Intensivstation (Symbolbild: shutterstock.com/Von SGr)
Intensivstation im "Hochbetrieb"? (Symbolbild: shutterstock.com/Von SGr)

Auch die Intensivbettenlüge steht als Menetekel an der Wand

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Es gibt mittlerweile nicht eine einzige Corona-Erzählung, die noch den Anspruch erheben könnte, der Wahrheit entsprochen zu haben. Bis auf die schiere Existenz des Virus, muss man inzwischen wohl alles, worauf die Corona-Hysterie sich drei Jahre lang stützte, endgültig als glatte Lügen einstufen.

Neben der Sinnlosigkeit der Lockdowns, der Überflüssigkeit des Maskenzwangs und der ebenso wirkungslosen wie gefährlichen Impfungen, gerät auch das Basismärchen des drohenden Zusammenbruchs des Gesundheitssystems durch Massen von Corona-Patienten immer mehr ins Wanken. An sich ist das längt keine Neuigkeit mehr, weil lange klar ist, dass es diese von der Politik herbeigefaselte Gefahr nie gab.

Zaghafter ÖRR-Durchbruch beim Anerkennen missliebiger Wahrheiten

Auffällig ist eher, dass sich selbst der öffentlich-rechtliche Rundfunk als zentrales Verlautbarungs- und Unterstützungsorgan der Regierung gezwungen sieht, diese Tatsache endlich auszusprechen. Der “Norddeutsche Rundfunk” teilte nun jedenfalls unkommentiert und in denkbar knapper Form mit, dass die Zahl intensivmedizinischer Behandlungen in Schleswig-Holstein im Corona-Jahr 2021 gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 um 18 Prozent gesunken sei.

Laut Angaben des Statistikamtes Nord hätten die Krankenhäuser 2021 rund 50.600 Intensivbehandlungen durchgeführt. Dies entspreche zudem einem Rückgang um sieben Prozent gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020. Im Jahr 2021 sei die Zahl der Intensivbetten im Durchschnitt auf 848 zurückgegangen. Die Auslastung habe bei 67 Prozent gelegen.

Intensivbetten-Märchen zur Panikgenerierung

Der sonst so einordnungs- und belehrungsfreudige ÖRR erspart sich und seinen Zuschauern jeglichen Kommentar über die Bedeutung dieser Zahlen. Lediglich den Satz: „Viele Einschränkungen während der Corona-Pandemie wie Schulschließungen, Kontaktverbote und die Schließung von Geschäften hatten die Bundes- und die Landesregierung unter anderem damit begründet, dass es sonst zu einer Überlastung von Kliniken kommen könne“, rang man sich ab.

Dass diese Behauptungen sich, gelinde gesagt, als unbegründet erwiesen haben, die Anzahl der Intensivbetten während einer angeblich die ganze Menschheit bedrohenden Pandemie geringer war als zuvor, man die Bevölkerung also ohne jeden Grund in Panik versetzt, ihr auch deshalb Impfungen aufgezwungen, sie mehrfach in die Selbstisolation getrieben und die Wirtschaft ruiniert hat, erwähnt der NDR lieber nicht. Dann müsste er vielleicht auch einräumen, diesen ganzen Irrsinn bereitwillig mitgetragen und die apokalyptischen Warnungen der Bundes- und Landespolitik getreulich vermeldet zu haben, anstatt sie zu hinterfragen, wie es seine Aufgabe gewesen wäre, wenn er sich seinen Gebührenzahlern verpflichtet fühlen würde. (TPL)