Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (Bild: IMAGO / Jürgen Heinrich)

Deutscher Ethikrat macht jetzt auch in Klima

Der deutsche Ethikrat unter seiner Vorsitzenden Alena Buyx spielte in der Corona-Politik eine – gelinde gesagt – äußerst umstrittene Rolle. Genau wie Karl Lauterbach machen die Ethiker jetzt in Klima.

Ein Beitrag von EIKE

Gesundheitspolitiker – und nun Minister – Karl Lauterbach twitterte im Januar 2021 plötzlich zum Thema „Klima“, in dem er auf die angeblich erderwärmungsbedingten Buschbrände in Australien hinwies. Vorher hatte der bekannte Gesundheitsexperte noch nie etwas dazu gesagt – ahnte er schon, daß der Coronakomplex zusammenbrechen und seine mediale Hoch-Zeit vorbei sein werde? Ein Jahr später stellte Lauterbach sogar ein ganzes Klima-Buch vor – im typischen Alarmismusstil geschrieben. Das, wie der Anhang zeigte, mehr oder minder schnell zusammengegoogelte Werk wurde sogar im Tipi Berlin von der ARD (rbb) prominent vorgestellt.

Das nun zunehmend kollabierende Gebäude rund um die Coronapolitik, die der Klimapolitik frappierend ähnlich ist, bringt die prominentesten Gesichter der erfundenen Krise nun in Bedrängnis. Der deutsche Ethikrat (Mitglieder), in der Ära Merkel 2008 etabliert, beziehungsweise seine telegene Vorsitzende Alena Buyx, versucht nun, sich aus der Affäre zu ziehen („Eine von Wut getriebene Suche nach Schuldigen hilft überhaupt nicht“) – wohl auch durch Ablenkung, indem man plötzlich aufs Klima zu sprechen kommt. Daher organisierte der Deutsche Ethikrat eine Anhörung zum Thema „Gerechtigkeit und Verantwortung angesichts des Klimawandels“ am 23.02.2023 (möglicherweise wegen Krankheit Buyx‘ ausgefallen, kein Dokument zu finden). O-Ton der Vorsitzenden im Vorfeld:

„Aber der Klimawandel und die Bewältigung der Klimakrise, das wird die größte Veränderung unserer aller Leben in den nächsten Jahren“, sagt die Medizinethikerin.

„Und eine andere Frage, die finde ich persönlich am schwierigsten: Wie schaffen wir das eigentlich, dass wir diese wirklich großen Veränderungen […] hinkriegen und gleichzeitig in dieser demokratischen Gesellschaft uns das nicht auseinanderkracht?“

Ja, das ist eine gute Frage, nach allem, was Alena Buyx selber in den letzten zwei Jahren gesagt hat.

Der Schwenk zum Klima wird (vorerst) ganz gut klappen, da der klimapolitische Komplex die Wirtschaft und Demokratie eher unmerklich abbaut, und noch viele Bürger der jahrzehntelang sehr langsam eingeschlichenen und zumindest bis vor kurzem perfekten Öko-PR unkritisch gegenüberstehen. Aber was, wenn die Energie-Preise noch weiter steigen, und wegen des Festhaltens Habecks am Windstrom und Atomausstieg Blackouts drohen?

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Quelle: BW24

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