Demonstranten vor Sara Netanjahus Friseursalon; Foto: Twitter

Linksradikale bedrohen Frau des Premierministers in Israel – deutsche Medien beschuldigen Juden des „Pogroms“

Während die radikale Linke in Israel Politiker und ihre Familien bedroht, das Parlament angreift und zum Bürgerkrieg aufruft, verzerren ihre Handlanger in den deutschen Medien die Lage und nennen die israelische Regierung „extremistisch“, nicht die Randalierer.

von Joachim Kuhs, MdEP

Vergangene Woche besuchte der deutsche Justizminister Marco Buschmann Israel und entblödete sich nicht, den Israelis Ratschläge bezüglich ihrer Justizreform zu geben. Dabei soll die Justizreform nur dafür sorgen, dass das Oberste Gericht demokratisch verabschiedete Gesetze nicht nach Gutdünken kippen kann, und dass die Nominierungen zum obersten Richter der demokratischen Kontrolle unterliegen.

Zwei Tage nach Buschmanns Selbstdarstellungs-Trip verabschiedete das Parlament die Justizreform, während vor der Tür 20.000 linksradikale Demonstranten Straßen blockierten und versuchten, in das Parlamentsgebäude einzudringen. Vor der Abstimmung hatten Linksradikale versucht, Abgeordnete daran zu hindern, ihre Häuser zu verlassen. Wären es Trump- oder Bolsonaro-Anhänger gewesen, wüssten Sie auch davon.

Die deutschen Medien verschweigen konsequent die eskalierende Gewalt der Regierungsgegner, denn sie sind ihre Unterstützer. Die Proteste werden von linken NGOs organisiert, die aus USA und von der EU finanziert werden, darunter ACRI – Association for Civil Rights in Israel, Standing Together, Human Rights Defenders Fund, Ir Amim, Physicians for Human Rights und Breaking the Silence.

Die US-NGO New Israel Fund nahm in einer E-Mail zur Kenntnis, die aktuellen Proteste zu finanzieren. Der New Israel Fund werde einen Zuschuss an die NGO ACRI – Association for Civil Rights in Israel für regierungsfeindliche Medienarbeit zahlen, so die Mail.

Am Mittwochabend haben etwa tausend Linksradikale die Frau des israelischen Premierministers, Sara Netanjahu, in einem Friseursalon in Tel Aviv umzingelt und bedroht.  Die Frau des Premierministers musste von hunderten Polizisten herauseskortiert werden. „Es sieht so aus, als hätte jemand ein Exemplar vom Strategiehandbuch der Antifa in die Hände gekriegt“, so Jewish Press.

„Der Vorfall begann, als Demonstranten Sara Netanyahu beim Betreten eines Friseursalons identifizierten“, so Jewish News Syndicate. „Tausende von Demonstranten versammelten sich am Tatort und riefen: „Sie darf den Friseurladen nicht verlassen“ und „Schande“.

„Das waren keine Demonstranten“, schrieb der Sohn des Premierministers, Yair Netanjahu, auf Twitter. „Das sind auch keine Anarchisten. Es sind Terroristen! Hier ist eine gewalttätige Widerstandsbewegung entstanden, die von üblen, kriminellen Milliardären finanziert wird“.

„Diese aufgeklärten europäischen Linken sind die (ideologischen) Zwillinge ihrer barbarischen Brüder, der Palästinenser. Heute ist es für einen Konservativen genauso gefährlich, Tel Aviv zu betreten, wie für einen Juden mit Kippa Ramallah zu betreten. Es ist ein Glück, dass diesmal niemand gelyncht wurde. Wir werden diejenigen, die dahinterstecken, zur Rechenschaft ziehen und einsperren“, so Yair Netanyahu.

Premierminister Netanjahu verurteilte die Demonstranten auf Twitter: „Die anarchistischen Aktivisten unter der Führung von (Oppositionsführer Yair) Lapid überschreiten weiterhin rote Linien. Sie belästigen und bedrohen derzeit meine Frau in Tel Aviv. Ich fordere Lapid und die Opposition auf, dies sofort zu stoppen und diese beschämende, beispiellose Tat zu verurteilen.“

Ein arabischer Einwohner Jerusalems wurde wegen des Verdachts der Verschwörung zur Ermordung des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir während des muslimischen heiligen Monats Ramadan festgenommen, berichtete Israel National News. Während des Verhörs gab der Verdächtige zu, dass er geplant hatte, Ben-Gvir zu ermorden und seinen Leichnam zu stehlen, um über die Freilassung von Terroristen zu verhandeln.

Zwei israelische Brüder, Hillel und Yagel Yaniv, wurden am vergangenen Sonntag auf der Durchfahrt durch die Terrorhochburg Huwara an der Verkehrsachse Highway 60 kaltblütig ermordet, nachdem sie in ihrem Auto gerammt wurden. Als die einheimischen Araber den Terroranschlag feierten, protestierten einheimische Juden. Es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen. Ein Schrottplatz voll alter Autos, der einem vorbestraften Terroristen gehört, ging in Flammen auf. Die Medien berichteten von einem Toten, was aber bisher nicht bestätigt werden konnte. Es ist weder Name noch ein Begräbnis bekannt.

Dafür verschwiegen die deutschen Medien die beiden Terroropfer und nannten die Zusammenstöße einen „Pogrom“ durch „israelische Siedler“ in Samaria. Juden leben seit über 3000 Jahren in Samaria.

Die Mörder von Hillel und Yagel Yaniv sind noch nicht gefasst.

 

 

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