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Wut auf Transgender-Kampagne: Rockstar Kid Rock “erschießt” Bud Light Bierdosen

Die Transgender-Budweiser-Kampagne geht nach hinten los. Nachdem das Unternehmen den transgender Influencer Dylan Mulvaney für die Werbung von Bud Light engagiert hat, gerät das Unternehmen in die Kritik. Die Aktie verliert, Budweiser-Fans entsorgen ihr Bier ungerufen in Mülltonnen, es gibt Bombendrohungen gegen mindestens eine Brauerei.

MannFrau Dylan Mulvaney läßt die Welt seit Anfang 2022 in täglichen Videos auf der Social-Media-Plattform TikTok an seiner Verwandlung zur Frau teilhaben. 10 Millionen Menschen verfolgen gebannt das “Wunder”, das den 26-Jährigen zur begehrten Werbe-Ikone gemacht hat. Neben Verträgen mit Kitchen Aid, Svedka vodka, Ulta Beauty und Kate Spade hat sich die geschäftstüchtige Person Die US-Traditionsmarke Budweiser an Land gezogen. Mit einer blauen Bud Litt Bierdose in der Hand zuckt sie ekstatisch durch ein Schaumbad, schlüpft in die Schuhe von Audrey Hepburn in “Frühstück bei Tiffany” und wirbt vor ihrer TikTok-Gemeinde für die Marke.
Der gemeine Ami hat offenbar langsam genug von dem ganzen Woke-Theater und greift zur buchstäblich zur Waffe. In einem Video ballert Musiker Kid Rock dutzendweise Bierdosen ins Nirwana, auch die Countrysänger John Rich and Travis Tritt können der Schaumschlägerei nichts abgewinnen.
Wieder einmal tobt der Kulturkampf und fordert erste Opfer: Der Aktienkurs des Mutterkonzerns Anheuser-Busch Inbev stürzte in den vergangenen Tagen um mehr als 4 Prozent ab, Die Verkäufe gingen über das Osterwochenende zurück und die Muttergesellschaft Anheuser-Busch verlor 6 Milliarden US-Dollar an Marktwert. CEO Brendan Whitworth bemüht sich um Schadensbegrenzung: “Wir hatten nie vor, Teil einer Diskussion zu sein, die die Menschen spaltet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen bei einem Bier zusammenzubringen“, bemühte er sich am Freitag in einer öffentlichen Erklärung um Schadensbegrenzung und die ist bitter nötig:  Budweiser-Brauereien erhalten entsprechende “Hasspost”, in Los Angeles gab es Bombenalarm, entsandte Spezialisten gaben wenig später Entwarnung.

Nach einer Zeit als relativ unbekannter Bühnenschauspieler kam Mulvaney als Transaktivistin zu Social Media Ruhm. Er dokumentierte seinen Wechsel zum anderen Geschlecht  in einer viralen Videoserie namens “365 Days Of Girlhood”, die fast eine Milliarde Aufrufe auf TikTok und Instagram verzeichnete. Dazu gehören auch zahlreiche Gesichtsoperationen, die das   Gesicht femininer erscheinen lassen sollen. “Ich hatte eine Haaransatzkorrektur, eine Brauenknochenrasur, eine Rhinoplastik (Nasenkorrektur), eine kleine Wangenkorrektur, ein kleines Lippenlifting, eine Kieferrasur, eine Kinnverkleinerung und eine Trachealrasur”, teilte Mulvany seinen Fans mit.

SeinIhr Verdienst wird von MilOnline auf über eine Million Euro geschätzt, die virtuelle Berühmtheit brachte ihmihr im vergangenen Oktober eine Einladung ins Weiße Haus ein: “Herr Präsident, dies ist mein 221. Tag meiner öffentlichen Transformation“, teilte Mulvaney, der in den Farben der Trans-Flagge gekleidet war, Joe Biden mit. “Gott liebt dich”, antwortete der.

Auch der Sportbekleidungsgigant Nike geriet bereits unter Beschuss, nachdem ein/e völlig flachbrüstige Mulvaney – derdie sich bisher keiner “echten” geschlechtsumwandelnden Operation unterzogen hat – ein „bezahltes Partnerschafts“-Video von sich selbst veröffentlichte, in dem ersie Nike-Leggings und einen Sport-BH trug und einen wenig gekonnten Hampelmann-Auftritt hinlegte. Die pensionierte britische Olympia-Schwimmerin Sharron Davies nannte  das Gezappel einen “Schlag ins Gesicht von Frauen”. Der Auftritt fühle sich an “wie eine Parodie dessen, was Frauen sind“.

Damit der Geldsegen auch in Zukunft anhält, steht dem aus privilegiertem kalifornischen Hause stammenden TikTok-Star ein hochkarätiges Hollywood-Team zur Verfügung. Mit dabei fünf Talentagenten der Creative Artists Agency (CAA) und drei Publizisten. Eine von ihnen ist Stephanie Paciullo, die auf digitale Medien und Werbung spezialisiert ist und Klienten wie Sarah Jessica Parker, Jerry Seinfeld, Dominic Cooper und Gordon Ramsay vertritt. (MS)

 

 

 

 

 

 

 

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