Kleines Mädchen (Bild: shutterstock.com/spass)

Berliner Grundschule lässt 6-Jährige abstimmen, ob sie Antirassisten sein wollen

Was für kranke Gestalten im staatlichen Bildungssystem auf unsere Kinder losgelassen werden, das kann einmal mehr im Bildungsnotstandgebiet Berlin studiert werden: An einer Grundschule wurden 6-jährige Kinder dazu genötigt, darüber abzustimmen, ob sie “Rassisten” sein wollen oder nicht.

Eine Berliner Grundschule will auch bei dem mehr als fragwürdigen Bündnis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mitmachen, dem mittlerweile rund 3.500 deutsche Schulen angehören. Und deshalb hat die Schulleitung der namentlich nicht bekannten Berliner Grundschule ihre Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen und Hausmeister einem Medienbericht zufolge darüber abstimmen lassen, ob sie Antirassisten sein wollen oder nicht. Um bei dem Antirassisten-Club – der „virulenten Antisemitismus arabischer und türkischer Zuwanderer“ verschweigt – mitmachen zu können, müssen mindestens 70 Prozent der betreffende Schule die nachfolgende Passage unterschreiben:

“Ich setze mich dafür ein, dass meine Schule nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchführt, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden. (. . .) Ich will, dass meine Schule in das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Zivilcourage eintritt”.

Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hinter der Bezahlschranke berichtet, wollen in betreffender Berliner Grundschule 80 Prozent der Schulmitglieder unbedingt Antirassisten sein. 20 Prozent waren nicht dafür; dabei wurden alle Kranken und anderweitig Abwesenden mitgezählt. 18 Personen hatten skandalöser Weise mit Nein gestimmt.

Die befragten Schüler – Eltern wurden nicht gefragt – waren zwischen sechs und zwölf Jahre alt. Noch einmal zum Verständnis: Sechs-, Sieben-, Achtjährige sind nach allen Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie mit abstrakten, links-woken Begriffen wie “Rassismus” kognitiv überfordert.

Die emsige Schulleitung räumte gegenüber den NZZ ein, dass einige kleinere Kinder die Abstimmung nicht verstanden hätten. Vom unhinterfragten Projekt beseelt, erklärte der Schulleiter: Für die Kinder sei der feierliche Wahlprozess etwas Besonderes, Gemeinschaftsstiftendes gewesen. Zwei Kolleginnen, die das Verfahren auf seine Anregung hin organisiert hätten, hätten den Wahltag zu einem Fest für alle Schüler gemacht: mit Musik, mit richtiger Wahlkabine und Urne. Für die Schüler sei es wichtig gewesen zu wissen: Ich habe mitentschieden.

Um welche Schule es sich handelt, die bereit sind, kleinste Kinder schamlos zu indoktrinieren, ist unklar. Der Berliner Bildungsverwaltung kenne den Vorfall bisher nur aus den Medien. Man werde den Vorgang aber prüfen und im Detail nachvollziehen, heißt es auf Nachfrage der Berliner Zeitung.

Georg Pazderski,  stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD, kommentiert:

(SB)

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