Wokeness in drei Streifen (Bild: shutterstock.com/screenshot Adidas)

Go woke, go broke: Adidas hat nichts gelernt

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Die Führungen mancher Großunternehmen scheinen es gar nicht erwarten zu können, wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen. Anders lässt sich nicht mehr erklären, warum so viele wie Lemminge in den Abgrund der woken Ideologie springen. Obwohl Adidas bereits vor Monaten einen massiven Umsatzeinbruch ankündigte, die vor allem der ebenfalls aus Haltungsgründen und woker Selbstkasteiung heraufbeschworenen Affäre um Kanye West geschuldet war, meinte man, sich auch noch mit einer Bikini-Werbekampagne mit zwei Männern, die auch noch deren Brusthaare und männliche Geschlechtsorgane maximal betonte, in die Nesseln setzen zu müssen. Das Ganze lief unter dem pathetischen Motto „Let Love Be Your Legacy” (“Lass die Liebe dein Vermächtnis sein”).

Tatsächlich wird das einzige “Vermächtnis” dieses historischen Fehlgalopps von Adidas ein bleibender Image-und Geldverlust sein: In den USA löste die Kampagne Kritik bis in höchste politische Kreise aus. Kongressabgeordnete und selbst ein früherer New Yorker Polizeipräsident äußerten öffentlich harsche Kritik an diesem neuerlichen Kotau vor dem woken Wahn. Auch der ehemalige Bürgermeister von New York City, Rudolf Giuliani, warf Adidas einen „Angriff auf Frauen“ vor. Die Schwimmerin Riley Gaines beschuldigte das Unternehmen, „Frauen auszulöschen“, und rief zum Boykott auf: „Als weibliche Schwimmerin ist es nicht nur herzzerreißend oder herabsetzend, diese Männer zu sehen und zu erleben, wie diese Unternehmen diese Männer in eine Position bringen, in der sie für Frauenkleidung werben, sondern es fühlt sich wie Verrat an“, kritisierte sie weiter.

Hochberechtigtes Bangen um Milliardensummen

Die Kampagne, die laut Adidas eigentlich „jede Menge gute Laune und positive Vibes“ verbreiten sollte, ging also wieder einmal gründlich nach hinten los. Der ohnehin schwer angeschlagene Konzern steht am Pranger und sitzt zwischen allen Stühlen. Das bestätigt die mittlerweile fast schon zum geflügelten Wort gewordene Maxime „Get woke, go broke“. Denn wer sich darauf einlässt, macht sich irgendwann alle Lager zum Feind. Diejenigen, die sich von dem woken Irrsinn abgestoßen fühlen oder sich einfach grundsätzlich verbitten, von Unternehmen, Sportlern oder Künstlern aller Art permanent politische und pseudomoralische Lektionen vorgesetzt zu bekommen, wenden sich ab und die überzeugten Anhänger des Wokismus verlangen immer neue Treuebekenntnisse.

Gerade Unternehmen, die auch Verantwortung für ihre Mitarbeiter haben und ihren Aktionären gegenüber verpflichtet sind, bringen sich um Millionen-, wenn nicht sogar Milliardensummen, die ihnen an Umsätzen und Börsenwert entgehen. So erging es jüngst der Brauerei Anheuser-Busch, die glaubte, sich auf eine Kampagne mit der „Transfrau“ Dylan Mulvaney einlassen zu müssen. Die Kundschaft honorierte dies mit 28 Prozent Umsatzeinbruch. Auch der Aktienkurs von Adidas sank bereits als Folge der woken Anbiederung. Anstatt sich auf ihre einzige Aufgabe zu konzentrieren, Profite durch markfähige Produkte zu erzielen, spielen Unternehmen sich als Lehrer der ganzen Menschheit auf und bringen sich damit völlig unnötig in größte Schwierigkeiten. Dies ist dann der gerechte Lohn für ein derartiges Management-Versagen. (TPL)