Foto: Janine Wissler (über dts Nachrichtenagentur)

Linke entlarvt Baerbocks “feministische Außenpolitik” als heuchlerisch

Immer wieder denken sich die Grünen etwas Neues immer Blöderes aus. Aktuell wird über eine “feministische Außenpolitik” gefaselt, die sich dann wohl an die vielen islamistischen Länder richten soll (Entwicklungshilfe gibt es nur noch, wenn das Kopftuch verschwindet, oder wie). Aber nicht nur die Patrioten haben dieses lächerliche Spielchen von Frau Baerbock durchschaut:

Auch Linken-Chefin Janine Wissler zweifelt am Anspruch der Ampelregierung, feministische Außenpolitik zu betreiben. Waffenexporte nach Saudi-Arabien oder Flüssiggasgeschäfte mit Katar seien “kein Ausdruck feministischer oder wertebasierter Außenpolitik”, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). “Wer Waffen in Länder exportieren lässt, wo Frauen- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, kann diesem Anspruch nicht glaubhaft gerecht werden.”

Leitlinien, die beliebig ausgelegt werden könnten, brächten in dieser Frage keine Veränderung. Bis dahin hat sie recht, aber jetzt wird auch sie wieder komisch: Erkenntnisse der feministischen Außenpolitik müssten sich auch in der Migrations- und Flüchtlingspolitik widerspiegeln, forderte die Linken-Chefin. “Wer anerkennt, dass Frauen mitunter besonders von Klimawandel und gewaltsamen Konflikten betroffen sind, der muss sich auch dafür einsetzen, dass sie entsprechende Unterstützung bekommen, wenn sie Schutz suchen.”

An diesem Mittwoch wollen Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) gemeinsam Ansätze zur feministischen Außen- und Entwicklungspolitik vorstellen.

Stichwort: Gewaltsame Konflikte. Sind damit etwa Kriege gemeint? Wie viele Frauen sterben denn an der Front, Frau Wissler? (Mit Material von dts)

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