Spencer Cox (Bild: Homepage Pressebild Spencer Cox)

Utah verbietet Pubertätsblocker und chirurgische Eingriffe für Minderjährige

Utah hat jetzt als erster Bundesstaat im neuen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das Pubertätsblocker, Hormonbehandlungen und geschlechtsangleichende Operationen für Minderjährige verbietet. 

Der republikanische Gouverneur Spencer Cox erklärte, er wolle Jugendliche schützen und konkretisierte bei der Unterzeichnung des Gesetzes im Utah State Capitol in der Hauptstadt Salt Lake City: „Gesetze, die sich auf unsere am meisten gefährdeten Jugendlichen auswirken, bedürfen sorgfältiger Überlegungen und Abwägungen. Auch wenn der Gesetzesentwurf nicht perfekt ist, sind wir dankbar für Senator Kennedys nuancierten und durchdachten Ansatz zu diesem äußerst kontroversen Thema. Immer mehr Experten, Staaten und Länder auf der ganzen Welt pausieren diese dauerhaften und lebensverändernden Behandlungen für neue Patienten, bis mehr und bessere Forschung dazu beitragen kann, die langfristigen Folgen zu bestimmen.“

Besonders geschockt zeigt sich aktuell die Transgender-Szene, galt Cox doch bis zuletzt galt als Unterstützer der LGBTI*-Community. Als solcher gab sich der Republikaner auch, als er erklärte, er wolle die Trans-Community weiter unterstützen: “Wir werden uns weiterhin bei der Legislative für zusätzliche Mittel für Organisationen einsetzen, die sich für diese wichtige Gemeinschaft in Utah einsetzen. Wir verstehen zwar, dass unsere Worte für diejenigen, die nicht mit uns übereinstimmen, wenig tröstlich sein werden, aber wir hoffen aufrichtig, dass wir unsere Transgender-Familien mit mehr Liebe und Respekt behandeln können, während wir daran arbeiten, die Wissenschaft und die Konsequenzen hinter diesen Verfahren besser zu verstehen.”

Einem Bericht von The Hill zufolge wird der Gesetzentwurf “ab dem 1. Juli auch von den medizinischen Leistungserbringern verlangen, dass sie prüfen, ob alternative medizinische Behandlungen zur geschlechtsangleichenden Versorgung einem Minderjährigen das ‘beste langfristige Ergebnis’ bieten würden. Außerdem müssen sie jeden körperlichen oder psychischen Gesundheitszustand identifizieren und dokumentieren und prüfen, ob die Behandlung dieser Zustände vor der Bereitstellung der Pflege das beste Ergebnis bringt.”

Die als “gute Nachricht” gefeierte Meldung: Trans-Jugendliche, die seit mindestens sechs Monaten bereits aufgrund einer Geschlechtsdysphorie Hormone erhalten, dürfen diese Behandlung auch fortsetzen. (SB)

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