Ist das der Traum der deutschen Bierbrauer? (Foto: Chris Redan/Shutterstock)

Hocken bald nur noch die reichen Grünen in den Biergärten?

Es läuft doch alles wie geschmiert für die Grünen, denn wenn es so weitergeht, können sie überall in der Öffentlichkeit, dort wo sich das Leben abspielt, unter sich bleiben, weil der “Normalbürger” aus finanziellen Grünen gar nicht mehr vor die Tür gehen kann:

Der Brauereiverband Berlin-Brandenburg rechnet mit dem “teuersten Biergarten-Sommer aller Zeiten”. Das sagte Vize-Verbandschef Stefan Fritsche der “Bild” (Montagausgabe). Biertrinker zahlten neue “Höchstpreise vor allem beim Fassbier in Biergärten, Kneipen und Restaurants”, sagte Fritsche.

Preise, die vor wenigen Monaten niemand für möglich gehalten hätte, seien inzwischen “auf breiter Front am Markt durchgesetzt”. Ein Preis jenseits der fünf Euro für den halben Liter Fassbier sei vielerorts mittlerweile “Standard”. Sogar der noch zu Jahresbeginn als “utopisch” geltende Bierpreis von 7,50 Euro sei in ersten Schankbetrieben bereits durchbrochen.

Fritsche, der zudem Chef der Klosterbrauerei Neuzelle in Brandenburg ist, sagte der “Bild”, er sei “erleichtert” über die Preissprünge. Er sehe “endlich die Trendwende” beim Brauereisterben. Vor allem Regionalbrauereien seien auf die höheren Bierpreise angewiesen, um die stark gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und höhere Löhne abzufedern.

Fritsche sehe nun “die Chancen, dass wir damit die bunte Vielfalt der deutschen Brautradition doch noch bewahren können”.

Was soll denn das bitte? Wenn sich kein Mensch mehr ein Bier im Garten leisten kann – was haben die Brauereien denn davon? Dann geht das Sterben in dieser Branche erst richtig los. Wissen die Brauer nicht, dass die grüne Klientel eher als Latte steht? (Mit Material von dts)

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