Dicke (Bild: shutterstock.com/Ollyy)

Jetzt gehts den Dicken an den Klimakragen: Übergewichtige Menschen beschleunigen den Klimawandel

Menschen mit starkem Übergewicht verursachen deutlich höhere CO₂-Emissionen als normal gewichtige Personen und beschleunigen deshalb den Klimawandel überdurchschnittlich. Wie wird die Letzte Generation und ihre politischen Buddies bei den Grünen darauf reagieren?  Festkleben von McDonalds und CO? Staatlich geförderte Klima-Abnehmenkurse? Essensrationierung? Öffentliches Bashing von Dicken als Klimakiller analog zur Ausgrenzung von Nichtgeimpften beim Corona-Terror?

Die Dicken sind schuld, wenn das Klima-Armageddon noch schnell über uns hereinbricht, als die Klima-Kleber-Terrortruppe uns prophezeit. Das zumindest legt eine Studie des Council for Agricultural Research and Economics nahe, die zeigt, dass Menschen mit Übergewicht etwa 140,7 Gigatonnen Lebensmittel jährlich verschwenden. Es handelt sich dabei um sogenannten metabolische Abfall, also Lebensmittel, die konsumiert werden, obwohl der Kalorienbedarf bereits gedeckt ist. Die Herstellung dieser nicht notwendigen Lebensmittel verursacht sagenhafte 240 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen.

Laut der in der Fachmagazin Obesity veröffentlichten Studie verursacht der sogenannte oxidative Stoffwechsel von Übergewichtigen höhere CO₂-Emissionen als der von Menschen mit normalem Gewicht. Ebenso bedingt das Halten eines erhöhten Körpergewichts eine gesteigerte Produktion und Distribution von Nahrungsmitteln und Getränken.

Parallelerweise führt der Transport schwererer Menschen zu einem verstärkten Verbrauch fossiler Brennstoffe und gründet sich auf die zusätzlichen CO₂-Emissionen, die im Zusammenhang mit Nahrungsmittelproduktion und Transportprozessen stehen. Schätzungen zufolge verursacht die globale Fettleibigkeit jährlich zusätzliche 700 Megatonnen an CO₂-Emissionen, was in etwa 1,6 Prozent aller anthropogenen Emissionen entspricht und den Klimawandel zusätzlich beschleunigt.

Fazit der Studie, dessen Macher laut dem Magazin Forschung und Wissen betonen, dass das Studienresultat nicht dazu führen dürfe, Fettleibige zu stigmatisieren. Aber dennoch:

Im Vergleich zu einer Person mit Normalgewicht stellten die Forscher fest, dass eine Person mit Fettleibigkeit durch einen erhöhten Stoffwechsel zusätzliche 81 kg CO₂ pro Jahr erzeugt, durch einen erhöhten Nahrungs- und Getränkekonsum zusätzliche 593 kg CO₂ pro Jahr und durch Auto- und Flugverkehr zusätzliche 476 kg CO₂ pro Jahr. Insgesamt ist Fettleibigkeit mit etwa 20 Prozent höheren Treibhausgasemissionen verbunden als Menschen mit Normalgewicht.

Geht es den Dicken jetzt an den Klimakragen? Gerd Buurmann, Schauspieler und Macher der Internetseite “Tapfer im Nirgendwo“, nahm das Forschungsergebnis zum Anlass, um ein paar Kommentare umzuschreiben, die in der Zeit von Corona gegen Ungeimpfte getätigt wurde. Er ersetzte einfach die Worte, die Corona betreffen, mit Worten, die das Übergewicht betreffen.

„Diejenigen, die nicht abnehmen wollen, gefährden uns alle.“ (nicht Frank-Walter Steinmeier)

„Es gibt keinen Anspruch auf Restaurantbesuch. In dem Moment, wo Restaurants wieder öffnen, kann man dann wieder sagen, ja, für Menschen, die nicht dick sind, ist der Besuch dann eben ohne weitere Auflagen möglich.“ (nicht Jens Spahn)

„Für Leute wie Sie muss die Diätpflicht her. Wenn nötig, bis zur Beugehaft.“ (nicht Boris Palmer)

„Was mich wie viele andere Menschen sauer macht ist, wie jetzt in der Hitzewelle das Land auszubügeln hat, was diese Diätverweigerer angerichtet haben.“ (nicht Anetta Kahane)

„Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Pflicht und Zwang. Wir müssen im Notfall Menschen mit Geldauflagen zur Diät bewegen.“ (nicht Winfried Kretschmann)

„Na, herzlichen Dank an alle Dicken. Alle Diätverweigerer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, an der derzeitigen Situation mit schuld zu sein. Sie müssen sich fragen, welche Mitverantwortung sie haben an den wohl tausend Opfern von dieser Hitzewelle.“ (nicht Sarah Frühauf)

„Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Diät verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf die Dicken zeigen.“ (nicht Nikolaus Blome)

„Mir fehlt jedes Verständnis für Leute, die nicht abnehmen wollen.“ (nicht Günther Jauch)

(SB)

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