Habecks Wärmepumpen-Schwindel: Am Ende profitiert das Ausland (Foto:Wikicommons)

Nach LNG jetzt auch Wärmepumpen: Die US-Wirtschaft ist Hauptprofiteur des deutschen Klimawahns

Während die Bundesregierung versucht, ihr katastrophales Heizungsgesetz als zukünftiges Wirtschaftswunder zu verbrämen und die Gebäudesanierungsgesetzesänderung als riesige Einsparchance für Verbraucher, Firmen und Behörden verklickern will, obwohl es sich bei beidem um das exakte Gegenteil handelt: Da wird bekannt, dass Hauptprofiteur der politisch erzwungenen Wärmepumpen-Nachfrage nicht etwa die deutsche Wirtschaft ist, sondern auch die hier wieder die US-Wirtschaft. Nicht in der in heimischen Wärmepumpenindustrie  nämlich entstehen, wenn überhaupt,  massenhaft Arbeitsplätz – sondern in transatlantischen Unternehmen.

So wurde nun bekannt, dass das Heiztechnik-Unternehmen Viessmann seine Wärmepumpen-Sparte an den US-Konzern Carrier verkaufen will. Konkret soll der gesamte Bereich Klimalösungen von Carrier übernommen werden. Damit machte Viessmann bislang rund 85 Prozent seines Umsatzes. Der Wert wird auf rund elf Milliarden Euro beziffert.

Keine Zukunft im Klimawunderland Deutschland

Wie schon beim LNG-Gas wird damit erneut die US-Wirtschaft zum Hauptprofiteur der faktisch landesverräterischen, hochgradig selbstschädigenden deutschen Energiepolitik. Viessmann selbst allerdings hat bislang schon hervorragend an der Klimahysterie verdient: 2022 stieg der Umsatz um 19 Prozent auf vier Milliarden Euro. Im vergangenen Mai wurden Investitionen von rund einer Milliarde Euro für den Wärmepumpenbereich angekündigt.

Dass man die Zukunft trotzdem eher nicht im Klimawunderland Deutschland mit seiner zunehmend ökodirigistischen Kommandowirtschaft  sieht, zeigt auch der Umstand, dass eine Fabrik in Polen geplant ist. Die Eigentümerfamilie soll den Kaufpreis zum Teil in Aktien, zum Teil in bar erhalten. Der Unternehmenssitz soll im nordhessischen Allendorf-Eder verbleiben, wo rund 4500 der insgesamt 14.500 Mitarbeiter beschäftigt sind; trotzdem wird Viessmann dann im Carrier-Konzern aufgehen. Damit wird ein weiteres mittelständisches deutsches Vorzeigeunternehmen “globalisiert”. Von Viessmann Unternehmen selbst gab es noch keine Stellungnahme zu den Berichten.

Geywitz verplappert sich

Den Eindruck, dass es der Bundesregierung bei ihrem Heizungswahn auch und gerade um die Profite der Hersteller geht, erweckte Bauministerin Klars Geywitz höchstpersönlich am Sonntag bei “Anne Will”, wo sie sich in der ampeltypischen Stupidität verplapperte und erklärte: „Wenn wir nicht aufpassen, wird die deutsche Heizungsindustrie verdrängt von asiatischen Herstellern.“ Man habe ihr gesagt: „Frau Geywitz, wir investieren Milliarden. Wir brauchen jetzt Planungssicherheit, halten Sie bitte an dem Datum 1.1.24 fest. Unsere Milliardeninvestitionen von Mittelständlern fußen auf diesem Datum“, plauderte die zur Ministerin umgeschulte Rechnungsprüferin aus dem Nähkästchen.

Natürlich ist kaum anzunehmen, dass es ausgerechnet dieser Regierung um Wirtschaftswachstum in irgendeinem Bereich geht. Man kann hier wohl eher dem Mainzer Parteienforscher Jürgen Falter zustimmen, der befand, dass Geywitz` Berufung auf die Planungssicherheit der Industrie „wohl eher als Feigenblatt für eine politische Entscheidung, deren Notwendigkeit man den Bürgern nicht klarmachen kann, dienen“ sollte. Zudem prophezeite Falter: „Dass sich am Weltklima nichts ändert, wohl aber die meisten Haus- und Wohnungseigentümer in die Verschuldung getrieben werden, wenn die deutschen Heizungen klimaneutral werden, sollte jedem klar sein, der auch nur einigermaßen rechnen kann.“ (DM)

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