RBB (Bild: shutterstock.com/gallofilm)

Was für Schmarotzer: RBB-Mitarbeiter zahlen für das Deutschlandticket nur 16,55 Euro

Sie langen zu, wo es nur geht. Die aus Zwangsgebühren bezahlten Mitarbeiter des RBB  sollen einen besonders hohen Rabatt aufs 49-Euro-Ticket bekommen: Sie müssen nur rund ein Drittel des Normalpreises bezahlen.

Trotz Millionen-Verschwendung hört der Skandalsender RBB nicht auf und bedient sich weiter kräftig an den Zwangsgebühren. Für das neue 49-Euro-Deutschlandticket müssen RBB-Mitarbeiter nur 16,55 Euro zahlen. Finanzieren lässt sich der Staatsfunk die Ticket-Sause wieder einmal vom Gebührenzahler.

Firmentickets sind bei Unternehmen keine Seltenheit. Diese werden – ganz im Gegensatz zum öffentlich-rechtlichen RBB –  aus erwirtschafteten Gewinnen finanziert. Beim Staatsfunker RBB jedoch bedient man sich aus dem Zwangsgebührentopf . Den rund 3400 RBBler spendiert der Sender demnächst für weniger als den halben Firmenpreis die “Deutschlandtour” per Bahn. „Da der Sender das Jobticket generell mit 30 Euro subventioniert und zudem noch ein ÖPNV-Rabatt obendrauf kommt, bleibt eine Summe von 16,55 Euro monatlich für die deutschlandweite Mobilität”. Der 30-Euro-Zuschuss ist Teil des RBB-Tarifvertrags, so ein Sendersprecher. Seit Einführung von 9- und 29-Euro-Ticket fahren alle RBB-Mitarbeiter in Berlin sogar gratis Bus und Bahn – also für null Euro, so die Freude bei den bestens bezahlten Staatfunk-Mitarbeitern. Den deren Gehälter liegen weit, weit über denen im öffentlichen Dienst. Satte 4500 bis 5900 Euro verdienen beim Zwangsgebühren finanzierten RBB bereits die Sekretärinnen.

Während sich die fürstlich entlohnten RBB-Mitarbeiter von Menschen mit geringem Einkommen ihr 49-Euro-Ticket bezahlen lassen, sieht es just für diese düster aus: Viele Berliner sind bisher noch mit dem 29-Euro-Ticket unterwegs. Damit könnte es bald vorbei sein. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat einer Verlängerung des 29-Euro-Tickets bisher nicht zugestimmt. (SB)

cb0a1da448dd4b19aa7b06fe4eb14e67

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen