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Klima: Etwas mehr Wissenschaft, bitte

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Scheinbar haben sich seit 2016 weltweit Gruppierungen idealistischer junger Menschen gebildet, die sich für die Rettung des Planeten einsetzen. Die Bewahrung der Natur und der Schutz des Planeten seien ihr Antrieb und das hohe Ziel rechtfertige die Opfer, die sie den Menschen zumuten müssten, erklären sie. Diese Gruppierungen werden von den Medien hofiert und treiben die Politik vor sich her. Die Sorge um den Planeten ist durchaus gerechtfertigt. Die Natur hat in den letzten zwölf Monaten mindestens zwei katastrophale Schäden hinnehmen müssen, die allein von Menschen verursacht wurden. Allerdings spricht darüber niemand. Im Norden Europas hat sich vor einem halben Jahr eine der größten Naturkatastrophen der letzten 30 Jahre ereignet.

Bei der Sprengung der beiden Nordseepipelines sind Millionen Tonnen Erdgas ausgetreten und haben ein unfassbares Umweltdesaster ausgelöst, was ignoriert wird. Genauso, wie die beinahe biblische Katastrophe in den USA. Wer die Bilder der Giftpilzwolke, die sich über Hunderte Kilometer am Himmel über Ohio erstreckt hat, gesehen hat, der muss tatsächlich von einer Katastrophe biblischen Ausmaßes sprechen. Und anders als beim Wandel des Klimas ist der Anteil des menschenverursachten Schadens völlig klar, er liegt bei 100 Prozent. Aber lautes Schweigen bei den Klimaschützern. Womit wir beim Thema wären. Natürlich ändert sich das Klima und natürlich hat der Mensch auch einen gewissen Einfluss auf diesen Prozess.

Der Mensch hat einen absoluten CO2-Anteil von 0,00012% inklusive Industrie und Landwirtschaft. Der gesamte CO2-Anteil von 0,04% (400ppm) ist das Ergebnis der Masse der Erde und Dichte der Atmosphäre. Von einer drohenden »Klimahölle« ( Antonio Guterres, 2022) kann beim besten Willen keine Rede sein. Zu den wesentlichsten Belegen zählen folgende Punkte:

  1. Die zu erwartenden Temperatursteigerungen durch zusätzliches CO2 bis zum Jahr 2100 bewegen sich im Bereich von wenigen Zehntelgraden. Diese Tatsachen sind anerkannt und sowohl dem IPCC als auch dem deutschen Bundestag bekannt.
  2. Der absolute, schon seit über 100 Jahren gemessene Anteil von CO2 in der Luft liegt durchschnittlich bei 0,04%.
  3. Der Anteil aller Lebewesen am CO2-Kreislauf und in der Atmosphäre liegt bei 0,004%.
  4. Die Eisbärenpopulationen sind in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Es gibt keine Zunahme von Extremwetterereignissen. Die Zahl der Toten durch Extremwetterereignisse hat extrem abgenommen. Die Lebenserwartung der Menschen war noch nie so hoch wie heute.

Wer sich nun auch nur leise fragt, warum wir dann täglich vom Klimawandel hören, der wird politisch als „rechts“ bezeichnet. „Rechts“ würde im Fall bedeuten, dass der Satz „Folge dem Geld“ neuerdings parteiisch ist. Denn bei nähere Betrachtung offenbart sich leider folgendes Bild :Der Klimaaktivismus ist eine Inszenierung des internationalen Finanzkapitals. Das offensichtliche Ziel der massiven Klimakampagne ist die Durchsetzung einer bestimmten Agenda durch inszenierte Protestbewegungen.

Die CIA, deren zentrale Rolle grundsätzlich unbestreitbar ist, gründete bereits 2009 ein „CIA Center on Climate Change“ . Ein weiterer aktivistischer Milliardär ist Michael Bloomberg. Seine Stiftung „Bloomberg Philanthropies“ fördert Initiativen, die die Förderung fossiler Rohstoffe bekämpfen. Bloomberg investierte 500 Millionen Dollar alleine in diese Initiative. Der 2005 gestartete Handel mit europäischen Emissionszertifikaten hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Spekulanten, Energiekonzerne und Kriminelle bereichern sich hemmungslos an CO2-Zertifikaten und Ökoenergie – die Leidtragenden sind Stromkunden und Steuerzahler. Kann  man die Investitionen in Bewegungen wie die „Letzte Generation“ oder „Just stop oil!“ auch als klassischen Lobbyismus betrachten?

Klimaziele bis 2050

Um die Klimaziele zu erreichen, sollen die Emission bis 2050 um 90% reduziert werden. Grob gesprochen müssten wir unsere CO2-Emissionen also um 90% senken, die verbleibenden 10% können absorbiert und gebunden werden.

Die Durchsetzung dieses Gesetzes wird auf massive Widerstände in der Bevölkerung stoßen, was wahrscheinlich zu Repression und Zensur der Staaten führen wird. Staaten, die sich offenbar nicht mehr als Gemeinwesen begreifen. Die eingeführte CO2-Steuer wird jährlich angehoben, Energie wird immer teurer werden. Laut einer Studie des Europäischen Parlamentes zum Thema Energiearmut aus dem Jahr 2020 können 36 Millionen Europäer ihre Wohnung nicht ausreichend heizen. Der Klimawandel ist zwar real, aber keinesfalls katastrophal. Auch prominente Umweltschützer wie Michael Shellenberger kritisieren die völlig unwissenschaftliche Panikmache. Die Konditionierung zur Klimakontrolle läuft systematisch seit 1965. Irgendwann wird sie vermutlich zerbrechen. Bis dato werden wenige Menschen viel Geld verdienen und viele Menschen verarmen.