Clemens G. Arvay (Bild: Lukas Beck)

Hetze und Hass: Biologe und Corona-Impfkritiker Clemens Arvay tot

Der Biologe, erfolgreiche Buchautor und prominente Covid-Impfgegner Clemens G. Arvay ist in dieser Woche verstorben. Der 42-jährige Wissenschaftler soll Suizid begangen haben, die näheren Umstände seien “privat und sollen es bleiben”. Arvay, der zum Opfer einer unsäglichen Hasskampagne wegen seiner Kritik an der „Corona-Impfung“, die er als Gentherapie benannte wurde, hinterlässt einen Sohn.

Der an der Universität für Bodenkultur diplomierte Pflanzenwissenschaftler Clemens Arvay, zuletzt auch Doktorand an der Universität Graz, machte sich als erfolgreicher Sachbuchautor – unter anderem bekannt durch den “Biophilia-Effekt”, bei dem er sich mit den positiven Einflüssen von Wäldern auf Körper und Geist befasste,  einen Namen. In Kürze sollte sein neues Buch zum Thema “Selbstversorgung” und autarkem Leben erscheinen.

Im Zuge der sogenannten “Corona-Pandemie” positionierte sich Arvay – auch in seinem Spiegel-Besteller “Corona-Impfstoffe – Rettung oder Risiko?” – kritisch und wurde durch seine – teils millionenfach angeklickten – Videos, die von Youtube immer wieder gelöscht wurden, einer breiteren impfkritischen Öffentlichkeit bekannt. Unter anderem äußerte der Wissenschaftler sehr früh Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Zulassungen für die mRNA-Stoffe. Wie sich inzwischen zeigt, zu Recht, verdichten sich doch die Anzeichen dafür zunehmend.

„Wikipedia“, das sich längst zu einem linken Diffamierungsportal gewandelt hat, aber auch Portale wie “Volksverpetzer” oder das linke österreichische Blatt “Falter”, hetzt gegen den Wissenschaftler in unerträglich menschenverachtender Weise. Die “harmloseren” Diffamierungen lesen sich wie : „Ab 2020 trat Arvay mit ablehnenden Äußerungen zu den Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie an die Öffentlichkeit und wurde zu einem der bekanntesten Impfskeptiker im deutschsprachigen Raum. Er fiel besonders durch irreführende Schlussfolgerungen über das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko der Corona-Impfstoffe auf.“ Blätter wie der österreichische Standard können es selbst nach seinem Tod nicht unterlassen, abwertend über Arvay zu berichten.

In einem seiner letzten Postings auf Facebook schrieb der sich selbst eher im politisch linken Lager verordnende Arvay:  “Auch wenn es sich viele von Euch gewünscht haben: Ich werde mich nicht mehr mit dem Thema ‘Impfstoffe’ befassen und habe auch keine Lust mehr, mich mit pharmazeutischen Konzernen auseinanderzusetzen. Mein Lebensthema ist die Ökoimmunologie – die Erforschung des Immunsystems im Kontext der Umwelt. Damit möchte ich nunmehr wieder meine Zeit verbringen – und mit Musizieren und persönlichen Naturerfahrungen.”

Der Psychiater Raphael Bonelli, der mit Arvay persönlich bekannt war, sagt in einem Video zum Tod: „Er war sehr verzweifelt wegen der Medienkampagne, die gegen ihn gelaufen ist. Vor allem auf Wikipedia und von so manchen Medien wie Volksverpetzer oder Falter.“ Arvay habe „extrem darunter gelitten, wie er auf Wikipedia behandelt wird“. Er sei dort „in ein radikales Eck gebracht“ worden, ihm seien „immer wieder alle Qualitäten abgesprochen worden.“

Das Portal report24 kündigt an. „Es werden noch weitere Berichte und Recherchen folgen – im Speziellen werden wir die Rolle der systemtreuen und in Teilen linksextremen Hetzgesellschaft beleuchten, die ihn wohl in den Freitod getrieben hat. Zudem geschahen rund um seinen Todestag seltsame Dinge – seine Homepage ging offline und seine Videos zum Thema Corona verschwanden von YouTube. Wir werden diese Fragen für Sie aufklären.“

(SB)

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