Unerhörte Diskriminierung: Böse männliche Musikcharts (Foto:Pixabay)

Sexismus-Abgrund: Erfolgreichste Charts-Songs überwiegend von Männern komponiert

Woke Pseudoakademiker an US-Universitäten haben eine weitere skandalöse, schier grausame Diskriminierung von Minderheiten ausgemacht, diesmal in der Musikbranche. In der nicht weniger als 101 Seiten umfassenden „Fix the Mix“-Studie kamen sie zu dem Schluss, dass an den erfolgreichsten Songs des vergangenen Jahres nicht genügend weibliches und nichtbinäres technisches Personal beteiligt gewesen sei. Die Howard University in Washington D.C., die Middle Tennessee State University, die Initiative „We Are Moving the Needle“ und die Musik-Credit-Datenbank Jaxsta beteiligten sich an diesem Unsinn.

Dabei wurde der himmelschreiende Skandal zutage gefördert, dass der Anteil von Frauen und nichtbinären Menschen an den 757 meistgestreamten Songs des Jahres bei gerade einmal fünf Prozent liege. 95 Prozent der Produzenten, Sound-Ingenieure- und Mischer et cetera waren also Männer, womöglich sogar noch weiße! Insgesamt wurden 1128 Songs aus 14 Musikgenres untersucht. In der Kategorie Metal lag der Anteil der genannten Gruppen gar bei null Prozent, bei Rap waren es 0,7 Prozent, bei christlicher Musik 0,8 Prozent. Mit 16,4 bzw. 17,6 Prozent fielen die Zahlen in den Bereichen Folk und Americana bzw. Electro aus Sicht der Studie etwas erfreulicher aus, wenn der Anteil der verhassten Männer auch hier natürlich unentschuldbar hoch ist.

Asche aufs Haupt

Wie nicht anders zu erwarten, streuten sich die ersten Künstler umgehend Asche aufs Haupt: „Es ist zugleich niemandes Schuld wie doch auch die von allen, auch meine“, faselte etwa Grammy-Preisträgerin Brandi Carlile, an deren Album „In These Silent Days“ tatsächlich alle 14 technischen Mitarbeiter männlich waren. Daher forderte sie „meine Kollegen und Produzenten dazu auf, Einstellungsentscheidungen zu treffen, die auf eine gerechtere Zukunft hinarbeiten. Es beginnt damit, jemandem eine Chance zu geben, der sie auf diesem Feld gemeinhin nicht bekommen würde“. Emily Lazar, ebenfalls Grammy-Preisträgerin, Master-Ingenieurin und Co-Autorin der Studie, erklärte: „Eigentlich ist die fehlende Diversität kein komplexes Problem, wenn man es wirklich lösen will.“

Auch hier wird wieder die Mär einer systematischen und böswilligen Benachteiligung verbreitet, als ob es Legionen nichtbinärer Toningenieure und ähnliches gäbe. Zugleich wird de facto dazu aufgefordert, sich nach sexuellen Präferenzen zu erkundigen und diese zu Einstellungsvoraussetzungen zu machen. Vermutlich wird bald einfach eine entsprechende Pflichtquote gefordert. Am besten wird das Hören von Musik, die von Männern komponiert und dargeboten wurde, auch noch streng reglementiert oder ganz verboten, bis der woke Diversitäts-Alptraum endgültig jede Kreativität abgetötet hat. (TPL)

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