Respektlosigkeit (Bild: Shutterstock.com/Krakenimages.com)

Doch nicht so toll: Lehrer beklagen Respekt- und Motivationslosigkeit von ukrainischen Schülern

Was wurde den Deutschen nicht alles von der überwältigenden Integrationswilligkeit und Lernbereitschaft ukrainischer Schüler erzählt. Nun ist klar: auch das alles Schall und Rauch. Immer mehr Lehrer beklagen über die Respektlosigkeit, mangelnde Disziplin und Lernverweigerung ukrainischer Schüler.

Obwohl das deutsche Bildungssystem sich im Sturzflug befindet, gutausgebildete Lehrer für die hiesigen Kinder zur Mangelware werden, investierte und investiert die rot-grüne Bundesregierung das Geld und die letzten Bildungsressourcen in die Beschulung von mehr als 200.000 ukrainische Schüler, die aktuell deutsche Schulen besuchen.

Dem deutschen Steuerzahler wurde im vergangenen Jahr die Beschulung ukrainischer Kinder geradezu als Glücksfall verkauft. “Wir bemerken eine sehr hohe Lernmotivation, die ukrainischen Kinder schließen schnell und problemlos an die ihnen vertraute Lernkultur aus der Heimat an”, hieß es im Lobgesangmodus auf die ukrainische Migration in den Mainstreammedien.

Die Realität sieht jedoch – ein Jahr nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts – wieder einmal nicht auch nur annähernd so rosig aus, wie Politik und Medien diese zeichnen. Ohnehin schon überlasteten Lehrkräfte, die bereits mit dem bildungspolitischen Treibgut einer kulturfremden Massenmigration zu kämpfen hatten, kommen nun endgültig an ihr Limit.

Ein Hilferuf des Bayerischen Philologenverbandes zeigt den Wahnsinn auf und  steht stellvertretend für das, was in deutschen Lehrerzimmern Alltag ist. Im Online-Portal „News4teachers“ wurde bereits zum Jahresende in einem Artikel unter der Überschrift “„Unmotiviert, respektlos“: Sonderklassen für ukrainische Schüler überfordern Lehrer”, das Problem offenbar. Im Leserforum des Online-Portals schildern Lehrkräfte immer wieder ihre Erfahrungen mit ukrainischen Schülern .

Beklagt werden vor allem Respektlosigkeiten und mangelnde Disziplin. So wird berichtet, dass sich ukrainische Schüler weigerten, an Arbeitsgruppen teilzunehmen. Mütter würden während des Unterrichts anrufen, obwohl sie gebeten wurden, dies zu unterlassen. Inzwischen sind Lehrer dazu übergegangen, die Handys vor dem Unterricht einzusammeln, obwohl diese eigentlich hilfreich beim Übersetzen wären.

Eine Lehrerin schreibt: „Das teilweise respektlose Verhalten gegenüber deutschen Lehrern und manchmal sogar ehrenamtlichen Helfern ist für mich unerklärlich und ehrlich gesagt angesichts der großen Hilfsbereitschaft der deutschen Gesellschaft und Politik auch inakzeptabel.“ Zudem habe sie den Eindruck, „dass die Eltern den Deutschunterricht für ihre Kinder nicht unterstützen und ihn als lästig empfinden.“

Ein Kommentator schreibt: „Die … Intensivkursschüler in Frankfurt zeigten jedoch sehr bald gravierende Verhaltensänderungen. Nachdem sie einige Wochen den angstfreien Einflüssen des deutschen Schulsystems und seiner konsequenzenlosen Pädagogik ausgesetzt waren und täglich im Pausenhof erlebten, was andere alles aushecken konnten, ohne je bestraft zu werden, verloren sie den Respekt vor den Lehrern und begannen aggressive Rangordnungskämpfe untereinander und teilweise auch mit Lehrern.“ (SB)

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