Foto: Corona-Warn-App mit Risikobegegnung (über dts Nachrichtenagentur)

Weil sie so teuer und überflüssig war? Amtsärzte fordern Beibehaltung der Corona-Warn-App

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Berlin – Kann sich noch jemand an dieses komische Virus erinnern, das die Welt erschütterte und bestimmten Leuten die Taschen vollgestopft hat? Kann sich noch jemand daran erinnern, wie Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Ärzte und Pharmabosse unser aller Leben, unsere Gesundheit zerstört haben?

Einige scheinen sich an diese finstere Zeit gewöhnt haben und vermissen diese:

Zum vorläufigen Ende der Corona-Warn-App, die am 1. Juni in einen Ruhemodus versetzt wird, hat der Chef der deutschen Amtsärzte sich dafür ausgesprochen, die App auch weiterhin beizubehalten. “Bei der Bewältigung von besonderen Krisenereignissen, zu denen Epidemien und Pandemien gehören, ist die Nutzung digitaler Tools wie die Corona-Warn-App nicht mehr wegzudenken”, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Johannes Nießen, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Durch solche Tools gelinge es, die Bürger zeitnah, qualifiziert und zuverlässig zu informieren.

“Von daher sollte die App unbedingt auch beibehalten und auf andere Infektionsgeschehen ausgeweitet werden”, fügte er hinzu. Insgesamt sei die Corona-Warn-App ein modernes und wichtiges Tool im Management der Pandemie gewesen, so der Amtsärzte-Chef. Auch wenn sich nicht benennen lasse, wie viele Erkrankungs- und Todesfälle tatsächlich durch die App verhindert worden sein, habe sie in jedem Fall zu einer verstärkten Testbereitschaft und einem umsichtigeren Verhalten gegenüber gefährdeten Personen geführt.

Und bald wird das Handy ständig piepen, weil erkältet ist irgendeiner ja immer. Und der muss isoliert werden, weil die Gesellschaft vor solchen Aussätzigen unbedingt beschützt werden soll.  Und was machen dann die Alten, die noch ohne Handy leben können? (Mit Material von dts)