Carla Hinrichs bei Anne Will (IMAGO / Jürgen Heinrich)

Anwalt der „Letzte Generation“-Sprecherin relativiert im Gerichtssaal den Holocaust

Der Anwalt der “Letzten-Generation”-Chefhysterikerin und Mimimi-Expertin Carla Hinrichs ist ein Musterbeispiel dafür, auf welchen kranken Ideen dieses linksterroristische Bewegung fußt. Für ihn ist der Klimawandel schlimmer als den Holocaust – und Autofahrer die neuen „Täter“.

Der Anwalt der „Letzte Generation“-Sprecherin Carla Hinrichs, Gerd Winter, scheint mindestens so irre und krank unterwegs zu sein, wie seine Klientin. In einer Gerichtsverhandlung hat der Rechtsprofessor den Klimawandel mit dem NS-Staat verglichen. Die Erderwärmung sei demnach eine „noch viel größere Katastrophe“ als der Massenmord der Nationalsozialisten. Und die Autofahrer seien die neuen „Täter“.

Wörtlich meinte der Strafrechtler Winter- im übrigen der ehemalige Professor von Hinrichs, die ihr Jurastudium abbrach: „Meine Generation hat ihre Eltern gefragt: Habt ihr den NS-Staat geduldet oder gar unterstützt oder habt ihr Spielräume genutzt, um ihn zu bekämpfen?“, fragte der Strafrechtler Gerd Winter. „Diese Frage stellt sich mit der noch größeren Katastrophe, die auf uns zukommt, neu, und sie wird auch Ihnen, Herr Präsident, gestellt werden.“

Winter stilisierte den sogenannten menschgemachten Klimawandel zu einer  „viel größere Katastrophe“ als die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Ein Blick in den Paragraf 130 des Strafgesetzbuches (StGB) genügt. Denn dort heißt es : „Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung (…) öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.“

Hintergrund des abgeschmackten Spektakels: Carla Hinrichs, die Sprecherin der Klimasekte „Aufstand der Letzten Generation“ und Mimimi-Expertin mit ausgeprägten und aktiven Heulsusengenom stand im vergangenen Monat in Berlin wegen einer ihrer irrsinnigen Verkehrsblockaden vor Gericht und wurde zu einer lächerlichen Geldstrafe von 600 Euro verurteilt.

Richter Christoph Weyreuther hatte bei der Verhandlung der Hysterikerin auf den linken Zahn gefühlt und gefragte: “Jetzt mal überspitzt gesagt, wenn Ihren Forderungen in Deutschland nachgekommen wird, ist dann die globale Krise abgesagt?” Als Hinrichs sagt, mit ihren Aktionen alles Leben auf der Erde schützen zu wollen, wird Richter Weyreuther deutlich. “Kakerlaken auch? Und die Dinos sind schließlich auch ausgestorben. Der Mensch wird sowieso aussterben, davon bin ich fest überzeugt. Das lässt sich nicht verhindern, dafür ist er zu dumm.”

„Es ist eine Straftat, wenn man anderen seinen Willen aufzwingt“, stellte  Weyreuther folgerichtig fest. Autofahrer würden als Geiseln genommen. Es gebe aber kein Recht, Dritte zu instrumentalisieren, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zuvor nutzte die Klimahysterikern jedoch noch die Gelegenheit, um über Twitter ein vor Dummheit, Arroganz, Selbstgefälligkeit und Weinerlichkeit triefendes Statement abzusondern. Sie stehe vor Gericht, so Hinrichs darin pathetisch, „weil ich Widerstand geleistet habe, weil ich mich diesem todbringenden Kurs in den Weg gestellt habe“. In der größten Krise, die sie sich vorstellen könne, der Klimakrise, könne sie nicht mehr einfach hinter ihrem Schreibtisch sitzen und Jura studieren, sondern müsse ihrer „moralischen Pflicht nachgehen und Widerstand leisten“.

Spannend, wann im Fall Winter die Staatsanwaltschaft wegen Verharmlosung des Holocaust übernehmen wird! (SB)

 

 

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