Museum Oberschönenfeld (Bild: shutterstock.com/Screenshot)

Museum Oberschönenfeld bereitet Kopftuch-Lehrerin die Bühne

Wie erfolgreich Islamfunktionäre diese Gesellschaft unterwandern und das mit tatkräftiger Unterstützung von staatlichen und kirchlichen Institutionen, kann aktuell im schwäbischen Museum Oberschönenfeld, eingebettet in der gleichnamigen Zisterzienserinnenabtei, studiert werden. Dort wird Hülya Ünal, eine Muslima, die als erste Lehrerin im Landkreis Augsburg mit Kopftuch unterrichtet, angepriesen.

Das Museum Oberschönenfeld wird vom Bezirk Schwaben mit Unterstützung des Landkreises Augsburg finanziell getragen und befindet sich in den ehemaligen denkmalgeschützten Ökonomiegebäuden der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld, malerisch eingebettet im Naturpark Augsburg Westliche Wälder.

In der aktuellen Sonderausstellung des Museums Oberschönenfeld unter dem Titel „Über Grenzen. Menschen in Schwaben und ihre Geschichten“ stellt das mit Steuergeld finanzierte Museum seinen Gästen im Rahmen eines “Erzählcafés” einen ganz besonderen Gast vor: Hülya Ünal. Eine Muslima, die als erste Lehrerin im Landkreis Augsburg mit Kopftuch unterrichtet.

Im Werbetextlein zur Veranstaltung – die Teilnahme ist nur mit vorheriger, telefonischer Anmeldung möglich und wird auch auf Facebook heftig beworben – wird die Vertreterin des politischen Islam wie folgt angepriesen:

Hülya Ünal unterrichtete als erste Lehrerin im Landkreis Augsburg mit Kopftuch. In der aktuellen Sonderausstellung „Über Grenzen. Menschen in Schwaben und ihre Geschichten“ erzählt sie von den Hürden, die sie auf ihrem Weg überwand, aber auch von Ausgrenzung aufgrund ihres Kopftuches. Im Zentrum der Sonderausstellung stehen Menschen mit unterschiedlichsten Grenzerfahrungen – ob bei der Überwindung von Ländergrenzen oder Grenzen in unseren Köpfen. Das facettenreiche Ausstellungsthema lädt dazu ein, eigene Geschichten und Gedanken einzubringen. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit für einen gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen.

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Museum Oberschönenfeld (Screenshot)

Obwohl in Bayern Artikel 59 Abs. 2 Satz 3 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) als rechtliche Grundlage dafür gilt, dass Lehrerinnen, die sich bei der Wüstenregion des Islams verorten und dessen in weiten Teilen frauenverachtenden Positionen unter anderem durch das Tragen des muslimischen Kopftuches befördern, es nach wie vor untersagt ist, den Kopfputz in bayerischen Klassenzimmern zur Schau zu stellen, war Hülya Ünal in ihrem Islamisierungsversuch erfolgreich.

Und das offensichtlich gleich an mehreren staatlichen Schulen im Regierungsbezirk Schwaben.

So hinterlässt die bekopftuchte Muslima Hülya Ünal – einem Wanderpokal gleich – ihre muslimischen Spuren in der Goetheschule Grundschule Gersthofen im Landkreis Augsburg, wo sie eine zweite Klasse unterrichtet.

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Gersthofen (Bild: Screenshot)

An der Grund- und Mittelschule in der Markgemeinde Thierhaupten – ebenfalls Landkreis Augsburg – sorgte Ünal laut der Augsburger Allgemeinen bereits 2016 “für Verwirrung und Nachfragen vonseiten der Eltern” und für ein “Novum”. Die AZ schrieb damals: Seit Beginn des Schuljahres unterrichtet eine Lehramtsanwärterin mit Kopftuch. “Die knapp 40-jährige muslimische Frau trägt aus religiöser Überzeugung einen bunten Schal über den Haaren, während sie den Mädchen und Buben Heimat- und Sachkunde oder Kunst näherbringt. Das tat die bekopftuchte Muslima, bis ihr das Schulamt das Tragen, angeblich ohne Angabe von Gründen verbot. “Ünal lenkte zuerst ein, entschied sich für ihren Beruf und gegen den Ausdruck ihres Glaubens”, heißt es dazu in der Oberschönenfelder Museumsaustellung. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit schlug die Muslima aber jedoch los. Mit Erfolg, denn seitdem darf Ünal mit Kopftuch unterrichten. “Die Kinder akzeptieren das”, erzählt Ünal in der Ausstellung über Audio-Aufnahmen. Nur von Eltern habe es “Gegenwind” gegeben. “Ich war bestimmt nicht die erste Frau, die sie mit Kopftuch gesehen haben – aber so wurde das irgendwie von den Erwachsenen dargestellt.” Laut Auskunft des Schulamtes gibt es im Landkreis Augsburg keine weitere Lehrerin oder Referendarin, die ein Kopftuch im Unterricht trägt”, so die muntere Beschreibung.

Am Beispiel der “bayerisch-schwäbischen” Kopftuch-Muslima Hülya Ünal wird überdeutlich, wie willfährig politisch Verantwortliche und kirchliche Institutionen auch im Freistaat Bayern bereit sind, den Weg des Islam tief in die Gesellschaft hinein zu ebnen und jegliche Propaganda des politischen Islam zu befördern.

Dabei wischen diese Institutionen mahnende Stimmen bedenkenlos beiseite. TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V.  erklärte bereits 2020 zur damaligen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Erfurt zugunsten einer Lehrerin, die im Schulunterricht Kopftuch tragen will: “Das Urteil ist ein Rückschritt für Mädchen und Frauen und ihr Recht auf Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht aller säkularen und atheistischen BürgerInnen“, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, die weiter feststellt: “Das Kopftuch ist ein Produkt patriarchaler Strukturen und ein ideologisches Symbol. Die Vorbildfunktion von LehrerInnen – vor allem in der Unterstufe – darf nicht unterschätzt werden. Schule muss ein wertungsfreier Raum bleiben, um selbstbestimmte und freie Entscheidungen treffen und entwickeln zu können. Wir fragen uns, wie eine Lehrerin mit Kopftuch neutral vor einer Schulklasse auftreten und die Konflikte zwischen Kindern aus unterschiedlichen religiösen Strukturen lösen kann, die bereits existieren”.

Das von Steuergeld finanzierte Museum Oberschönenfeld sollte diese Frage ebenso beantworten, wie die benannten schwäbischen Schulen, an welchen die Islam-Funktionärin Hülya Ünal ungehindert ihre frauenverachtende Ideologie an kleine Kinder herantragen darf. (SB)

 

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