Infostand der Bundeswehr: Wird Berufsberatung zugunsten einer militärischen Karriere demnächst auch wieder an Schulen geduldet? (Imago:Imago)

“Deutschland, aber abnormal”: Drag Queens, aber keine Bundeswehrauftritte an Schulen

Die Frühindoktrinierung von Kindern und Jugendlichen selbst in staatlichen Vorschul- und Bildungseinrichtungen ist unter der linksgrünen Ampel kein Problem und schreitet bundesweit munter voran, propagiert von “Perversionsaktivisten” im Rang von Staatssekretären wie etwa dem “Queer-Beauftragten” Sven Lehmann, der gestern erst mit der Forderung von sich reden machte, Kindern unter Strafe zu verbieten, die eigenen Eltern noch mit “Mama” oder “Papa” anzureden, wenn sich diese im Zuge des neuen “Selbstbestimmungsgesetzes” zu einer Geschlechtsänderung per Sprechakt entschieden haben. Solche Änderungen will Lehmann übrigens nicht nur einmal jährlich, sondern täglich erlauben.

Zu den Auswirkungen dieser spätdekadenten Auflösungserscheinungen gehört denn auch, dass Drag Queens wie “Eric BigClit” schon vor Vierjährigen auftreten dürfen, dass Kleinkinder Vulven malen oder mit Puppen Analsex üben. Und an Schulen gilt: Je weniger Liebe, Fortpflanzung und gemeinsames Zusammenleben mit Hetero, mit normalnatürlichen Veranlagungen und mit klassischen Familienmustern zu tun hat, umso kanonisierungswürdiger, umso progressiver, umso geiler.  So werden Gefühlskrüppel, Psychopathen und möglicherweise sexuell schwer gestörte Subjekte herangezogen, die im Zweifel dann Pubertätsblocker wie Tic-Tac einwerfen oder sich einfach unters Messer legen sollen.

Schwuchteln hui, Soldaten pfui?

Für all das müssen Schulen als politisch gewünschte Bühne herhalten – NICHT jedoch für einen anderen, ungleich wichtigeren und realen Teil der Gesellschaft, nämlich die Vertreter der Landesverteidigung: Bundeswehrsoldaten, einst gern gesehen Gäste bei Berufsberatungsveranstaltungen an Schulen, sind seit vielen Jahren verpönt und gelten – obgleich die Bundeswehr eine demokratisch legitimierte Parlamentsarmee ist – als Sinnbild einer “Militarisierung” und “rechter” Gesinnung. Seit Abschaffung der Wehrpflicht gelang es so, Zeit- oder Berufssoldaten nicht mehr nur – wie schon zuvor von Linken lange Zeit praktiziert – als geistig minderbemittelte Barrasköpfe, sondern neuerdings auch noch zu verkappten Rechtsextremen zu stempeln.

In Zeiten jedoch, da die einstigen Bundeswehr-Hasser und Generalpazifisten der linksgrünen Meinungsmacher ihrerseits zu leidenschaftlichen Kriegstreibern, Waffennarren und Rüstungsfanatikern mutiert sind, kommt vieles auf den Prüfstand – sogar die Wehrpflicht und nun auch die Ausgrenzung der Truppe an Schulen. Dass sich die Bundeswehr zur Nachwuchsrekrutierung nicht einmal mehr an Schulen präsentieren darf, hat die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, scharf  kritisiert. “Jugendoffiziere informieren hervorragend über die Bundeswehr”, sagte sie dem Nachrichtenportal T-Online. “Dazu sollten sie an allen Schulen Gelegenheit haben.”

Musterungs-Wiedereinführung und Schulwerbung für Bundeswehr gefordert

Das sei “keine aggressive Werbung”, sondern kläre über die Arbeit der Bundeswehr auf, so Högl. Lustig: Es war Högls eigene Partei, die SPD, die die Bundeswehr-Aussperrung sogar zum Gesetz machen wollte. Teils mit Erfolg: In Baden-Württemberg gibt es ein Werbeverbot für die Bundeswehr an Schulen, und in Berlin hatte die SPD sich 2019 für ein solches ausgesprochen.

Allerdings hält Högl – derzeit noch – die Wiedereinführung der Wehrpflicht gegen den Nachwuchsmangel bei der Truppe für falsch: “Die Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland wieder rückgängig zu machen, hilft überhaupt nicht.” Man habe nicht genügend Ausbilder und nicht genügend Infrastruktur dafür. Sinnvoll findet sie hingegen eine verpflichtende Musterung für junge Leute: “Man könnte wie in Schweden einen gesamten Jahrgang junger Leute für die Bundeswehr zur Musterung einladen und sie dann, sofern sie wehrfähig sind, selbst entscheiden lassen, ob sie sich engagieren wollen oder nicht”, so Högl.

“Mehr Begegnungen schaffen”

Diese Musterung sollte sich “an alle Geschlechter richten”. Auch die Idee eines verpflichtenden Dienstjahres hält die Wehrbeauftragte für konstruktiv: “Die Idee eines verpflichtenden “Dienstjahres für Deutschland”, was dann im zivilen oder militärischen Bereich abgeleistet werden kann, finde ich diskussionswürdig.” Diesen Vorschlag hatte die Union gemacht. Högl sprach sich außerdem dafür aus, die Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Gesellschaft zu erhöhen. Die Amtshilfe, die die Bundeswehr in der Pandemie geleistet habe, habe schon sehr zur Sichtbarkeit beigetragen, sagte sie T-Online. Auch der Krieg in der Ukraine habe das Interesse an der Bundeswehr erhöht.

“Aber mehr Sichtbarkeit in der Bevölkerung heißt auch, mehr Begegnungen zu schaffen, dazu gehören Gelöbnisse auf öffentlichen Plätzen, Zeremonien, wenn Verbände zu Auslandsmissionen aufbrechen oder zurückkehren”, sagte Högl. Ein “Zeichen der Wertschätzung” wäre auch, die Bundeswehr immer einzuladen, “wenn es Feiern wie Schützenfeste, regionale Messen oder ähnliches gibt”. Anscheinend hat der Pro-Ukraine-Hype manches verändert… Merke: Linke hängen ihr Fähnchen in den Wind, wie immer es ihren jeweiligen Verbündeten und Zwecken dient. (TPL)

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