prompte Redaktion. Der Initiator der Friedensbewegung Jens Tier verfasste diesen Aufruf:

„Nachdem die nächste Eskalierungsstufe im Ukrainekonflikt gestartet wurde, ist unsere Friedensbewegung und wir, als Kämpfer für den Frieden wichtiger denn je! Deshalb kommt morgen, am 25.01.2023 um 19:00 in Naumburg, Treffpunkt: Vogelwiese, zu unserer Friedensdemonstration- lasst uns Gemeinsam ein Zeichen setzen!!! “

Also: Alle auf nach Naumburg, stammen wir uns diesen Kriegstreibern entgegen! (Mit Material von dts)

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