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Keine Panik auf der Titanic: 2022 – das Jahr der höchsten Übersterblichkeit seit dem 2. Weltkrieg

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Vor wenigen Tagen veröffentlichten zwei Wissenschaftler ihre – eigentlich –  aufsehenerregende Studie. In ihr stellen Prof. Dr. Kuhbandner und der Mathematikprofessor Matthias Reitzner eine noch nie dagewesene Übersterblichkeit sowie einen auffälligen Anstieg der Fehlgeburten fest. Man würde erwarten, daß “die Impfung großer Teile der Bevölkerung die Übersterblichkeit verringert hätte. Das Gegenteil ist der Fall: Sowohl die Übersterblichkeit als auch die Zahl der Totgeburten stieg mit der Zunahme der Impfungen”, wundert sich Mathematikprofessor Dr. Reitzner.

In ihrer Studie mit dem Titel: “Schätzung der Übersterblichkeit in Deutschland im Zeitraum 2020-2022“ analysieren die beiden Wissenschaftler das Sterbegeschehen der letzten drei Jahre und den Verlauf der Anzahl an Totgeburten. Dabei entdecken sie eine seit 2021 anhaltende historische Übersterblichkeit in fast allen Altersgruppen und ein zu erwartendes Sterbegeschehen für das erste Pandemiejahr 2020.

“Wir haben zu Beginn der Pandemie keine Übersterblichkeit gehabt und ein sehr hektischer Aktivismus ist ausgebrochen, und wir haben im Jahr 2022 eine Übersterblichkeit, die ich seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr gesehen habe und alle lehnen sich beruhigt zurück und sagen jetzt ist es vorbei”, das irritiere ihn als Mathematiker sehr, so Reitzner, der an der Osnabrücker Universität Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik lehrt.

Im ersten Pandemiejahr mit der gefährlichsten Corona-Virus-Variante sei die Erwartung eigentlich: da geht die Post ab, die Friedhöfe voll, doch genau das sei nicht passiert, so der Professor. Das sei ein jähr später ab März 2021 mit zunehmendem Impfgeschehen eingetreten, stellt Dr.Reitzner fest. 34.000 Tote mehr als erwartet habe es allein im ersten “Impfjahr” gegeben. 2022 stieg die Zahl auf 65.ooo Tote mehr als erwartet: “Das ist eine Übersterblichkeit. die jeden Rahmen sprengt”, findet Reitzner. Vor allem jüngere Menschen sterben vermehrt. Im vergangenen Dezember habe die Übersterblichkeit bei den 15- bis 29-Jährigen bei über 29 Prozent gelegen. Diesen enormen Anstieg quer durch die Altersgruppen und vor allem bei Jüngeren könne er sich nicht erklären, so Reitzner. “Da muss im Winter 2022 irgendetwas passiert sein”, vermutet der Professor. 65.000 Tote über dem Durchschnitt, diese Zahl sei seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr erreicht worden, fügt er hinzu. Daraus würden sich mehrere offene Fragen, ergeben von denen die wichtigste die Kovariation zwischen der Übersterblichkeit, der Zahl der COVID-19-Todesfälle und den COVID-19-Impfungen ist, kommt die Studie zum Schluß. Ob diese enormen Zahlen am Ende mit dem Impfgeschehen in Zusammenhang stehen, das sei nun unter anderem vor allem Aufgabe der Mediziner.

Gar nicht gut weg kommt das Paul-Ehrlich-Institut es erntet harsche Kritik von Professor Reiter:” Die schauen sich an, wievielt gute sterben normalerweise jedes Jahr, und dann zählen sie wieviele Leute sind im Zusammenhang mit der Impfung gestorben. Und dann vergleichen sie – sterben an der Impfung mehr Leute als insgesamt. Und solange an der Impfung weniger Leute sterben als insgesamt, sagen sie die Impfung ist ungefährlich”, das sei für ihn eine “haarsträubende Analyse” stellt Reitzner fest. Es scheint beim Paul-Ehrlich-Institut keine vernünftigen Sicherheitskontrollen und Analysen gibt, das jage ihm einen “kalten Schauer” über den Rücken, gibt der Mathematikprofessor an.

Nur einen Tag nach der Veröffentlichung der Studie, am 24. Mai diesen Jahres wurde der verantwortliche Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im Bundestag auf die fortlaufende Übersterblichkeit angesprochen. In seiner Antwort auf die Nachfrage eines AfD-Abgeordneten wies er darauf hin, daß die Übersterblichkeit von Fakultäten in Deutschland untersucht wird und die Bundesregierung keine gesonderte Auswertung vornimmt. Ein Zusammenhang zwischen der sogenannten Impfung und der enormen Übersterblichkeit ist für ihn wohl weiterhin “bösartige Verschwörungstheorie”: Es gebe “keinerlei Hinweise darauf und dass es medizinisch nicht plausibel ist, dass die Impfung Ursache für die Übersterblichkeit ist. Ich würde sie daher bitten, nicht in diese Richtung zu gestikulieren”, schwurbelte Karl Lauterbach dem AfD-Abgeordneten entgegen. (MS)